Schmutziges Geld – aber anders als man denkt

Bargeld sei im Urteil der Schweizer der unhygienischste Alltagsgegenstand. Das ergab eine Untersuchung der Kreditkartenorganisation MasterCard.  

Für abgenutzt, schmutzig und voller Bakterien – so urteilen Schweizerinnen und Schweizer ihr Bargeld. 64 Prozent der Befragten sind überzeugt, dass kein Alltagsgegenstand so unhygienisch ist wie Banknoten und Münzen. Das ist das ernüchternde Resultat einer Online-Omnibusumfrage, aufgegeben von der Kreditkartenorganisation MasterCard.

Schlimmer als Rolltreppenhandläufe

Die Umfrage – 1'000 Teilnehmern aus 15 Ländern wurden jeweils drei Fragen gestellt – hat ergeben, dass Bargeld als unhygienischer als Rolltreppenhandläufe oder Bibliotheksbücher empfunden werden. 

Wissenschaftler der Oxford University wollen festgestellt haben, dass sich auf europäischen Banknoten im Schnitt über 26'000 Bakterien tummeln. Selbst eine vermeintlich saubere druckfrische Banknote weist allerdings bereits 2'400 Bakterien auf, wie es in einer Medienmitteilung von MasterCard heisst.

Mit 32'400 Bakterien ist Schweizer Bargeld offenbar überdurchschnittlich schmutzig. Bei einigen Krankheitserregern reichte das für eine Infektion aus.

Nur Euros in Italien schmutziger

Schweizerinnen und Schweizer sind aber nicht die einzigen, die Bargeld für schmutzig halten. In allen 15 europäischen Ländern, in denen die Umfrage durchgeführt wurden, ist Bargeld noch vor Rolltreppenhandläufen, Tasten von Kreditkartenlesegeräten und Bibliotheksbüchern als der unhygienischste Gegenstand bewertet worden.

Im europäischen Durchschnitt halten 57 Prozent der Befragten Bargeld für besonders schmutzig. Damit gehen Schweizerinnen und Schweizer mit ihrem Geld sogar härter ins Gericht als einige ihrer Nachbarn. Von den 15 untersuchten europäischen Ländern haben nur die Italienerinnen und Italiener (66 Prozent) den Eindruck, ihr Bargeld sei noch schmutziger.  

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