UBS-Analyst: «Eine Höllenfahrt für Aktien»

Der UBS-Chartanalytiker Peter Lee prognostiziert kein erhofftes Ende des Bärenmarktes. Im Gegenteil: Es würden weitere fünf bis acht dunkle Jahre folgen. 

peter-lee-ubsVor allem die amerikanischen Aktienmärkte notieren so hoch wie seit fünf Jahren nicht mehr. Manche Anleger stehen deshalb vor der Frage, was als nächstes kommt. Viele hoffen endlich auf den Bullenmarkt, so Peter Lee.

Peter Lee (Bild), Chief Technical Analyst bei der UBS, sprach kürzlich mit Eric King von «King World News». Lee zeichnet ein düsteres Bild für die Finanzmärkte.

Denn laut seiner Interpretation der Charts könnte die sogenannte Theorie der «mean-reversion» die Aktien bald auf Talfahrt senden. Diese Überzeugung wird von der These gestützt, dass sich Marktpreise langfristig ihrem Mittelwert annähern.

Bevorstehender Kursrutsch

Derzeit schätzt Lee diesen Mittelwert beim Standard & Poor's 500 (S&P 500) anhand seiner «1942-Trendlinie» auf 740 Punkten. Momentan notiert der Aktienindex der 500 grössten US-Unternehmen bei knapp 1'472 Zählern.

Lee glaubt zwar nicht, dass der Performanceindex sofort auf die von ihm geschätzte Trendlinie zurückfalle. Aber, wenn dies bis 2014 der Fall wäre, würde der S&P 500 auf rund 850 Punkten abrutschen.

Grössere Bewegungen in der Jahreshälfte

Dies würde ein Absacken von rund 40 Prozent oder 622 Punkten bedeuten. Den Tiefpunkt mit beinahe 666 Punkten hatte der Index im März 2009 erreicht.

Grössere Bewegungen sieht er aber erst in der zweiten Hälfte dieses Jahres und im Jahr 2014 auf uns zukommen.

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NEWS GANZ KURZ

Automatischer Informationsaustausch

Die Schweiz hat mit Kanada eine gemeinsame Erklärung zur Einführung des gegenseitigen automatischen Informationsaustauschs (AIA) in Steuersachen unterzeichnet. Geplant ist, dass die beiden Länder die Daten gemäss AIA ab 2017 erheben und dann ab 2018 austauschen.

Banque Edmond de Rothschild

Die Genfer Privatbank baut ihr Angebot in der beruflichen Vorsorge aus. Gemeinsam mit der Tellco Vorsorge lanciert sie in der Schweiz eine kollektive Vorsorgelösung für Grossunternehmen und KMU. Dabei übernimmt die Bank die Verwaltung der Vorsorge-Vermögen, Tellco die Administration.

UBS

Der viel beachtete Immobilienblasen Index der Grossbank ist im letzten Jahresviertel 2015 noch tiefer in den Risikobereich vorgestossen. Das Wachstum der Hypothekar-Verschuldung übertraf die Einkommens-Entwicklung in der Schweiz so stark wie seit 2010 nicht mehr, so die Experten der UBS.

Appenzeller Kantonalbank

Die Appenzeller Kantonalbank (APPKB) weist für das Jahr 2015 einen zum Vorjahr minim tieferen Gewinn von 11,9 Millionen Franken aus. Das Eigenkapital konnte gesamthaft um 15 Millionen Franken erhöht werden, die Bilanzsumme stieg auf 2,9 Milliarden Franken.

ASGA

Die unabhängige Gemeinschafts-Vorsorgeeinrichtung hat 2015 eine Performance von 0,61 Prozent erzielt. Der Deckungsgrad blieb mit 110,9 Prozent relativ stabil. Dennoch beschloss die ASGA, die versicherungstechnischen Parameter nach unten anzupassen. Dazu gehören die Senkung des überobligatorischen Umwandlungssatzes um 0,1 Prozent ab 2017 und des technischen Zinses auf 2,5 Prozent.

Credit Suisse

Die CSA Real Estate Germany, eine Anlagegruppe der Credit Suisse Anlagestiftung, plant eine weitere Öffnung für Zeichnungen. Angestrebt wird ein Volumen von rund 50 Millionen Franken.

«Hypi Lenzburg»

Die Hypothekarbank Lenzburg hat die Privatbank Sallfort für ihre Finstar-Bankenplattform gewonnen. Finstar wurde von der Hypi Lenzburg selber entwickelt. Bislang wird sie von neun Schweizer Banken genutzt.

Credit Suisse

Die Pensionskasse der Credit Suisse Group (Schweiz) führt per 1. Januar 2017 ein neues Vorsorgemodell ein. Dieses beinhaltet Kürzungen der Altersleistungen für die Angestellten und eine schrittweise Senkung der Umwandlungssätze. Dafür wird das Referenzalter für die Pensionierung von 63 auf 65 Jahre angehoben. Zudem beteiligt sich die Kasse nicht mehr an der Finanzierung von AHV-Überbrückungsrenten.

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