BlueOrchard heuert Ex-Vontobel-Chef an

Der frühere CEO des Private Banking von Vontobel, Peter Fanconi, ist zum neuen CEO des Microfinance-Unternehmens BlueOrchard Finance ernannt worden.

Die 2001 als weltweit erste kommerzielle Gesellschaft für Mikrofinanz-Darlehen gegründete BlueOrchard Finance hat Peter A. Fanconi zum neuen CEO ernannt. Als designierter Verwaltungsrat ist er mit dem Unternehmen bereits vertraut. Er tritt die Stelle am 23. Januar 2013 an, wie einer Medienmitteilung vom Dienstag zu entnehmen ist.  

Der bisherige CEO Wolfgang Landl hat sich entschieden, seine freiberufliche Beratungstätigkeit wieder aufzunehmen, wird BlueOrchard fortan noch beratend, insbesondere im Marketing und Verkauf, zur Verfügung stehen.

Breites Erfahrungsspektrum

Der 45-jährige Peter A. Fanconi war früher CEO der Vontobel Private Bank und Mitglied der Gruppenleitung. Im März 2012 kam es zum Eclat, wie auch finews.ch berichtete. Vor seiner Tätigkeit bei Vontobel war er CEO der Harcourt Investment, einer Gesellschaft im Bereich Alternativanlagen.

BlueOrchard Finance wurde 2001 als weltweit erste kommerzielle Gesellschaft für Mikrofinanz-Darlehen gegründet. Das Unternehmen hat in den folgenden 11 Jahren weltweit Darlehen von 2 Milliarden Dollar an Mikrofinanzunternehmen vergeben.

Umtriebiger Verwaltungsratspräsident

Zu den Investoren, die in die Fonds von BlueOrchard investieren, gehören private und institutionelle Investoren, supranationale Institutionen sowie namhafte Stiftungen, wie das Unternehmen weiter schreibt. Es beschäftigt international 40 Personen, darunter 20 Investitionsspezialisten in Genf, New York, Lima, Phnom Penh, Bischkek und Johannesburg.

Der Verwaltungsrat von BlueOrchard Finance wird von Ernst A. Brugger präsidiert. Er ist unter anderem Verwaltungsratspräsident des Gastronomieunternehmens SV Group sowie Verwaltungsratsmitglied von Precious Wood. Des weiteren präsidierte er den Verwaltungsrat der 2011 liquidierten Sustainable Performance Group.

 

 

 

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Allianz Suisse

Der Versicherer hat in der Romandie Wohn- und Büroimmobilien im Volumen von rund 290 Millionen Franken erworben. Dabei handelt es sich bislang um die grösste Immobilieninvestition in der Westschweiz für die Allianz Suisse. Angesichts des anhaltenden Tiefzinsumfelds investiert der Versicherer verstärkt in Immobilien.

Swiss Re

Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

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Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

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Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

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Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

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Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

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