Diese Investmentbank lockt mit Barem

Alle Banken setzen auf kleinere Boni, die nicht bar ausgezahlt werden, sondern etwa in Aktien und Optionen. Alle? Nein, mindestens eine Investmentbank lockt mit Cash-Boni.

«Sie können mit nicht-baren Boni keine Lebensmittel kaufen, keine Häuser abbezahlen», schreibt die Führung der Investmentbank Jefferies in einem internen Memo, welches der Nachrichtenagentur «Bloomberg» vorliegt.

Trotzdem zwinge ein grosser Teil der Wettbewerber den Angestellten extrem hohe Anteile solcher nicht-Baren Kompensationen auf. Viele Banken deckeln die Boni oder zahlen diese zum Beispiel in Aktien oder Optionen aus, die eine bestimmte Zeit gehalten werden müssen.

Bar ausgezahlt

Jefferies mache den Trend nicht mit. Man werde die Boni per Ende Jahr in sofort verfügbarem Barem auszahlen. Auch wenn es die Angestellten wohl freut – im Sinne der Regulatoren ist das nicht. Diese halten die Institute an, nachhaltigere Boni auszuzahlen, damit Angestellte nicht wegen der schnellen Belohnung hohe Risiken eingehen.

2011 konnten die Angestellten sich noch aussuchen, ob sie ihre Boni in Aktien oder bar wollten. Bar ging damit allerdings eine Reduktion um 25 Prozent einher. Von einer solchen Reduktion ist im aktuellen Memo keine Rede. Für die Bank ist der Schritt auch eine Möglichkeit, Personal zu rekrutieren, welches mit den neuen Regeln beim alten Arbeitgeber vielleicht unzufrieden ist.

Selbst Probleme gehabt

Jefferies selbst hatte im vergangenen Jahr im Rahmen der Eurokrise mit einem massiven Wertverlust zu kämpfen. Vor etwa einem Monat kaufte nun der grösste Anteilseigner, Leucadia, die Bank ganz auf.

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Gottex

Der angeschlagene Vermögensverwalter Gottex will den Nennwert seiner Aktien von 1 auf 0,10 Franken senken. Darüber sollen die Aktionäre am 30. Dezember an einer ausserordentlichen GV befinden. Das Unternehmen hat erst kürzlich die zweite Runde einer Rekapitalisierung abgeschlossen.

Generali

Im Verlaufe des Jahres 2017 werden zentrale Funktionen von Generali Schweiz in Adliswil ZH zusammengeführt. Dazu werden rund 100 Stellen aus Nyon VD dorthin verschoben, wie auch finews.ch berichtete. Nun hat der Versicherer ein Konsultations-Verfahren eröffnet. Die gewählte Arbeitnehmer-Vertretung startet umgehend mit den Arbeiten.

Bellevue

Der BB Healthcare Trust ist an der London Stock Exchange mit einem Volumen von 150 Millionen Pfund gelistet. Der erste Handelstag ist der 2. Dezember. Portfoliomanager des Trusts ist Bellevue Asset Management.

Acron

Die auf Immobilieninvestments spezialisierte Acron hat den Kauf des projektierten Sheraton Fisherman‘s Wharf Hotels im kalifornischen San Francisco abgeschlossen. Das gesamte Investitionsvolumen bewegt sich im mehrfachen, dreistelligen Millionenbereich und stellt damit das bisher grösste Einzelinvestment der Acron-Gruppe dar.

Raiffeisen

Die beiden Raiffeisenbanken Fulenbach-Murgenthal-Langenthal und Oberes Gäu-Aare haben sich für einen Zusammenschluss entschieden. Die neue Raiffeisenbank soll unter dem Namen «Raiffeisenbank Aare-Langete» auftreten.

Schroder

Schroder Real Estate hat drei Schweizer Geschäftsimmobilien für den kotierten Immoplus-Fonds erworben. Die Transaktion bringt das Fondsvermögen auf rund 1,5 Milliarden Franken. Das Portfolio hat Rockspring Investment Managers verkauft. Es handelt sich dabei um vollständig vom «Do it yourself»-Spezialisten Hornbach Baumarkt gemietete Liegenschaften.

Glarner Kantonalbank

Die Glarner Kantonalbank (GLKB) weitet die Laufzeiten ihrer angebotenen Hypotheken aus. In Filialen erworbene Hypotheken können neu eine Laufzeit von bis zu 15 Jahren haben, online erworbene eine solche von bis zu 20 Jahren. Käufer sollen somit länger von tiefen Zinsen profitieren können.

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