VP Bank übernimmt HSBC-Geschäfte

Die liechtensteinische VP Bank erwirbt das Private-Banking- und Fondsgeschäft mit Vermögenswerten von 2,5 Milliarden Franken. 

Die VP Bank Gruppe, vertreten durch die VP Bank (Luxembourg) und die VPB Finance, übernimmt die Private-Banking-Aktivitäten der HSBC Trinkaus & Burkhardt (International) sowie das auf Private Banking bezogene Fondsgeschäft der HSBC Trinkaus Investment Managers, wie das liechtensteinische Unternehmen am Montag mitteilte.

Der Asset Deal beinhaltet steuerkonforme Vermögenswerte in der Grössenordnung von insgesamt rund 2,5 Milliarden Franken per 30. Juni 2013; entscheidend sind die effektiv transferierten Kundengelder nach Abschluss.

Rund 20 Mitarbeiter wechseln

Die Übernahme der Kundenbeziehungen und Vermögenswerte erfolgt nach den üblichen Compliance-Prüfungen und im Rahmen der jeweiligen regulatorischen Vorschriften. Gleichzeitig werden rund 20 Mitarbeitende zu der VP Bank in Luxemburg wechseln.

Der Abschluss der Transaktion und die Übernahme der Beschäftigten sollen vor Ende 2013 erfolgen. Über die weiteren Transaktionsbedingungen haben die beiden Vertragsparteien Stillschweigen vereinbart.

Wichtiges Fondsgeschäft

Alfred W. Moeckli, seit wenigen Monaten Chief Executive Officer der VP-Bank-Gruppe, sagt zur Tranksation: «Mit dieser Akquisition nutzen wir die derzeit attraktiven Marktopportunitäten. Sie entspricht unserer strategischen Ausrichtung, sowohl im mittleren Private Banking als auch im Intermediärgeschäft zu wachsen. Gleichzeitig unterstreichen wir die Wichtigkeit des Fondsgeschäfts an unserem Standort in Luxemburg und stärken die Fondskompetenz der gesamten Gruppe.»

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NEWS GANZ KURZ

Allianz Suisse

Der Versicherer hat in der Romandie Wohn- und Büroimmobilien im Volumen von rund 290 Millionen Franken erworben. Dabei handelt es sich bislang um die grösste Immobilieninvestition in der Westschweiz für die Allianz Suisse. Angesichts des anhaltenden Tiefzinsumfelds investiert der Versicherer verstärkt in Immobilien.

Swiss Re

Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

Swiss Life

Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

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