Wie Banken ihre Web-Performance steigern

Um die Performance einer Website zu erhöhen, spielen laut einem Bericht einige Faktoren eine Rolle. Die Anzahl der Besucher alleine genüge keineswegs.

In einem kürzlich erschienenen Report analysierte das US-Softwareunternehmen Adobe sechs Indikatoren, welche die Leistung eines Webauftritts messen. Im Bericht «Best of the Best Benchmark» nimmt Adobe dabei einige Branchen unter die Lupe.

Marketing-Experte Jim Marous mit seiner Seite «Bank Marketing Strategy» legt die Resultate vor allem den Finanzdienstleistern ans Herz. Denn bei den Banken sieht er grosses Verbesserungspotential in Sachen Web-Performance.

Besuchszeit auf der Website oben auf der Agenda

Die Besuchszeit auf der Website sei wahrscheinlich der wichtigste Indikator, schreibt er in einem für Banken geschusterten Leitfaden. Wie erwartet verweile der durchschnittliche Besucher mit knapp sieben Minuten fünf Minuten weniger lang auf Websites von Finanzdienstleistern als auf Seiten, die Unterhaltung versprechen. Hier gibt der Blogger den Banken folgenden Tipp: Sie sollten kundenspezifische Videos über Produkte- und Dienstleistungen einbinden.

Aber auch die Abrufhäufigkeit der Webpräsenz, gemessen in sogenannten Pageviews und Visits, seien zentrale Messindikatoren, die Banken seiner Ansicht nach verbessern sollten. Ausserdem rät er den Banken, ihre Webseiten vermehrt auf die Bedürfnisse der Besitzer von Smartphones oder Tablets abzustimmen.

Seite bewerben

Da viele Nutzer auf ihren mobilen Geräten kaum noch Webseiten öffnen, werde der E-Mail-Verkehr mit den Kunden immer wichtiger. Dort müsse man entsprechende Links und Verweise einbauen, die die Seite für die Kunden attraktiv machen.

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NEWS GANZ KURZ

Allianz Suisse

Der Versicherer hat in der Romandie Wohn- und Büroimmobilien im Volumen von rund 290 Millionen Franken erworben. Dabei handelt es sich bislang um die grösste Immobilieninvestition in der Westschweiz für die Allianz Suisse. Angesichts des anhaltenden Tiefzinsumfelds investiert der Versicherer verstärkt in Immobilien.

Swiss Re

Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

Swiss Life

Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

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