Auslese: Das Beste im Web — Januar 2013

Das Beste aus der digitalen Welt: Wir suchen für Sie die wichtigsten, interessantesten, spannendsten Online-Beiträge, Studien, Filme und Applikationen. Jeden Tag. Damit Sie sofort wissen, was in der Finanzwelt Sache ist.

Rahmenkonzept für die Governance von Kantonalbanken

Ein neu aufgelegtes Buch befasst sich mit den 24 Kantonalbanken. Es brauche gegenüber dem Kanton sowie der Bevölkerung geeignete Governance-Strukturen, lautet das Credo. In der als Dissertation von Daniel Piazza, seit Anfang 2013 Geschäftsführer der CVP Schweiz, verfassten Schrift wurde ein Beitrag zur Verbesserung dieser Strukturen in Form eines neu entwickelten Governance-Modells für Kantonalbanken erarbeitet. – 31. Januar / «IFZ-Blog»

Tipp an die UBS: Bringt Eure Investmentbank an die Börse

In der «Neuen Zürcher Zeitung» kommentiert Simon Zemp die Investmentbank-Pläne der UBS. Für den Volkswirtschafts-Dozenten der Hochschule Luzern sind die Pläne von Sergio Ermotti und Axel Weber nicht radikal genug – die Bank bleibe letztlich auf der Spur, die ihr bislang Milliardenverluste eingebrockt habe. — 30. Januar / «Neue Zürcher Zeitung»

Praktisch: Ein Steinbruch an Langfrist-Daten

Carmen Reinhart und Kenneth Rogoff sind vor allem für ihr Blasen-Buch «This Time Is Different» berühmt. Jetzt haben sie auf ihrer Website noch einen Daten-Service aufgeschaltet: Langfristige Wechselkursentwicklungen, Bankenkrisen, Inflationskurven, Schuldenstand – und dies von über 100 Ländern. — 30. Januar / «This Time Is Different»

Die meisten Football-Stars sind zwei Jahre nach dem Rücktritt pleite

Vom Super Bowl ins Finanzdesaster: Mit ihren übersteigerten Egos haben viele ehemaligen Stars aus dem American-Football-Sport Mühe, Rat anzunehmen – gerade auch in Finanzfragen. Zwei Jahre nach ihrem Rücktritt sind die meisten von ihnen bankrott oder haben finanzielle Probleme. Sie haben den Umgang mit dem schnellen Geld nie gelernt. – 29. Januar / «Onwallstreet.com»

Das Märchen vom risikolosen Zins

Die Geschichte vom Zinseszins müssen kleine Mädchen und Buben heute mehr als Witz denn als Wunder empfinden, meint Bert Flossbach, Gründer und Vorstand der Flossbach von Storch AG in Köln. Für eine Erhöhung um 13 Cents würden sie ihren Euro Taschengeld heute kaum für 25 Jahre aufs Sparkonto legen wollen. Die Notenbanken würden die Zinsen noch Jahre drücken und den Anlegern wenig Möglichkeiten übrig lassen, um eine Entwertung ihres Vermögens zu verhindern. – 29. Januar / «Handelsblatt»

Wie der Lohn das Verhalten verändert

Eine Lohnerhöhung löst oft Freudengefühle aus und gibt Anlass zu Neuanschaffungen und einem veränderten Konsumverhalten. Dies ist nicht immer positiv für die persönliche finanzielle Gesundheit. Mehr Lohn birgt grössere Gefahren, als man sich bewusst ist. – 28. Januar / «LifeHacker»

Ohrfeige für Fondsmanager

Fast alle Mischfonds haben in den fünf Jahren der Finanzkrise sehr wenig Rendite eingebracht. Die Ergebnisse stehen im krassen Gegensatz zur Vorperiode und sind eine Ohrfeige für Fondsmanager. – 28. Januar / «Handelsblatt»

Der Risiko-Chef von J.P. Morgan ist ausgebrannt

John Hogan, Chief Risk Officer des US-Finanzkonzerns J.P. Morgan Chase, nimmt eine viermonatige Auszeit. Der 48-Jährige fühlt sich ausgebrannt und will Zeit mit Familie und Freunden verbringen. – 28. Januar / «Wall Street Journal»

«F--- the Banks» und andere Zitate aus Tim Geithner's Amtszeit

 Heute Freitag ist Tim Geithners letzter Tag als US-Finanzminister. Das «Fuck...»-Zitat wird ihm aus der Zeit nachgesagt, als die Banken gegen neuen Regeln für Wallstreet sträubten. «Zero Hedge» sammelte weitere Zitate aus Geithners Amtszeit. Eine Perle ist auch seine Erklärung zur Rettung des Finanzsystems: «Sie sehen dabei aus, als gäben sie den Leuten Geld, die gerade die Wirtschaft abgefackelt haben». Genau genommen waren es über 2 Billionen Dollar. – 25. Januar / «Zero Hedge»

WEF:Gordon Brown fordert Wachstumsziele anstelle von Preisstabilität

Englands Ex-Finanzminister und Ministerpräsident kritisiert die EU-Staaten, sie hielten viel zu lange an der Preisstabilität und Austeritätsprogrammen fest, anstelle nach Vorbild der USA, Japans und Chinas eine Limitierung der Arbeitslosigkeit, Mindestinflationsrate oder das Durchschnittseinkommen zumindest als gleichwertige Ziele zu formulieren. – 25. Januar / «WEForum.org»

Die 10 Hedge Funds mit den grössten Apple-Engagements

Die Apple-Aktie wurde auch unter Hedge Funds als Favorit gehandelt. Gestern enttäuschte der Computer- und Smartphone-Hersteller seine Liebhaber und die Finanzanalysten mit den neuen Geschäftszahlen. Seine Aktie fiel am Donnerstag um über 11 Prozent. – 25. Januar / «Business Insider»

Mehr Transparenz als Frauenquoten für die VR-Bestellung

Die ehemalige Chefin der Schweizer Börse, Antoinette Hunziker-Ebneter, forderte unlängst zeitlich begrenzte Frauenquoten, um die Zahl der Verwaltungsrätinnen in Schweizer Firmen zu erhöhen. Dimitri Djordjèvic, Headhunter von Mercuri Urval Suisse, kontert: Besser ist die Erhöhung der Transparenz, wie die Wahlvorschläge zustande kommen. – 25. Januar / «Le Temps»

Klicken Sie sich durch die Milliardäre

Bloomberg_Milliardaere«Bloomberg» hat sein Milliardärsranking neu aufbereitet: Quasi als Kopfgalerie, durch die man sich klicken kann, von Carlos Slim (derzeit 78,2 Milliarden Dollar, Rang 1) bis Paolo Rocca (10,6 Milliarden Dollar, Rang 100). Die Daten werden auch stetig aktualisiert. Man darf gespannt sein, wann auch die helvetische «Bilanz»-Liste als Interaktiv-Grafik erscheint. — 24. Januar / «Bloomberg»

Wie der reichste Mann Europas sein Vermögen nach Belgien transferierte

Der Franzose Bernard Arnault, der mit seiner Familie den Luxusgüterkonzern LVMH kontrolliert, soll bereits bereits im Dezember 2011 den Grossteil seines Vermögens nach Belgien transferiert haben. Gemäss Schätzungen sind es mehr als 6 Milliarden Euro. – 24. Januar, «La Libération» und «Le Point»

Wie die Bank Rothschild (und andere Schweizer Privatbanken) ihre Kunden verwöhnen

Zum Diner ins Au Jardin Les Amis in Singapur, eingeladen von Eric de Rothschild? «Reuters» zeichnet ein Porträt der schönen Seiten im Kundenservice des Schweizer Private Banking – mit Schwerpunkt auf der Zürcher Bank Rothschild. — 23. Januar / «Reuters»

Weshalb die Gattinnen von Finanzleuten nicht in die Schweiz wollen

Das britische Stellenportal «eFinancialcareers» widmet sich den Problemen der Finanz-Expats – insbesondere im Hedge-Fund-Bereich –, die es in die Schweiz verschlagen hat. Der Tenor ist eher negativ, offenbar fürchten viele Finanzmanager (und viele Gattinnen) das Land: die Leute unfreundlich und verschlossen, die Schulen problematisch, et cetera. — 23. Januar / «eFinancialcareers UK» 

Wer jetzt alles in Davos ist

Quartz_WefEine interaktive Such-Grafik hat das Digitalmagazin «Quartz» erarbeitet: «The Confidential List of Everyone Attending the Wef». Alle Teilnehmer des Wef – zu durchstöbern nach Herkunft, Name, Funktion. — 23. Januar / «Quartz»

Wie Ex-Steuerfahnder um ihre Rehabilitierung kämpfen

Vier Ermittler, die am Finanzplatz Frankfurt die Banken das Fürchten lehrten, werden vom Staat für paranoid erklärt. Jetzt klagen sie gegen das Land Hessen. – 22. Januar / «Capital»

Banker, die 2013 von sich hören lassen werden

Aus der sich ständig wandelnden Welt der Hochfinanz hat das Karriereportal «eFinancialCareers» diejenigen Namen ausgewählt, auf die man im noch jungen Jahr achten müssen. – 22. Januar / «eFinancialCareers»

Leitplanken für Pensionskassen

Professionelle Investoren in der Schweiz sollen die Ausübung ihrer Aktionärsrechte selber regulieren. Der Pensionskassenverband und der AHV-Ausgleichsfonds machen mit, der Fondsverband und Anlagestiftungen vorerst noch nicht. — 22. Januar / «NZZ»

Gina Rinehart – die reichste Frau der Welt. Porträt einer komplexen Persönlichkeit

Sie nimmt jeden Fehdehandschuh auf, die 58-jährige Erbin des Bergwerkunternehmens Hancock Prospecting. Dem US-Magazin «Forbes» zufolge könnte Gina Rinehart in wenigen Jahren der reichste Mensch der Welt sein. Ohne Talente geht das nicht. – 21. Januar /«FAZ»

Deutschlands Banken fürchten düstere Zeiten

In den Führungsetagen der deutschen Banken greift der Pessimismus um sich: Der Stellenabbau geht in grossem Stil weiter – 21. Januar /«Handelsblatt»

Banken leiden an Innovations-Dilemma, Start-Ups profitieren

Banken haben sich in jüngster Zeit zu fest auf sich selber konzentriert und dabei einen wichtigen Bezugspunkt aus den Augen verloren – den Kunden. Innovative Finanz-Start-Ups setzten genau an diesem Punkt an und besinnen sich auf die Wurzeln der Bankindustrie. – 21. Januar / «American Banker»

Gefahr für das Finanzsystem durch Hochfrequenztrader?

In Bruchteilen von Sekunden handeln computerbasierte Hochfrequenztrader anhand von Algorithmen Wertpapiere. Dieser vollautomatische Börsenhandel wird vermehrt von der Politik kritisch begutachtet. Die grosse Angst ist, dass Computer eine Massenpanik und einen Crash an den Aktienmärkten produzieren können. – 21. Januar / «FAZ»

Kampf gegen Piraten: Glencore-Chef gründet Söldnerflotte

Über ein bemerkenswertes unternehmerisches Projekt berichtet «Spiegel Online»: Eine private Kriegsflotte soll die Handelsschifffahrt gegen Piraten schützen. Das Unternehmen Typhon sitzt in Dubai und wurde gegründet von einem britischen Online-Mogul, einem ehemaligen Generalstabschef der britischen Armee sowie von Simon Murray, dem Verwaltungsratspräsidenten von Glencore. — 20. Januar / «Spiegel Online»

Ein Informationsvideo aus der Gründungsphase von Typhon:

Mr. Euros letzter Arbeitstag

Jean-Claude Juncker, luxemburgischer Ministerpräsident, bestreitet seinen letzten Arbeitstag als Euro-Gruppenchef. Zum Abschluss zieht er seine persönliche Bilanz als Leiter des mächtigen Clubs der Finanzminister. – 18. Januar / «Rheinische Post»

Patrick Raaflaubs Macht ohne Netz

Das oberste Credo des obersten Schweizer Finanzmarktaufsehers ist Unabhängigkeit. Dafür verzichtet Patrick Raaflaub auf ein Machtnetz in der Branche. Nach der Rettung der UBS 2008 durch die Nationalbank der Untätigkeit bezichtigt, wird der Finma-Direktor heute von Bankern der Aktionitis bezichtigt. – 18. Januar / «Bilanz»

Sechs Dinge, die Sie tun müssen, wenn Sie dieses Jahr einen neuen Job möchten

Der Headhunter Daniel Schwartz, einst Director of Recruiting bei Goldman Sachs, listet auf, wie man vorgeht, wenn man offen für Neues ist. — 16. Januar / «eFinancialcareers»

Welche Referenzen Sie im CV lieber nicht nennen sollten

Dass imaginäre Freunde nicht die besten Referenzen abgeben, ist wohl klar. Aber auch andere Angaben könnten eher ein Griff ins Klo sein, als dass sie zum ersehnten Job verhelfen. Einige Bewerber nennen etwa die eigene Mutter als Kontaktperson – auch davon sollte man besser absehen.   — 16. Januar / «Businessweek»

Die Galerie der grössten Anlagebetrüger

Jahrhundertbetrug: 2008 flog das Schneeballsystem des Wallstreet-Maklers und Ex-Nasdaq-Chefs Bernard L. Madoff auf. Mit einem Schaden von mindestens 50 Milliarden Dollar und fast 5000 Geschädigten weltweit gilt der Fall als grösster Anlagebetrug der Geschichte. Madoff wurde 2008 zu 150 Jahren Haft verurteilt. Doch er hat Gesellschaft. — 15. Januar / «ManagerMagazin online»

Streit um Erbe des CS-Datenhehlers

Bundesanwaltschaft, Hinterbliebene und das Zürcher Steueramt beanspruchen die Millionen des verstorbenen Mittelsmannes, der Bankdaten nach Deutschland verkauft hat. — 15. Januar / «Tages-Anzeiger»

Überschätzen die Investoren ihre Heimat?

Viele Investoren haben eine starke Präferenz für Aktien aus dem eigenen Land. Für Privatanleger lassen sich leicht Gründe für diesen «Home bias» finden. Aber auch für Grossanleger kann er Sinn haben. — 15. Januar / «FAZ»

Lance Armstrong bring Top-Investmentbanker ins Schwitzen

Der Radprofi Lance Armstrong hat dieser Tage den Dopingmissbrauch gestanden und will nun gross über seinen Dopingfall auspacken. Investment-Guru Thomas Weisel, der unter anderem durch den Verkauf seiner Montgomery Securities für 1,2 Milliarden Dollar bekannt ist, könnte dies beunruhigen. Denn als Mitbesitzer des Radteams von Armstrong hatte er über Werbeverträge viel Geld verdient. – 15. Januar / «CNBC»

Mythos Aktionärsdemokratie

Die Debatte um die Minder-Initiative dreht sich oft um die «Stärkung der Aktionärsrechte». Selten wird gefragt, was die Aktionäre selbst eigentlich wollen. Massgebend sind nicht Schweizer Privataktionäre, sondern ausländische Institutionen. — 15. Januar / «NZZ»

Darbellays Anwalt gegen Hummler

Der Genfer Anwalt Charles Poncet bietet dem CVP-Präsidenten gegen Konrad Hummler Rechtshilfe an – ein kurzes Portrait über einen Boxer mit Glaskinn. – 15. Januar / «Tages-Anzeiger»

Die Chinesen kommen

Bald dürfen die Chinesen ihr Geld im Ausland investieren. Das Vermögen beträgt knapp 2,5 Billionen Euro. Milliardeninvestitionen aus dem Reich der Mitte könnten die Aktienmärkte kräftig durcheinanderwirbeln. — 15. Januar / «Handelsblatt»

Lichtblick für spanische Banken

Investoren vertrauen wieder mehr in spanische Banken. Die wirtschaftlichen Probleme Spaniens sind zwar nicht gelöst, doch von einer Gesundung der Bankenwesens sollte auch die geasmte Wirtschaft profitieren. Das Investorenvertrauen ist ein Indiz dafür, dass es um den spanischen Finanzsektor besser steht. — 14. Januar / «Bloomberg»

Wegen «Wal»-Debakel muss Jamie Dimon um seinen Bonus bangen

James Dimon, Chef von J.P. Morgan Chase, und ein weiteres Vorstandsmitglied müssen um ihren Bonus fürchten. Ein interner Report, der diese Woche veröffentlicht werden könnte, belastet einige Mitarbeiter bezüglich des so genannten «London Whale»-Handels, der die Firma 6,2 Milliarden Dollar gekostet hatte. 14. Januar / «Wall Street Journal

Wie Konzernchefs ihre Steuern optimieren

Im vergangenen Monat drohten den Amerikanern noch deutliche Steuererhöhungen. Erst mit dem Haushaltskompromiss in der Neujahrsnacht wurden diese für die meisten US-Bürger gerade noch abgewendet, nicht aber für die Reichsten. Dutzende Konzernchefs ahnten wohl, dass es nicht gut für sie ausgeht – und verkauften rechtzeitig riesige Aktienpakete. Sie sparten damit Millionen Dollar an Steuern. – 14. Januar / «Wall Street Journal Deutschland»

Bankaktien im Höhenrausch

Lange Zeit liessen Börsianer Bankaktien links liegen - ihre Risiken galten als unkalkulierbar. Doch allein seit Anfang dieses Jahres wuchteten sich Deutsche Bank und Commerzbank auf ein zweistelliges Plus. Und US-Banken gelten als Hoffnungsträger für die anlaufende Bilanzsaison. Was ist geschehen? – 14. Januar / «Manager Magazin»

Die brisante Wette der SNB

Von wegen Hort der Stabilität: Die Schweiz fährt eine hochriskante Strategie, um den Kurs des Franken gegenüber dem Euro zu drücken und so der eidgenössischen Exportwirtschaft zu helfen. Auf diese Weise wird das Land doch noch in die Euro-Krise hineingezogen. – 13. Januar / «Spiegel Online» und «Wall Street Journal Deutschland»

Alles übers Flirten am Arbeitsplatz

Mehrere Studien haben den Umgang zwischen den Geschlechtern am Arbeitsplatz untersucht. Die Ergebnisse sind verblüffend und zeigen, dass wer gezielt seine Flirt-Kompetenzen einsetzt, es weiter bringt – egal, ob Mann oder Frau. – 11. Januar / «Bloomberg/Businessweek»

Für Private Banker: Die Weltkarte der Millionäre

Auf dieser Welt gibt es viele Reiche. 29 Millionen Millionären gehören 40 Prozent des Weltvermögens. Die meisten leben in Amerika, doch Asien holt auf. In der «Frankfurter Allgemeine Zeitung» findet sich eine hübsche interaktive Grafik. – 11. Januar / «FAZ online»

UBS/CS: Zwei Banken, zwei Strategien

Während die UBS vom grossen Geschäft der vergangenen zwei Jahrzehnte zurückweicht, will die Credit Suisse weiterhin auf hohem Niveau mit konkurrierenden Bankriesen wie Goldman Sachs und J.P. Morgan mithalten können. – 10. Januar / «Bloomberg»

Was effektives Netzwerken auszeichnet

Super Networker Vala Afshar nennt wesentliche Punkte, die für effektives Netzwerken entscheidend sind.  Eine ganz wichtige Eigenschaft ist laut dem Profi, dass man die richtigen Fragen formuliert.  – 10. Januar / «Harvard Business Review»

Dammbruch bei der Credit Suisse

Die Credit Suisse friert auf Geheiss eines US-Gerichts ein Konto in Zürich ein. Für den Schweizer Finanzplatz eröffnen sich damit beängstigende Perspektiven. Und das devote Verhalten der Bank offenbart einen weiteren Sündenfall. – 9. Januar / «Handelszeitung»

Das Ende der Universalbank…

…und das Ende der Rockstar-Manager: Der «Economist» verbindet zwei Tendenzen. Die Universalbank-Elefanten werden rar und rarer, und entsprechend werden nur wenige Bank-Chefs eine Rolle spielen, wie sie in den letzten Jahren üblich war. — 9. Januar / «The Economist»

In der Black Box: Die versteckten Risiken in den Bankbilanzen

Viele Investoren misstrauen den Bankbilanzen, selbst Profis rätseln, ob nicht versteckte Risiken lauern. Das amerikanische Magazin «The Atlantic» untersuchte in einem grossen Report die Vertrauenswürdigkeit der Buchhaltung der grossen US-Banken. Mit eher ernüchterndem Ergebnis. — 9. Januar / «The Atlantic»

Banken-Bashing als Wahlkampfthema

Das «Handelsblatt» beschreibt ein Wettrüsten der besonderen Art: Im deutschen Wahlkampf überbieten sich die Parteien damit, neue Bankenkontroll-Regeln zu präsentieren. — 9. Januar / «Handelsblatt»

Die Finanz-Frischzellenkur

Drei von fünf ausgeschriebenen Stellen richten sich an Junge während die alte Banker-Garde um ihre Jobs kämpft: Wie Schweizer Finanzinstitute durch die Krise automatisch verjüngt werden. – 8. Januar / «Newsnetz»

Abby Joseph Cohen: «Ich sehe kein drohendes Inflationsgespenst»

Glaubt man Goldman-Sachs-Analystin Abby Joseph Cohen, dann ist Inflation noch lange kein Thema. Warum die Rally an den Börsen noch lange weitergeht und welche Aktien total unterbewertet sind, sagt sie im Interview. — 8. Januar / «Handelsblatt»

Swiss Life/AWD: Gemeinsam ins Unglück

Am AWD-Debakel sei allein die Finanzkrise schuld, behaupten die Swiss-Life-Chefs Rolf Dörig und Bruno Pfister. Doch ganz so war es nicht. — 8. Januar / «Bilanz»

Wo Investmentbanker gehen müssen

Der Kehraus im Investmentbanking ist in vollem Gange. Bei der Citigroup müssen 11'000 Banker gehen - darunter auch Führungskräfte. Welche Geldinstitute ihre Investmentbanking-Sparten gesundschrumpfen. – 8. Januar / «Wirtschaftswoche»

Der zurückhaltende Vegetarier Anshu Jain

Investmentbanker und Einkommensmillionär – Anshu Jain erfüllt viele Klischees eines Bankers. Doch der Co-Chef der Deutschen Bank gilt als zurückhaltend, unprätentiös und feiert bescheiden seinen 50. Geburtstag. – 7. Januar / «Handelsblatt»

«Riesensauerei»? Die Amerikaner wissen doch schon längst alles

Die Präsidenten der Schweizer Parteien kennen das Steuerstreit-Dossier mit den USA kaum. Ein Kommentar von Peter Hossli. – 7. Januar / «Hossli.com» und «Blick»

Die besten Hedge Funds

Das «Bloomberg Markets Magazin» hat die 20 besten Hedge Funds mit mehr als einer Milliarde Dollar Kapital gekürt. – 7. Januar / «Bloomberg Markets»

Deutsche Bank will Boni radikal kürzen

Weniger Geld für Investmentbanker: Die Deutsche Bank will die Boni für ihre Angestellten um bis zu 20 Prozent senken. Eine unabhängige Kommission erarbeitet die Regeln für die Vergütung. «Die fetten Jahre sind damit vorbei», sagen Arbeitnehmer. – 7. Januar / «Spiegel Online»

Die 10 Powerplayer 2013 an der Wallstreet

Hier sind zehn Persönlichkeiten, welche die Agenda 2013 für die US-Vermögensverwalter bestimmen werden. – 4. Januar / «On Wall Street»

Wieso spenden europäische Firmen so viel weniger?

Und: Wann spenden sie wieder mehr? Die europäischen Firmenchefs blicken pessimistischer in die Zukunft als ihre amerikanischen Kollegen. Gemäss einer Umfrage der Credit Suisse bei 120 europäischen und US-Unternehmen werden letztere ihr Scheckbuch wieder früher öffnen. – 4. Januar / «The Financialist»

Was wird für Wohneigentum wirklich bezahlt?

Das Statistische Amt des Kantons Zürich hat einen Rechner aufgeschaltet, mit dem man – auf der Basis der notariell beurkundeten Handänderungen – die bezahlten Preise von Eigentumswohnungen, Einfamilienhäusern und Wohnbauland eruieren kann. Via Maske lassen sich diverse Kriterien wie Fläche, Lage, Zustand eingrenzen, wobei die Bedingung ist, dass mindestens 20 Verkäufe vorliegen müssen. — 3. Januar / Kanton Zürich, Statistisches Amt — zum Thema: «Was wird für Wohneigentum wirklich bezahlt», NZZ.

DAS BESTE IM WEB

Gute Stories und Links aus aller Welt

  • Was junge Reiche von ihren Bankberatern halten
  • Credit Suisse setzt auf Boutiquen statt auf Massengeschäft
  • Deutsche Alibaba-Seite bietet «Wegwerfbabys»
  • Wie man mit Bitcoins eine Insel kauft
  • Kreative Finten gegen Steuerfahnder
  • Händler tauscht Derivate gegen Kochlöffel
  • Ist die Schweiz wirklich das Land der Banker?
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«Vielleicht kiffen sie bei Twitter zu viel»

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Noch nie war der Schweizer Finanzplatz so in Bedrängnis wie jetzt. Eine Rückkehr zum Courant normal ist undenkbar. Das sind die 10 Hot Spots 2013.

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NEWS GANZ KURZ

Helvetia/Nationale

Das Kauf- und Tauschangebot der Versicherung für die Nationale Suisse ist zustande gekommen. Die Helvetia hält nun 81,22 Prozent der Nationale-Aktien.

UBS wehrt sich

Das Appellationsgericht in Paris hat den Einspruch der UBS abgelehnt. Vor diesem Hintergrund muss die Schweizer Grossbank bis 30. September 2014 insgesamt 1,1 Milliarden Euro an Kaution hinterlegen. Die UBS will sich in Paris und Strassburg – vor dem Gerichtshof für Menschenrechte – wehren.

BDO kauft govAccess

Die in der Unternehmensberatung tätige Firma BDO übernimmt die govAccess GmbH, eine auf internationale Human Resources-Dienstleistungen spezialisiertes Gesellschaft mit Sitz in Zürich. BDO setzt mit dieser Übernahme gemäss eigenen Angaben ihre Positionierung im Grosskundenmarkt fort.

Partners Group

Der Asset Manager ist einer der Investoren des neuen S-Bahnnetzes der australischen Metropole Sydney. Die gesamte Investitionssumme beläuft sich auf rund 3,7 Milliarden Dollar und Partners Group soll rund 20 Prozent am Projekt halten. Weitere 20 Prozent sollen dem australischen Infrastruktur-Manager Palisade Investment Partners und der MTR Gruppe in Hongkong gehören.

Carmignac

Die Carmignac-Gruppe erhält Zugang zum chinesischen Onshoremarkt. Diese Zulassung wird von der China Securities Regulatory Commission (CSRC) im Zusammenhang mit Lockerungsmassnahmen für Investitionen in China erteilt und ermöglicht den Zugang zum Markt für auf RMB lautende A-Aktien und lokale Anleihen.

Vanguard

Simon Vanstone, Europa-Chef beim US-Vermögensverwalter Vanguard und Leiter des institutionellen Geschäfts in London, ist im Alter von 53 Jahren unerwartet verstorben. Weitere Angaben machte Vanguard nicht.

Schwyzer KB

Die Schwyzer Kantonalbank hat eine Beteiligung der Nova Vorsorge gekauft und geht mit dem Vorsorgespezialisten eine strategische Zusammenarbeit ein. Bankkunden sollen in Zukunft massgeschneiderte Vorsorgelösungen angeboten werden. Die Schwyzer Kantonalbank wolle in den kommenden fünf Jahren zu der Vorsorgespezialistin in ihrer Marktregion werden, hiess es.

SNB

Die Schweizerische Nationalbank beläst ihr Zielband für den Dreimonats-Libor bei 0 bis 0,25 Prozent. In ihrer geldpolitischen Lagebeurteilung bekräftigten sie zudem, den Mindestkurs des Euro gegen den Franken mit aller Konsequenz durchzusetzen. Sie bereit, unbeschränkt Devisen zu kaufen.

Immobilien

Die Homegate AG übernimmt die Immobilienplattform home.ch, die von local.ch betrieben wird. Mit der Übernahme festigt Homegate ihre Position als Marktführerin in der Schweiz im Bereich der Immobilienplattformen.

Postfinance

Das Institut senkt die Zinsen auf Einlagen. Ab dem 1. November erhalten Postfinance-Kunden auf dem Geld in ihren Privatkonti noch 0,01 Prozent Zins. Auf dem Vorsorge 3a-Konto sind es noch 1,125 Prozent. Grund für die Senkung seien die anhaltend tiefen Zinsen an den Finanzmärkten.

Bankdatendiebstahl

Der Nationalrat will Diebe von Bankkundendaten härter bestrafen und auch Käufer ins Visier nehmen. Er hat am Dienstag als Erstrat entsprechende Gesetzesänderungen gutgeheissen. SP und Grüne waren dagegen. Künftig sollen Datendiebe mit einer Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren bestraft werden können, wenn sie die Daten verkaufen. Bislang galt die Höchststrafe von drei Jahren.

Kantonalbanken

Die 24 Kantonalbanken haben im ersten Halbjahr 2014 einen kumulierten Reingewinn von 1,4 Milliarden Franken erwirtschaftet, was einem Rückgang von 2,4 Prozent entspricht. Die anvertrauten Kundengelder betragen 337 Milliarden, ein leichtes Plus von 0,8 Prozent. Die Bilanzsumme hat sich um zwei Prozent auf 524 Milliarden Franken erhöht. Der Gewinnrückgang ist insbesondere auf das Zinsgeschäft zurückzuführen. Die Kantonalbanken senkten dabei auch ihren Geschäftsaufwand um 2,4 Prozent.

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