Clariden Leu: Neugeldzuwachs und Massnahmen

Die Credit-Suisse-Tochter registrierte im ersten Halbjahr Nettoneugeld von 3,3 Milliarden Franken und kündigt «Massnahmen zur weiteren Effizienzsteigerung» an.

In den ersten sechs Monaten 2011 erzielte Clariden Leu einen Nettoertrag von 612 Millionen Franken. Neben dem Private Banking und dem Fondsbereich hat sich im ersten Halbjahr auch der Bereich Strukturierte Produkte positiv entwickelt. Zur Steigerung des Nettoertrages um 16% gegenüber der Vorjahresperiode trug der Verkauf einer Liegenschaft bei.

Der Reingewinn belief sich im ersten Halbjahr 2011 auf 155 Millionen Schweizer Franken. Die Eigenkapitalrendite lag bei 16 Prozent. Die BIZ Tier 1 Kernkapitalquote von 26 Prozent unterstreicht die gesunde finanzielle Basis der Bank. Die Cost-Income-Ratio sank im Vergleich zum ersten Halbjahr 2010 von 72 auf 64 Prozent.

Für ein schwieriges Umfeld rüsten

Auch wenn sich Olivier Jaquet, CEO der Clariden Leu Gruppe, vom respektablen Neugeldzufluss in der Überzeugung bestärken lässt, dass ihr «Geschäftsmodell eine ausgezeichnete Grundlage für eine erfolgreiche Zukunft bietet», erwartet er im zweiten Halbjahr ein «schwieriges Marktumfeld».

Die Bank will sich dafür wappnen: «Um im aktuell ungewissen und schwierigen Wirtschaftsumfeld weiterhin profitabel zu arbeiten, wird Clariden Leu die notwendigen Massnahmen zur weiteren Effizienzsteigerung einleiten», heisst es dazu in feinsten PR-Talk in einer Pressemitteilung. Dass sich dahinter kein massiver Personalausbau verbirgt, ist offensichtlich.

Offene Stellen bei Clariden Leu finden Sie hier.

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Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

Finma

Die Eidgenössische Finanzaufsicht revidiert ihre Anforderungen an die externe und interne Auslagerung von Bankdiensten. An systemrelevante Banken werden für die Auslagerung kritischer Dienstleistungen nochmals erhöhte Anforderungen gestellt.

UBS

Die Grossbank muss nach einem Entscheid der amerikanischen Finanzbehörde Finra weitere 18,5 Millionen Dollar an Investoren in Puerto-Rico-Anleihen zahlen. Nach hohen Verlusten auf den Papieren sieht sich die Bank nicht abreissen wollenden Forderungen ausgesetzt. Laut Medienberichten ist dies die höchste Einzelzahlung, welche die UBS in dem Fall bisher leistete.

Gottex

Der angeschlagene Vermögensverwalter Gottex will den Nennwert seiner Aktien von 1 auf 0,10 Franken senken. Darüber sollen die Aktionäre am 30. Dezember an einer ausserordentlichen GV befinden. Das Unternehmen hat erst kürzlich die zweite Runde einer Rekapitalisierung abgeschlossen.

Generali

Im Verlaufe des Jahres 2017 werden zentrale Funktionen von Generali Schweiz in Adliswil ZH zusammengeführt. Dazu werden rund 100 Stellen aus Nyon VD dorthin verschoben, wie auch finews.ch berichtete. Nun hat der Versicherer ein Konsultations-Verfahren eröffnet. Die gewählte Arbeitnehmer-Vertretung startet umgehend mit den Arbeiten.

Bellevue

Der BB Healthcare Trust ist an der London Stock Exchange mit einem Volumen von 150 Millionen Pfund gelistet. Der erste Handelstag ist der 2. Dezember. Portfoliomanager des Trusts ist Bellevue Asset Management.

Acron

Die auf Immobilieninvestments spezialisierte Acron hat den Kauf des projektierten Sheraton Fisherman‘s Wharf Hotels im kalifornischen San Francisco abgeschlossen. Das gesamte Investitionsvolumen bewegt sich im mehrfachen, dreistelligen Millionenbereich und stellt damit das bisher grösste Einzelinvestment der Acron-Gruppe dar.

Raiffeisen

Die beiden Raiffeisenbanken Fulenbach-Murgenthal-Langenthal und Oberes Gäu-Aare haben sich für einen Zusammenschluss entschieden. Die neue Raiffeisenbank soll unter dem Namen «Raiffeisenbank Aare-Langete» auftreten.

Schroder

Schroder Real Estate hat drei Schweizer Geschäftsimmobilien für den kotierten Immoplus-Fonds erworben. Die Transaktion bringt das Fondsvermögen auf rund 1,5 Milliarden Franken. Das Portfolio hat Rockspring Investment Managers verkauft. Es handelt sich dabei um vollständig vom «Do it yourself»-Spezialisten Hornbach Baumarkt gemietete Liegenschaften.

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