Hier arbeiten die beliebtesten Konzernchefs

Die CEO von Facebook, SAP und McKinsey haben am meisten Rückhalt bei ihren Mitarbeitern. Davon können die Chefs aus der Finanzbranche nur träumen.

In einer neuen Studie wertete das globale Job-Portal «Glassdoor» aus, wie Angestellte ihren CEO bewerten. Die höchsten Zustimmungsraten – ausgedrückt als Prozentsatz der Teilnehmer – holte Facebook-CEO Mark Zuckerberg. Exakt 99 Prozent seiner Angestellten stärken ihm den Rücken.

Auch Bill McDermott und Jim Hagemann, die Co-CEOs von SAP, kommen auf 99 Prozent Zustimmung. McKinsey-Boss Dominic Barton kann sich über eine Zustimmung von 97 Prozent freuen.

Bankenvertreter im Hinterfeld

Die bekannten Grossbanken und Finanzdienstleister sucht man hingegen vergeblich auf den Spitzenplätzen. Das Online-Institut U.S. Bank belegt mit seinem CEO Richard Davis zwar den 9. Platz, zählt aber nicht zu den Schwergewichten in der Branche.

Auf den Rängen 31. bis 33. kommen die ersten Finanzvertreter mit Edward Johnson, dem CEO von Fidelity Investments, der noch 89 Prozent an Zustimmung geniesst. Jamie Dimon, CEO von J.P Morgan ist mit 87 Prozent auf dem 33. Platz der erste Grossbankenvertreter.

Lloyd Blankfein von Goldman Sachs belegt mit 85 Prozent den 36. Platz und ist gleichzeitig der letzte Bankenvertreter in den Top-50.

Schweizer Grossbanken abgeschlagen

Die Schweizer Grossbankenvertreter liegen ausserhalb der Rangliste. Credit-Suisse-CEO Brady Dougan hätte es mit einer Zustimmung von 81 Prozent zu seiner Unternehmensführung zwar noch in die Rangliste geschafft, da der 50. Platz mit Jeffrey Immelt von General Electric nur 80 Prozent der Stimmen für sich gewinnen konnte. In der Rangliste werden anscheinend aber nur US-Unternehmen geführt.

Sergio Ermotti erreichte die 80-Prozent-Schwelle nicht. Er bekam die Zustimmung von 79 Prozent seiner Angestellten. Michael Liès, CEO der Swiss Re, bringt es immerhin auf 96 Prozent der Stimmen und wäre mit diesem Resultat an der Spitze der Rangliste zu finden gewesen.

Mit Vorsicht geniessen

Der Wert ist aber mit Vorsicht zu geniessen, da nur 26 Bewertungen zu Liès abgegeben wurden (UBS 99 Stimmen / CS 309 Stimmen).

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NEWS GANZ KURZ

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

Finma

Die Eidgenössische Finanzaufsicht revidiert ihre Anforderungen an die externe und interne Auslagerung von Bankdiensten. An systemrelevante Banken werden für die Auslagerung kritischer Dienstleistungen nochmals erhöhte Anforderungen gestellt.

UBS

Die Grossbank muss nach einem Entscheid der amerikanischen Finanzbehörde Finra weitere 18,5 Millionen Dollar an Investoren in Puerto-Rico-Anleihen zahlen. Nach hohen Verlusten auf den Papieren sieht sich die Bank nicht abreissen wollenden Forderungen ausgesetzt. Laut Medienberichten ist dies die höchste Einzelzahlung, welche die UBS in dem Fall bisher leistete.

Gottex

Der angeschlagene Vermögensverwalter Gottex will den Nennwert seiner Aktien von 1 auf 0,10 Franken senken. Darüber sollen die Aktionäre am 30. Dezember an einer ausserordentlichen GV befinden. Das Unternehmen hat erst kürzlich die zweite Runde einer Rekapitalisierung abgeschlossen.

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