Barclays will Libor-Busse aus Bonus-Pool bezahlen

Antony Jenkins, CEO der Barclays Bank, will einen Teil der Strafzahlungen wegen Libor-Manipulationen mit dem Bonus-Pool seiner Investmentbanker bestreiten.

Zumindest Teile der Barclays aufgebürdeten 290 Millionen Pfund hohen Busse (450 Millionen Dollar), will CEO Antony Jenkins aus dem Bonus-Pool seiner Investmentbanker bezahlen, schreibt die «Financial Times».

Das kündigte der neue Chef am Donnerstag zusammen mit einem Kulturwandel für die ganze Bank an. Damit sich das ethische Verhalten in seiner Bank ändert, soll die Bezahlung der Barclays-Mitarbeiter künftig unter anderem vom Sozialverhalten und gesellschaftlichem Engagement abhängen.

Auch Royal Bank of Scotland bittet Angestellte zur Kasse

Seine neue Strategie mit allen Details will Jenkins am 12. Februar vorstellen. Die fünf Werte, die dabei im Mittelpunkt stehen sollen, verriet er bereits: Respekt, Integrität, Service, Exzellenz und Verantwortung.

Die Royal Bank of Scotland habe ebenfalls vor, die Boni zu kürzen und zumindest einen Teil der Mitarbeiter für die Bussen aus dem Libor-Skandal mit zur Kasse zu bitten, berichtet «Reuters». 

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NEWS GANZ KURZ

Avaloq

Das Schweizer Softwareunternehmen ist von den «IBS Sales League Tables» das dritte Jahr in Folge als meistverkaufte Private-Banking-Lösung bewertet worden. IBS ist ein führendes Fachmagazin über Software.

Nationale Suisse

Die zur Helvetia-Gruppe gehörende Nationale Suisse hat das Reiseversicherungsportfolio der belgischen Tochtergesellschaft L'Européenne an Mapfre Asistencia verkauft. Damit sei der angekündigte Rückzug aus dem Direktversicherungsmarkt in Belgien abgeschlossen.

Credit Suisse

Die Grossbank plant für das zweite Quartal 2015 eine Kapitalerhöhung für ihren Immobilienfonds CS Real Estate Fund Interswiss. Der Fonds verwaltet hierzulande über 2 Milliarden an Vermögen und investiert vorab in Geschäftsiliegenschaften und Bauprojekte.

GAM

Der Asset Manager GAM hat die Grundsätze für verantwortungsbewusstes Investieren (Principles for Responsible Investment, PRI), die von den Vereinten Nationen unterstützt werden, unterzeichnet.

HSBC

Die Justizbehörden in Venezuela verlangen von der britischen HSBC-Bank eine Liste mit Namen von Staatsbeamten, die ein Konto mit der Schweizer-Tochterfiliale in Genf unterhielten. Die Rede ist von mehreren Milliarden Dollar.

Royal Bank of Scotland

Das britische Finanzinstitut hat 2014 einen Verlust von 3,5 Milliarden Pfund erlitten. Grund waren Abschreiber und Rückstellungen für Rechtsfälle. Die RBS kündigte eine massive Schrumpfung ihrer Investmentbank an und will sich aus 25 Märkten zurückziehen. Zum Verkaufsprozess von Coutts International machte RBS keine näheren Angaben.

Morgan Stanley

Die US-Bank zahlt 2,6 Milliarden Dollar an das US-Justizministerium und beendet damit die Untersuchung im Zusammenhang mit dem Geschäft mit hypothekenbesicherten Anleihen. Die Bank hat für die Zahlung bereits 2014 Rückstellungen getätigt, sodass das Ergebnis nicht beeinträchtigt wird.

Commerzbank

Am Hauptquartier der Grossbank in Frankfurt führten Steuerfahnder eine Grossrazzia durch. Über eine Commerzbank-Tochter aus Luxemburg und der Anwaltskanzlei Mossack Fonseca in Panama soll hunderte Deutsche Steuern hinterzogen haben, so der Verdacht der Behörden.

Finma

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Die Deutsche Bank und Hewlett-Packard (HP) haben eine Vereinbarung über mehrere Milliarden Dollar unterzeichnet. Der Vertrag mit einer Laufzeit von zehn Jahren sieht die Modernisierung der globalen IT der Deutschen Bank durch HP vor. Die Vereinbarung hat zugleich die deutliche Senkung der weltweiten IT-Infrastrukturkosten der Bank zum Ziel.

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