UBS: Ein Italiener soll's richten

Andrea_Orcel_2Der 49-jährige Italiener Andrea Orcel soll nun gemeinsam mit Carsten Kengeter die Investment Bank der UBS zu neuen Erfolgen führen.

Boston Consulting Group, Goldman Sachs und Merrill Lynch, das sind die Berufsstationen des neuen Co-Leiters der UBS-Investment Bank, Andrea Orcel. Interessant: UBS-CEO Sergio Ermotti arbeitete viele Jahre ebenfalls bei Merrill Lynch.

Viele Stationen

Zuletzt war Orcel Executive Chairman bei der Bank of America Merrill Lynch (BoAML) und President Emerging Markets ex Asia.

Dabei war er bei BoAML direkt für die Unternehmensstrategie sowie die Zusammenarbeit mit bedeutenden Unternehmen, Investoren und Regierungen weltweit zuständig und leitete als President Emerging Markets (ohne Asien) die Bereiche Corporate & Investment Banking, Sales & Trading und Wealth & Investment Management in wichtigen Schwellenländern.

Erfahrener Investmentbanker

Zuvor war er President of International Banking & Wealth Management und Head of International Corporate & Investement Banking.

Vor der Fusion leitete er den Geschäftsbereich Global Origination von Merrill Lynch (in dem die Einheiten Investment Banking und Capital Markets zusammengeschlossen waren) und war President of Global Markets & Investment Banking bei Merrill Lynch in Europa, dem Nahen Osten und Afrika (EMEA) sowie Mitglied der Unternehmensleitung.

Orcel stiess 1992 zum Geschäftsbereich Financial Institutions von Merrill Lynch in der Region EMEA. 1999 wurde er Leiter dieses Geschäfts und 2003 wurde er zum Global Head ernannt.

Erstklassige Profitabilität

Im Jahr 2004 wurde seine Aufgabe in der Region EMEA um die Leitung des Geschäftsbereichs Origination und die Position als President of Global Markets & Investment Banking erweitert.

2007 übernahm Orcel die Verantwortung für die Einheit Global Origination. In dieser Funktion erzielte er erstklassige Profitabilität, steigerte den Marktanteil erheblich und diversifizierte das Geschäft von einem finanzierungsgetriebenen Modell zu einem kundenorientierten Beratungsmodell sowie von einem US- orientierten Geschäft zu einem Geschäftsmodell, dessen Erträge mehrheitlich international generiert wurden.

Studium in Rom

Vor seiner Tätigkeit bei Merrill Lynch arbeitete Orcel bei Goldman Sachs und bei der Boston Consulting Group.

Er hat einen MBA bei Insead absolviert und sein Studium der Wirtschaft an der Universität Rom mit summa cum laude abgeschlossen. Zudem spricht er fliessend Englisch, Spanisch, Französisch und Italienisch.

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Allianz Suisse

Der Versicherer hat in der Romandie Wohn- und Büroimmobilien im Volumen von rund 290 Millionen Franken erworben. Dabei handelt es sich bislang um die grösste Immobilieninvestition in der Westschweiz für die Allianz Suisse. Angesichts des anhaltenden Tiefzinsumfelds investiert der Versicherer verstärkt in Immobilien.

Swiss Re

Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

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Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

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Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

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Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

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Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

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