UBS: Personalverband ist enttäuscht

Die UBS prüft Kurzarbeit statt Entlassungen beim Rekrutierungscenter: Dies wäre das einzige konkrete Ergebnis des Konsultations-Verfahrens beim Stellenabbau.

Am Ende des Konsultationsverfahrens sind die Personalvertreter ernüchtert: Bei der Planung des UBS-Stellenabbaus seien die Vorschläge der Sozialpartner kaum aufgenommen worden; dies meldet der Schweizerische Bankpersonalverband. Einzig der Wunsch nach Kurzarbeit habe «etwas Gehör» gefunden: «Es ist sehr enttäuschend».

Formal sei das Konsultationsverfahren zwar korrekt abgelaufen, so der Verband weiter: Die Direktion habe mit Angestelltenvertrertern geredet, sie habe Informationen geliefert, habe Vorschläge geprüft und die Ablehnungen begründet. «Zudem gewährt der vor einem Jahr verhandelte und noch gültige Sozialplan Abgangsentschädigungen und Frühpensionierungs-Bedingungen, die eine gewisse soziale Abfederung verleihen.»

Und doch sei das Resultat enttäuschend, die Beschäftigten hätten im Rahmen des gesetzlichen Verfahrens «ihre Bedürfnisse nicht einmal teilweise durchsetzen» können.

Frauen überproportional betroffen

Als greifbares Ergebnis nennt der Personalverband, dass die UBS prüfe, ob sie für das Rekrutierungscenter Kurzarbeit beantrage. Dies betreffe circa 40 Personen – und immerhin wäre es «ein grosser Schritt in der Bankenlandschaft, wo Kurzarbeit bis heute unbekannt war».

Dazu kommentiert der Verband: «Wir erwarten, dass wenigstens diese Massnahme durchgeführt wird. Sonst war wirklich das ganze Konsultationsverfahren eine Farce.»

Die freiwillige Arbeitszeit-Reduktion werde von den Verantwortlichen beispielsweise zuwenig gefördert. Weiter meldet der Bankpersonalverband, dass laut ersten Informationen Frauen, Teilzeitbeschäftigte und niedrige Einkommen von den Restrukturierungsmassnahmen am ehesten betroffen seien. Auf der anderen Seite gebe es bei den Benefits für die Direktionskader noch viele Sparmöglichkeiten. «So wird die nichtberufliche Unfallversicherung des höheren Kaders voll vom Betrieb bezahlt.»

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Der Versicherer hat in der Romandie Wohn- und Büroimmobilien im Volumen von rund 290 Millionen Franken erworben. Dabei handelt es sich bislang um die grösste Immobilieninvestition in der Westschweiz für die Allianz Suisse. Angesichts des anhaltenden Tiefzinsumfelds investiert der Versicherer verstärkt in Immobilien.

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Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

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