Zwei Banker setzen sich für Mona Lisas Schwester ein

Treibende Kraft hinter der in Zürich beherbergten «Mona Lisa Stiftung» sind mit Markus A. Frey (im Bild) und Daniel F. Kohler, zwei Vertreter des hiesigen Finanzplatzes.

Markus_A_Frey_kleinAm Donnerstag hatte die seit einem Jahr in Zürich ansässige Stiftung Medien und interessierte Öffentlichkeit nach Genf geladen, wo sie ihre neuen Erkenntnisse in Buch- und Filmform zu präsentierte.

Der Titel ihrer neuen Publikation heisst «Mona Lisa – Leonardo's Earlier Version».

Zweck der Stiftung ist es, nachzuweisen, dass die sogenannte «Isleworth Mona Lisa» (links) keine Kopie, sondern die Urfassung von Leonardo da Vincis berühmtem Gemälde sei.

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Mitgründer: Markus A. Frey und Daniel F. Kohler

Wer die Internet-Seiten der Stiftung öffnet, erfährt: Ihr Präsident ist Markus A. Frey, Partner der Anwaltskanzlei Niederer Kraft & Frey sowie Gründer und Präsident der Bank Frey & Co. (Bild oben).

Neben dem Kunst- und Auktions-Experten David Feldman gehört auch der Schweizer Finanzmann Daniel F. Kohler zu den Gründern.

Besitzer haben der Stiftung exklusiv die Rechte übertragen

Die Stiftung ist auch an der Adresse der Treuhandgesellschaft Interhold und von SwissTrust für Family-Office Services, an der Bellerivestrasse 29 untergebracht, deren Geschäfte Kohler neben der ZT Zurich Trust führt.

Mit Hilfe der Stiftung wollen die beiden Zürcher Banker Experten der Kunstgeschichte, Studenten, Kuratoren, aber auch Naturwissenschafter und Techniker für die Forschung rund um die Zwillings-Mona-Lisa gewinnen.

Dafür haben die Besitzer der «Isleworth Mona Lisa» der Stiftung alle Rechte übertragen.

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NEWS GANZ KURZ

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

Finma

Die Eidgenössische Finanzaufsicht revidiert ihre Anforderungen an die externe und interne Auslagerung von Bankdiensten. An systemrelevante Banken werden für die Auslagerung kritischer Dienstleistungen nochmals erhöhte Anforderungen gestellt.

UBS

Die Grossbank muss nach einem Entscheid der amerikanischen Finanzbehörde Finra weitere 18,5 Millionen Dollar an Investoren in Puerto-Rico-Anleihen zahlen. Nach hohen Verlusten auf den Papieren sieht sich die Bank nicht abreissen wollenden Forderungen ausgesetzt. Laut Medienberichten ist dies die höchste Einzelzahlung, welche die UBS in dem Fall bisher leistete.

Gottex

Der angeschlagene Vermögensverwalter Gottex will den Nennwert seiner Aktien von 1 auf 0,10 Franken senken. Darüber sollen die Aktionäre am 30. Dezember an einer ausserordentlichen GV befinden. Das Unternehmen hat erst kürzlich die zweite Runde einer Rekapitalisierung abgeschlossen.

Generali

Im Verlaufe des Jahres 2017 werden zentrale Funktionen von Generali Schweiz in Adliswil ZH zusammengeführt. Dazu werden rund 100 Stellen aus Nyon VD dorthin verschoben, wie auch finews.ch berichtete. Nun hat der Versicherer ein Konsultations-Verfahren eröffnet. Die gewählte Arbeitnehmer-Vertretung startet umgehend mit den Arbeiten.

Bellevue

Der BB Healthcare Trust ist an der London Stock Exchange mit einem Volumen von 150 Millionen Pfund gelistet. Der erste Handelstag ist der 2. Dezember. Portfoliomanager des Trusts ist Bellevue Asset Management.

Acron

Die auf Immobilieninvestments spezialisierte Acron hat den Kauf des projektierten Sheraton Fisherman‘s Wharf Hotels im kalifornischen San Francisco abgeschlossen. Das gesamte Investitionsvolumen bewegt sich im mehrfachen, dreistelligen Millionenbereich und stellt damit das bisher grösste Einzelinvestment der Acron-Gruppe dar.

Raiffeisen

Die beiden Raiffeisenbanken Fulenbach-Murgenthal-Langenthal und Oberes Gäu-Aare haben sich für einen Zusammenschluss entschieden. Die neue Raiffeisenbank soll unter dem Namen «Raiffeisenbank Aare-Langete» auftreten.

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