Julius Bär: Merrill Lynch Schweiz integriert

Mit der Integration der in Genf Ansässigen Merrill Lynch Bank (Suisse) geht die Akquisition des International-Wealth-Management der Bank in die nächste Phase.

Zwei Jahre lang wird die Phase des Principal Closing, des Geschäftstransfers und der Integration des Internationalen Vermögensverwaltungs-Geschäfts von Merrill Lynch in die Bank Julius Bär dauern, heisst es in einer Pressemitteilung.

In dieser Zeit werden Einheiten und Finanzberater, ihre Kundenbeziehungen und die damit verbundenen verwalteten Vermögen unter Vorbehalt der Erfüllung der lokalen Voraussetzungen an den entsprechenden mehr als 20 Standorten gestaffelt an Julius Bär übertragen.

Erster Schritt Merrill Lynch in Genf

Den ersten Schritt mach die Merrill Lynch Bank (Suisse) mit Sitz in Genf. Sie umfasst die gesamte Schweizer Bank mit einer internationalen Kundenbasis und elf Milliarden Franken an verwalteten Vermögen, die ab dem 1. Februar offiziell zu Julius Bär gehören. Weiter sei geplant, dass die Merrill Lynch Bank (Suisse) im Sommer 2013 in die Bank Julius Bär überführt wird.

Zusätzliche Details zum Transfer des Schweizer Standorts von Merrill Lynch wollte Julius Bär noch nicht bekanntgeben. Ein Pressesprecher der Bank verwies gegenüber finews.ch auf die Präsentation der Jahreszahlen der Bank vom kommenden Montag (4. Februar). An der Veranstaltung werde Julius Bär mehr Details zum Übernahmeprozess verkünden.

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NEWS GANZ KURZ

Swiss Life

Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

Finma

Die Eidgenössische Finanzaufsicht revidiert ihre Anforderungen an die externe und interne Auslagerung von Bankdiensten. An systemrelevante Banken werden für die Auslagerung kritischer Dienstleistungen nochmals erhöhte Anforderungen gestellt.

UBS

Die Grossbank muss nach einem Entscheid der amerikanischen Finanzbehörde Finra weitere 18,5 Millionen Dollar an Investoren in Puerto-Rico-Anleihen zahlen. Nach hohen Verlusten auf den Papieren sieht sich die Bank nicht abreissen wollenden Forderungen ausgesetzt. Laut Medienberichten ist dies die höchste Einzelzahlung, welche die UBS in dem Fall bisher leistete.

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