Top-Aktienhändler mit 37 Jahren verstorben

Der Leiter für Cash Equity Sales in Europa bei J.P. Morgan ist im Alter von nur 37 Jahren gestorben. Zur Todesursache gibt es lediglich Spekulationen. 

Zur Todesursache von Thomas Candillier wollte sich die Bank nicht äussern. Candillier sei gestorben und werde «schmerzlich vermisst», liess ein Sprecher der US-Grossbank J.P. Morgan in London gegenüber der Nachrichtenagentur «Bloomberg» verlauten.

Candillier, der Frau und Kinder hinterlässt, startete 1999 seine Karriere bei der Investmentbank Goldman Sachs mit dem Verkauf von Energiederivaten. 2001 begann er bei J.P. Morgan als Händler und arbeitete sich im Bereich European Cash Equity Sales hoch.

Bank kondoliert

Er «war ein wunderbarer Chef, Kollege, Mentor und Freund», schrieben Patrick Burrowes, der den Bereich Cash Equities in Europa, dem Nahen Osten und Afrika leitet, und andere Führungskräfte der in New York ansässigen Bank in einer Nachricht an die Mitarbeitenden.

Der Nachricht zufolge verstarb Candillier am 14. Januar. «Wir sind in dieser sehr schwierigen Zeit in unseren Gedanken bei der Familie», hiess es weiter.

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden.

JobDirectory.ch

Aktuelle Jobangebote von Arbeitgebern der Finanzbranche.

Lohnvergleich

Lohnvergleich

Verdienen Sie genug? Vergleichen Sie doch mal Ihren Lohn.

zum Lohnvergleich

Regulierung

Zürcher Bankenverband

Führende Vertreter der Schweizer Finanzbranche zum Thema Regulierung.

Beiträge lesen

Newsletter

Newsletter-SymbolKostenlos abonnieren

Abonnieren Sie jetzt den finews.ch-Newsletter und Sie erhalten kostenlos 2x wöchentlich die wichtigsten News aus der Schweizer Finanzwelt per E-Mail.

Twitter

Follow us on Twitter:

finews tweets finews.ch tweets

FACEBOOK

SELECTION

Millennials: Die Klientel von morgen

Millennials: Die Klientel von morgen

Wie die Schweizer Banken auch in Zukunft erfolgreich sein können.

Selection

Die Macht der Sesselkleber

Die Macht der Sesselkleber

Weshalb die Revolution nach der Krise ausblieb.

Selection

NEWS GANZ KURZ

CFT

Compagnie Financière Tradition rechnet für 2014 mit einem «signifikant» höheren Nettoergebnis der Gruppe als im Vorjahr. Die Geschäftstätigkeit sei im 2. Halbjahr 2014 stärker gewesen als im entsprechenden Vorjahreszeitraum.

Jamie Dimon

J.P-Morgan-Boss Jamie Dimon kassierte 2014 wie im Jahr zuvor trotz Gewinneinbussen 20 Millionen Dollar Gehalt. Die Bezahlung setzt sich aus einem Grundgehalt von 1,5 Millionen, Aktienprämien von 11,1 Millionen und einem Barbonus von 7,4 Millionen Dollar zusammen.

ZKB

Auch die Zürcher Kantonalbank (ZKB) gibt den Nationalbank-Strafzins von 0,75 Prozent an Grosskunden weiter. Negativzinsen für Kleinsparer und Kleinunternehmen seien auf dem jetzigen Stand nicht vorgesehen, so die Bank weiter. Es käme hingegen zu Anpassungen bei den Konto-Konditionen.

Nidwaldner Kantonalbank

Die Nidwaldner Kantonalbank (NKB) hat 2014 den Bruttogewinn um 7 Prozent auf 27 Millionen Franken gesteigert. Nach Abschreibungen und der Dotierung der Rückstellungen für allgemeine Bankrisiken verbleibt ein Gewinn auf Vorjahreshöhe von 14,9 Millionen Franken. Damit könne an der bisherigen Ausschüttungspolitik festgehalten werden, so die Bank. Die Dividende bleibt weiterhin bei 23,0 Prozent.

Lombard Odier

Die Genfer Privatbank gibt den Negativzins von 0,75 Prozent der Schweizerischen Nationalbank an einige ihrer Kunden weiter. Die Massnahme betrifft Bargeld-Bestände von über 100'000 Franken.

Kendris

Die in der Unternehmensberatung tätige Kendris-Gruppe hat im vergangenen Geschäftsjahr den Umsatz um 2 Prozent auf 41,3 Millionen Franken erhöht. Kendris nutze die Veränderungen innerhalb der Finanzmarktindustrie, um sich noch stärker als einer der führenden Outsourcing-Partner für Family Offices, vermögende Privatpersonen und Unternehmen zu positionieren.

BEKB

Die BEKB, Betreiberin der OTC-Börse, hat ein neues Segment namens «OTC-X Early Stage» eingeführt. Investoren soll so der Handel mit Aktien von risikoreichen Start-Up-Unternehmen und schnell wachsenden Firmen ermöglicht werden.

Credit Suisse

Die Währungsturbulenzen haben laut der Grossbank nur sehr geringen Einfluss auf das Eigenkapital gehabt. Kapital, das ausserhalb der Schweiz alloziert werde, sei in der Regel gehedgt.

weitere News