«Warum sollten wir Sie nicht einstellen?»

Die Zeiten sind härter geworden – die Fragen im Job-Interview auch? Wir bringen wieder spannende Fragen, die Banken in Bewerbungsgesprächen stellen.

Negativschlagzeilen, kleinere Boni, Klagen – ein bisschen hat die Finanzbranche ihren Glamour verloren. Doch weiterhin zieht es Bewerber zu Credit Suisse, UBS und Co. Und die geben sich im ein oder anderen Job-Interview gar nicht mal so unreflektiert. Viele Fragen drehen sich um Sebstreflexion. Und darum, wie man mit Fehlern umgeht.

Die Branchenseite «Glass Door» sammelt bekanntlich Fragen, die Bewerbern in ihrem Vorstellungsgespräch gestellt werden. Viele Kandidaten berichten, dass die Fragen nicht besonders schwierig waren, sondern sie eher das Gefühl hatten, die Interviewer wollen herausfinden, ob einer menschlich gut ins Team passe. 

finews.ch hat eine Auswahl einiger Fragen zusammengetragen. Wie hätten Sie geantwortet?

  • Was war ihr letzter Fehler im Job? Und wie viel hat er das Unternehmen gekostet? – UBS, Praktikant Private Wealth Management
  • Erzählen Sie von Ihrem letzten Konflikt mit Ihrem Vorgesetzten. – UBS, Associate Manager
  • Was war Ihre schwierigste Entscheidung der vergangenen sechs Monate? – UBS, Programmierer Human Resources 
  • Erzählen Sie vom letzten Mal, das Sie schlechtes Feedback erhielten. Wie gingen Sie damit um? – Credit Suisse, Operations Analyst
  • Wie glauben Sie, wird die aktuelle Krise sich weiterentwickeln? Welche Auswirkungen hat das auf die Credit Suisse? – Credit Suisse, Analyst
  • Wie gehen Sie mit schwierigen Mitarbeitern um? – Deutsche Bank, Datenbearbeiter
  • Verkaufen Sie mir ein Paar Socken! – J.P. Morgan, Kundenberater
  • Wie viele Fenster gibt es in diesem Haus? – J.P. Morgan, Praktikant
  • Wie wollen Sie als junger Mensch Kunden überzeugen? – J.P. Morgan, Private Banking Analyst
  • Was sind Ihre zwei grössten Stärken? Wie würde Ihr bester Freund/Ihre beste Freundin auf diese Frage antworten? – Goldman Sachs, Investment Analyst
  • Mit welcher Datenstruktur würden Sie ein Telefonbuch organisieren? Wie würden Sie es optimieren? Goldman Sachs, Praktikant
  • Wie unterscheiden Sie sich von der Person, die Ihnen gerade gegenüber sitzt? – Goldman Sachs, Analyst
  • Warum sollten wir Sie nicht einstellen? – Goldman Sachs, Securities Analyst
  • Worum sollte Lloyd Blankfein sich Sorgen machen? – Goldman Sachs, Securities Analyst
  • Erzählen Sie mir vom letzten Mal, das sie mit einem Integritätsproblem konfrontiert waren! — Société Générale, Middle Office

 

Siehe auch: «So machen Sie Headhunter auf sich aufmerksam»

 

 

 

 

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NEWS GANZ KURZ

Banque Profil de Gestion

Die Genfer Privatbank hat im ersten Halbjahr 2016 wiederum einen kleinen Gewinn erzielt: Nach 100'000 Franken im Vorjahr waren es diesmal 30'000 Franken mehr. Operativ gab es ein Plus von 260'000 Franken nach einem Verlust ein Jahr davor. Vor allem das Zins- und das Handelsergebnis legten deutlich zu, derweil das Kommissionsergebnis stagnierte.

Thurgauer Kantonalbank

Die Thurgauer Kantonalbank (TKB) hat das US-Steuerprogramm abgeschlossen, ohne eine Zahlung leisten zu müssen. Die TKB war in der Kategorie 3 des Programms. Sie hat nun vom amerikanischen Justizdepartement (DoJ) einen Non-Target Letter erhalten, womit das Programm abgeschlossen ist.

Walliser Kantonalbank

Das Staatsinstitut hat im ersten Halbjahr 2016 sowohl ein leicht höheres operatives Ergebnis als auch etwas mehr Gewinn verzeichnet. Im wichtigen Zinsen-Geschäft stieg der Bruttoerfolg um 1,8 Prozent auf rund 80 Millionen Franken. Für das Gesamtjahr erwartet die Kantonalbank weiterhin einen Gewinn auf der Höhe des Vorjahres.

VP Bank

Die Ratingagentur Standard & Poor’s hat das «A–»-Rating für die VP Bank bestätigt und erhöht den Ausblick von «Negative» auf «Stable». Damit würden die operativen Fortschritte der VP Bank und die Bewirtschaftung der Risiken sowie die starke Kapitalausstattung und die erfolgreiche Integration der Centrum Bank berücksichtigt, hiess es.

Clientis Bank im Thal

Die Regionalbank hat den Halbjahresgewinn im Vergleich zum Vorjahr deutlich um über 30 Prozent auf 385'000 Franken gesteigert. Dazu beigetragen hat das gute Zinsengeschäft mit einem Plus von 11,4 Prozent auf 2,1 Millionen Franken.

Crealogix

Das Bankenberatungszentrum St. Gallen und Crealogix haben eine Partnerschaft für die betriebliche Aus- und Weiterbildung im Finanzbereich beschlossen: Mit der Lösung «I know! Banking» bieten die beiden Unternehmen eine Cloud-Lösung mit digitalen Lerninhalten zu den wichtigsten Themen im Banking an.

Compagnie Financière Tradition

Das Lausanner Brokerhaus hat im ersten Semester 2016 einen stabilen Ertrag von 425 Millionen Franken erzielt. Zu konstanten Wechselkursen entspricht dies allerdings einem Rückgang um 1,6 Prozent.

Urner Kantonalbank

Das Finanzinstitut hat im ersten Halbjahr 2016 trotz besserem Geschäftsgang weniger Gewinn gemacht. Dieser sank um 7,5 Prozent auf 8,5 Millionen Franken. In der Vorjahresperiode hatte die Bank ausserordentlich vom Verkauf ihrer Swisscanto-Beteiligung profitiert. Im Zinsengeschäft gab es ein Plus von 13,8 Prozent auf knapp 17 Millionen Franken. Per Ende Jahr erwartet das Management ein Ergebnis über Vorjahr.

UBS

Die Grossbank UBS ist noch vor dem IT-Riesen Google der beliebteste Arbeitgeber für Schweizer Hochschul-Absolventen, wie das Beratungsunternehmen Trendence berichtete. Die Banken bleiben die beliebteste Branche der Wirtschafts-Wissenschaftler: Neben der UBS befinden sich die Credit Suisse, die Schweizerische Nationalbank und Julius Bär unter den Top 20 der gesuchtesten Arbeitsadressen.

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