Wie die HSBC-Banker bald arbeiten werden

HSBC_Genf_kleinIn Genf bezieht die Bank bald die modernsten Büros der Branche. Hier jetzt schon ein Einblick.

(English translation)

Die HSBC Private Bank investiert 70 Milllionen Franken in die Renovation von insgesamt sieben zusammenhängenden Gebäuden am Quai des Bergues in Genf, wie finews.ch bereits berichtete.

Damit dürften die HSBC-Büros auf einer Gesamtfläche von 10'000 Quadratmeter zu den modernsten ihrer Art in der Schweiz gehören. Der Einzug für die rund 650 Mitarbeiter ist schrittweise ab November dieses Jahres geplant.

Bekenntnis zur Rhonestadt

Der Umzug sei kein «Müssen», sondern eine «Freude», erklärte ein HSBC-Sprecher gegenüber finews.ch. Die umziehenden Mitarbeiter waren bislang an vier verschiedenen Standorten tätig, die von aussen zwar repräsentativ erschienen, im Innern jedoch etwas in die Jahre gekommen waren, wie es in der Branche zuletzt häufig hiess.

Die Zusammenführung aller Front-Office-Leute unter ein Dach in Genf, sei aber auch ein klares Bekenntnis zur Rhonestadt, heisst es aus dem Hause weiter.

Ausserdem ist es seit einigen Jahren eine weltweite Vorgabe der HSBC-Konzernzentrale in London, eigene Büroräumlichkeiten nicht mehr selber zu besitzen, sondern nur noch als Mieter aufzutreten – dies nicht zuletzt auch aus Kostenüberlegungen.

Spekulationen zerstreut

Franco_MorraOder wie es Franco Morra (Bild), CEO der HSBC Private Bank (Suisse), formuliert: «Indem wir einen Grossteil unserer Schweizer Aktivitäten im Herzen Genfs konzentrieren, unterstreichen wir die Bedeutung, die wir diesem Finanzplatz und seinen hoch qualifizierten Mitarbeitern beimessen.»

«Genf ist für uns eine Hochburg in der Schweiz», so Morra, der damit auch klar die Spekulationen zerstreut, wonach sich die Bank aus der Schweiz zurückzuziehen oder vom Konzern abgespaltet werden könnte.

Die administrativen Funktionen (Back Office) sind im Genfer Stadtteil Blandonnet zusammengefasst, wie bereits auch berichtet wurde. Insgesamt beschäftigt die HSBC Private Bank 1400 Personen in der Rhonestadt; 300 weitere Mitarbeiter in Zürich.

 

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NEWS GANZ KURZ

Swiss Re

Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

Swiss Life

Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

Finma

Die Eidgenössische Finanzaufsicht revidiert ihre Anforderungen an die externe und interne Auslagerung von Bankdiensten. An systemrelevante Banken werden für die Auslagerung kritischer Dienstleistungen nochmals erhöhte Anforderungen gestellt.

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