Valiant bezahlt für 2012 weniger Boni

Der Gewinn der Bankengruppe blieb 2012 praktisch unverändert. Die Sparziele wurden bereits übertroffen. Im neuen Jahr soll das Ergebnis gehalten werden.

Die Valiant hat im Geschäftsjahr 2012 einen praktisch unveränderten Gewinn von 127 Millionen Franken erwirtschaftet. Die Kundenausleihungen beliefen sich Ende 2012 auf 21,5 Milliarden Franken und nahmen damit gegenüber dem Vorjahr leicht zu (+0,5  Prozent.).

Bei den Kundengeldern verzeichnete Valiant eine leichte Abnahme von 0,6 Prozent auf 17,3 Milliarden Franken. Diese sei hauptsächlich auf die Auflösung von Beziehungen zu ausländischen Kunden zurückzuführen. Zudem platzierte Valiant einen Teil der Anlagegelder einer Vorsorgestiftung wegen gesetzlicher Vorschriften bei Dritten. Ohne diese Sondereffekte hätte im Jahr 2012 ein Nettoneugeldzufluss von rund 100 Millionen Franken resultiert, hat Valiant errechnet. (Kennzahlen, Bilanz- und Erfolgsrechnung 2012 finden Sie hier).

Weiter meldet das Institut aus Bern, dass die Gesamtsumme der leistungsabhängigen variablen Lohnanteile für die rund 1000 Angestellten 10 Millionen Franken beträgt und liegt damit 6,7 Prozent tiefer liegt im Vorjahr.

Ziel: Ergebnis halten

«Sämtliche Massnahmen, die wir vor einem Jahr angekündigt haben, wurden konsequent umgesetzt und zeigen sich heute im Ergebnis, das trotz Margenrückgang von Stabilität gekennzeichnet ist», schreibt CEO Michael Hobmeier. «Unsere im Vorjahr kommunizierten Einsparziele von 5 bis 8 Millionen Franken haben wir mit 16 Millionen Franken um das Doppelte übertroffen.» 

Die Steigerung der Effizienz durch die Optimierung der Strukturen und Prozesse soll im neuen Jahr zu einer weiteren Reduktion der Kostenseite von 6 bis 8 Millionen Franken führen.

Für 2013 erwartet Valiant ein moderates Wirtschaftswachstum. Die EU-Schuldenkrise, ein starker Franken sowie das tiefe Zinsniveau stellten das Geschäft weiter vor Herausforderungen. Ziel ist es, das operative Ergebnis 2012 im Geschäftsjahr 2013 zu halten.

In den ersten zwei Monaten des laufenden Jahres habe Valiant «einen erfreulichen Neugeldzufluss» verzeichnen können. Die Gewinnung neuer Kundengelder bleibe ein strategisches Ziel von Valiant.

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Swiss Life

Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

Finma

Die Eidgenössische Finanzaufsicht revidiert ihre Anforderungen an die externe und interne Auslagerung von Bankdiensten. An systemrelevante Banken werden für die Auslagerung kritischer Dienstleistungen nochmals erhöhte Anforderungen gestellt.

UBS

Die Grossbank muss nach einem Entscheid der amerikanischen Finanzbehörde Finra weitere 18,5 Millionen Dollar an Investoren in Puerto-Rico-Anleihen zahlen. Nach hohen Verlusten auf den Papieren sieht sich die Bank nicht abreissen wollenden Forderungen ausgesetzt. Laut Medienberichten ist dies die höchste Einzelzahlung, welche die UBS in dem Fall bisher leistete.

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