DJE Finanz im Renditetest vorne mit dabei

In einer Performance-Analyse hat es die Tochter der Münchener Muttergesellschaft 2012 unter die Besten der Schweizer Vermögensverwalter geschafft.  

Zum zweiten Mal hat das Frankfurter Analysehaus Firstfive 2012 die Kundendepots der Schweizer Vermögensverwalter einer Performance-Analyse unterzogen. Dabei schaffte es die in Zürich ansässigen DJE Finanz unter die Besten, wie es in einer Medienmitteilung vom Dienstag heisst. Die DJE Finanz ist eine 100-prozentige Tochter der in Pullach bei München ansässigen DJE Kapital.

Deutlich über dem Mittelmass

Mit einer Performance von 9,55 Prozent – Kategorie «ausgewogen», Durchschnitt 6,20 Prozent - für 2012 rangiert DJE Finanz unter den besten Vermögensverwaltern der Schweiz. Die Rendite wurde nach Abzug der Kosten verglichen. Das Depot ist zur Hauptsache in Schweizer Aktien und währungsbesicherte Fonds investiert. Für den Test wurden 90 echte, real verwaltete Kundendepots einbezogen.

Ausgewertet wurden in vier Kategorien die Risikoklassen konservativ, ausgewogen, moderat und dynamisch. Unter die Top Five der vier Kategorien schafften es insgesamt elf Deutsche und neun Schweizer Vermögensverwalter.

Geschäftsführer der DJE Finanz – DJE steht für Jens Erhardt Gruppe – ist seit sieben Jahren Martin Breig. Zuvor war er Senior Business Developer und Head Performance Measurement & Reporting bei Julius Bär Asset Management und Project Manager im UBS Private Banking.

Prominenter Verwaltungsrat

Dem von Arno Willi Hans Offergeld präsidierten Verwaltungsrat gehört unter anderen der ehemalige Chef der deutschen Bundesbank Karl Otto Pöhl an. Der inzwischen 83-jährige Pöhl präsidierte die Deutsche Bundesbank von 1980 bis 1991.

Die DJE Kapital bezeichnet sich als eine der grössten bankunabhängigen Finanzdienstleister im deutschsprachigen Raum. Die Gruppe verwaltet Vermögenswerte privater und institutioneller Kunden von 11 Milliarden Euro. Der Grundstein hat Jens Ehrhardt 1974 gelegt.

 

 

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Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

Finma

Die Eidgenössische Finanzaufsicht revidiert ihre Anforderungen an die externe und interne Auslagerung von Bankdiensten. An systemrelevante Banken werden für die Auslagerung kritischer Dienstleistungen nochmals erhöhte Anforderungen gestellt.

UBS

Die Grossbank muss nach einem Entscheid der amerikanischen Finanzbehörde Finra weitere 18,5 Millionen Dollar an Investoren in Puerto-Rico-Anleihen zahlen. Nach hohen Verlusten auf den Papieren sieht sich die Bank nicht abreissen wollenden Forderungen ausgesetzt. Laut Medienberichten ist dies die höchste Einzelzahlung, welche die UBS in dem Fall bisher leistete.

Gottex

Der angeschlagene Vermögensverwalter Gottex will den Nennwert seiner Aktien von 1 auf 0,10 Franken senken. Darüber sollen die Aktionäre am 30. Dezember an einer ausserordentlichen GV befinden. Das Unternehmen hat erst kürzlich die zweite Runde einer Rekapitalisierung abgeschlossen.

Generali

Im Verlaufe des Jahres 2017 werden zentrale Funktionen von Generali Schweiz in Adliswil ZH zusammengeführt. Dazu werden rund 100 Stellen aus Nyon VD dorthin verschoben, wie auch finews.ch berichtete. Nun hat der Versicherer ein Konsultations-Verfahren eröffnet. Die gewählte Arbeitnehmer-Vertretung startet umgehend mit den Arbeiten.

Bellevue

Der BB Healthcare Trust ist an der London Stock Exchange mit einem Volumen von 150 Millionen Pfund gelistet. Der erste Handelstag ist der 2. Dezember. Portfoliomanager des Trusts ist Bellevue Asset Management.

Acron

Die auf Immobilieninvestments spezialisierte Acron hat den Kauf des projektierten Sheraton Fisherman‘s Wharf Hotels im kalifornischen San Francisco abgeschlossen. Das gesamte Investitionsvolumen bewegt sich im mehrfachen, dreistelligen Millionenbereich und stellt damit das bisher grösste Einzelinvestment der Acron-Gruppe dar.

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