Wie Social Media den Insider-Handel änderte

Die Social Media sind eine Grauzone zwischen Vertraulichem und Öffentlichkeit und wie geschaffen für das Ausnutzen von Informationsvorsprüngen, zeigt eine Studie.

Der Insiderhandel sei fast «demokratisch geworden», so die Autoren der Beratungsfirma Montieth & Co. Das auf Kommunikation spezialisierte Institut hat sich mit der Auswirkung von Social Media auf den verbotenen Handel mit vertraulichen Firmeninformationen auseinandergesetzt.

Es gibt nicht mehr den einen grossen Betrüger, der alle Fäden zieht, so die Studie gemäss «Wall Street Journal». Die zunehmende Vernetzung über Social-Media-Kanäle führe dazu, dass es ein grosses Netzwerk an Akteuren gibt, die über die neuen Medien Informationen austauschen.

Kreis erweitert

Auch habe sich der Kreis dieser White-Collar-Kriminellen geweitet. Immer mehr Firmen, Funds und spezialisierte Netzwerke würden sich daran beteiligen. Die Studie untersuchte die 76 Händler, denen seit August 2009 von Staatsanwalt Preet Bharara der Prozess gemacht wurde.

Mehr als die Hälfte von ihnen sei zwischen 31 und 40 Jahre alt, also in dem Alter, in dem Social Networks bereits fester Bestandteil des Berufslebens sind.

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NEWS GANZ KURZ

Compagnie Financière Tradition

Der Broker-Servicedienstleister hat im ersten Halbjahr einen deutlichen Umsatzrückgang von 10,6 Prozent auf 425,4 Millionen Franken erlitten. Grund seien die geringe Volatilität in den Märkten gewesen sowie regulatorische Unsicherheiten über die Zukunft im OTC-Derivate-Handel.

Virtual FinFair 2014

Die 2. Ausgabe der virtuellen Finanzmesse von Lombard Odier – dieses Jahr erstmals in Kooperation mit Derivative Partners – findet am 24./25. September statt. Nun kann man sich als Avatar für die Teilnahme anmelden.

Obwaldner KB

Die Obwaldner Kantonalbank hat im ersten Halbjahr den Gewinn gehalten und ein Ergebnis von 6,4 Millionen Franken erzielt. Das Zinsergebnis lag über dem Vorjahr, während das Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft rückläufig war. Die Bilanzsumme der Bank stieg erstmals über 4 Milliarden Franken.

Waadtländer KB

Die Banque Cantonale Vaudoise (BCV) hat im Rahmen des Steuerstreits mit den USA Namen von Bankmitarbeitern an die amerikanischen Behörden weitergeleitet. Davon betroffen sind offenbar rund 200 Angestellte. Das Institut figuriert in der Kategorie 2 des amerikanischen Steuerprogramms.

Sarasin-Spotlight

Das Risiko im Laufe des Lebens, an Krebs zu erkranken, beträgt für Männer 50 Prozent, für Frauen 33 Prozent, wobei die Wahrscheinlichkeit einer Erkrankung mit zunehmendem Alter ansteigt. So betreffen mehr als 70 Prozent der Neudiagnosen Personen im Alter von über 55 Jahren. Der Markt für Krebsmedikamente ist mittlerweile das am schnellsten wachsende Segment in der Pharmaindustrie, wie eine neue Studie der Basler Bank Sarasin zum Schluss kommt.

Freiburger Kantonalbank

Der Reingewinn der FKB ist im ersten Halbjahr um 5 Prozent auf 63,6 Millionen Franken gestiegen. Der Gesamtertrag verzeichnete ein Plus von 2,4 Prozent auf 135,3 Millionen Franken. Die Bank ist zuversichtlich, auch im zweiten Halbjahr Wachstum zu verzeichnen.

Nationale Suisse

Die Schweizer Versicherungsgruppe und der chinesische Rückversicherer China Re P&C haben eine Vereinbarung über eine strategische Partnerschaft abgeschlossen. Mit dieser wollen sie gemeinsam Assekuranz-Lösungen in den Bereichen Art, Engineering und Marine für den chinesischen Markt entwickeln.

Avaloq

Der Bankensoftware-Anbieter hat mit der BT Financial Group die erste australische Bank als Kundin gewonnen, welche die Avaloq Banking Suite implementiert.

Clientis Sparcassa 1816

Die am linken Zürichseeufer sowie im Knonaueramt tätige Regionalbank hat im ersten Halbjahr 2014 einen stabilen Gewinn von 1,85 Millionen Franken erzielt. Damit wird die gemäss Firmenangaben bereits sehr solide Eigenmitteldecke weiter erhöht. Das Institut zählt zu den kapitalstärksten Regionalbanken der Schweiz.

Baloise

Die Credit Suisse Funds besitzt neu mehr als 3 Prozent der Namenaktien der Baloise Versicherung. Kollektive Kapitalanlagen, die die Credit Suisse verwaltet, halten nun 1'505'108 Aktien der Baloise sowie 109 Wandelrechte aus der Wandelanleihe. Zusammen entspricht dies 3,02 Prozent der ausstehenden Namenaktien.

Immobilien

Die Angebotsmieten in der Schweiz sind im Juni um 0,18 Prozent gestiegen. Im Vergleich zum Vorjahr resultierte ein Anstieg von 2 Prozent. Der homegate.ch-Index «Schweiz» steht wieder bei 112 Punkten, wie im April 2014.

Zurich Insurance

Der Versicherer Zurich Insurance will seine Investitionen in «grüne» Anleihen von einer auf zwei Milliarden Dollar verdoppeln. Seit November 2013 legte er mehr als 400 Millionen Dollar in solche Anleihen an.

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