Ex-Vontobel-Private-Banker wird Bank-CEO

Die Überraschung ist perfekt. Duri Prader, weitum bekannter Private Banker, wird neuer CEO bei der Lienhardt & Partner Privatbank Zürich.

Prader_Duri_1Er tritt seinen neuen Job per 1. Juni 2013 als designierter CEO und Managing Partner an. Nach einer Einführungsphase als Mitglied der Geschäftsleitung wird er Anfang 2014 als CEO die Gesamtleitung der Bank übernehmen, wie aus Bankreisen am Montag zu erfahren war.

Damit geht das grosse Rätselraten über die Zukunft von Duri Prader (Bild) zu Ende. Auf Grund diverser (personeller) Veränderungen im Private Banking der Bank Vontobel hatte er Ende 2012 das Unternehmen verlassen. Zur Erinnerung: Im vergangenen Herbst übernahm Georg Schubiger von Peter Fanconi die Leitung dieses Geschäftsberichs. Nun findet Prader sozusagen einen neuen Hafen.

Noch ein ehemaliger Vontobel-Banker im Schlepptau

Der 48-jährige Prader wird Markus Graf, als CEO von Lienhardt & Partner ablösen, der in den vergangenen 17 Jahren das Unternehmen geleitet hat. Graf wird nach der Übergabe der Bankleitung weiterhin für Lienhardt & Partner tätig bleiben. Er wird sich vermehrt der Betreuung von Schlüsselkunden widmen und spezifische Projekte betreuen.

Auch per 1. Juni 2013 tritt Daniel Meier als Mitglied der Geschäftsleitung und als Leiter des Private Banking in die Bank ein. Er kommt ebenfalls von Vontobel, wo er zuletzt unter Prader gearbeitet hatte.

Er ist ebenfalls ein erfahrener und gut vernetzter Banker und war in den letzten Jahren als Teamleiter im Private Banking tätig gewesen.

Wachstum im heimischen Private Banking als Ziel

Mit diesen Ernennungen unterstreicht Lienhardt & Partner gemäss eigenen Angaben ihre Strategie, im heimischen Private Banking weiter zu wachsen. Fundament dazu ist die nachhaltige Geschäftsphilosophie, welche die Bank seit Jahrzehnten prägt.

Das diversifizierte Geschäftsmodell des Unternehmens umfasst neben dem klassischen Private Banking auch anspruchsvolle Finanzierungs- und Immobiliendienstleistungen.

Frühzeitige Nachfolgeplanung

Dem Vernehmen nach hatte sich die Bank schon seit längerer Zeit intensiv mit der Nachfolgeplanung der Führungsstruktur befasst. Oberstes Ziel war es, eine zukunftsträchtige Lösung zu finden, welche die bewährte Philosophie und Strategie für die nächste Generation sicherstellt.

Bei Lienhardt & Partner ist man nun überzeugt, mit Duri Prader den geeigneten Nachfolger gefunden zu haben. Er sei ein ausgewiesener und routinierter Private Banker, heisst es von Firmenseite. Seine fundierten Kenntnisse und seine langjährige Erfahrung im Banken- und Vermögensverwaltungsgeschäft sollen dem gesamten Unternehmen zugute kommen.

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden.

DOSSIER BANKEN

Dossier Banken

Dossier UBS Dossier Credit Suisse Dossier Bank Vontobel Dossier Julius Bär Dossier Zürcher Kantonalbank

Die wichtigsten Schweizer Banken auf einen Blick:

DAS BESTE IM WEB

Gute Stories und Links aus aller Welt

  • Die nächste Blase platzt im Bong
  • Nackfotos für einen Kredit
  • Die Rendite ist weiblich
  • Das sind Trumps Einflüsterer
  • Diese TV-Stars verdienen am meisten
  • Erfindungen, die Leben retten
  • So sehen die Innovations-Labs der Banken aus
mehr

Follow us

Follow finews.ch on Twitter Follow finews.ch on Facebook Follow finews.ch on Google+ Follow finews.ch on LinkedIn Follow finews.ch on Xing Follow finews.ch on Youtube Follow finews.ch on Instagram Follow finews.ch

Newsletter

Newsletter-SymbolKostenlos abonnieren

Abonnieren Sie jetzt den finews.ch-Newsletter und Sie erhalten kostenlos 2x wöchentlich die wichtigsten News aus der Schweizer Finanzwelt per E-Mail.

Zürcher Bankenverband

News und Einschätzungen zum Zürcher Finanzplatz.

Beiträge lesen

Lohnvergleich

Lohnvergleich

Verdienen Sie genug? Vergleichen Sie doch mal Ihren Lohn.

zum Lohnvergleich

SELECTION

Selection

Das sind die grössten Family Offices

Ein Ranking zeigt, wem superreiche Familien ihr Geld anvertrauen.

Selection

Selection

Das sind die teuersten Sportwagen

Ferraris, Lamborghinis oder Porsches erregen kaum mehr Aufmerksamkeit, ausser es handelt sich um ein seltenes Modell.

Selection

NEWS GANZ KURZ

Swiss Life

Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

Finma

Die Eidgenössische Finanzaufsicht revidiert ihre Anforderungen an die externe und interne Auslagerung von Bankdiensten. An systemrelevante Banken werden für die Auslagerung kritischer Dienstleistungen nochmals erhöhte Anforderungen gestellt.

UBS

Die Grossbank muss nach einem Entscheid der amerikanischen Finanzbehörde Finra weitere 18,5 Millionen Dollar an Investoren in Puerto-Rico-Anleihen zahlen. Nach hohen Verlusten auf den Papieren sieht sich die Bank nicht abreissen wollenden Forderungen ausgesetzt. Laut Medienberichten ist dies die höchste Einzelzahlung, welche die UBS in dem Fall bisher leistete.

weitere News