Wie Social Media den Insider-Handel änderte

Die Social Media sind eine Grauzone zwischen Vertraulichem und Öffentlichkeit und wie geschaffen für das Ausnutzen von Informationsvorsprüngen, zeigt eine Studie.

Der Insiderhandel sei fast «demokratisch geworden», so die Autoren der Beratungsfirma Montieth & Co. Das auf Kommunikation spezialisierte Institut hat sich mit der Auswirkung von Social Media auf den verbotenen Handel mit vertraulichen Firmeninformationen auseinandergesetzt.

Es gibt nicht mehr den einen grossen Betrüger, der alle Fäden zieht, so die Studie gemäss «Wall Street Journal». Die zunehmende Vernetzung über Social-Media-Kanäle führe dazu, dass es ein grosses Netzwerk an Akteuren gibt, die über die neuen Medien Informationen austauschen.

Kreis erweitert

Auch habe sich der Kreis dieser White-Collar-Kriminellen geweitet. Immer mehr Firmen, Funds und spezialisierte Netzwerke würden sich daran beteiligen. Die Studie untersuchte die 76 Händler, denen seit August 2009 von Staatsanwalt Preet Bharara der Prozess gemacht wurde.

Mehr als die Hälfte von ihnen sei zwischen 31 und 40 Jahre alt, also in dem Alter, in dem Social Networks bereits fester Bestandteil des Berufslebens sind.

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Der asiatische Edelmetallhänder Bullionstar aus Singapur bezahlt seine Angestellten neu auf Wunsch in physischem Gold oder Silber aus. Man sei das erste Unternehmen, das einen solchen Schritt gehe, heisst es.

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Der Schweizerische Verband für Strukturierte Produkte (SVSP) lanciert ein interaktives Informationstool zu Strukturierten Produkten. Interessierte Einsteiger sollen dabei auf einfache Art und Weise wertvolle Informationen zum richtigen Einsatz dieser Anlage-Produkte erhalten.

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Das Unternehmen für Bankensoftware hat eine neue Zahlungs- und Finanzmanagement-Lösung auf den Markt gebracht. Das Produkt mit dem Namen CLX.NovaBusiness richtet sich an Unternehmen, die regelmässig eine grössere Menge von Zahlungen zu bewältigen haben.

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Der US-Vermögensverwalter BNY Mellon Wealth Management hat die Marktzulassung erhalten, um in Hongkong Finanzdienstleistungen für sehr vermögende Privatkunden anzubieten.

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Compagnie Financière Tradition

Der Interdealer-Broker Compagnie Financière Tradition CFT weist für das dritte Quartal einen Umsatz von 197,9 Millionen Franken aus. Das sind 6,8 Prozent weniger als im Vorjahr. Zu konstanten Wechselkursen sank der Umsatz im selben Zeitraum um 2,8 Prozent. Im laufenden Jahr 2014 sank der Umsatz um 6,7 Prozent auf 664,7 Millionen Franken.

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