Langjähriger Medienchef verlässt die Credit Suisse

Nach gut zehn Jahren im Dienst der Credit Suisse verlässt Andrés Luther die Grossbank und hat bereits einen neuen renommierten Job in Aussicht.

andres_lutherAndrés Luther (Bild), derzeit Co-Leiter Corporate Communications der Credit Suisse (CS), wird auf Anfang 2014 Partner bei Hirzel.Neef.Schmid.Konsulenten, einem Unternehmen für Kommunikations- und Wirtschaftsberatung in der Schweiz. Dies ist einer Mitteilung vom Montag zu entnehmen.

Bereits seit einigen Wochen war in der Branche kolportiert worden, innerhalb der CS-Medienstelle werde es zu Veränderungen kommen. Manchen Konzernleitungsmitgliedern war offenbar die Kommunikationsweise zu sehr angelsächsisch dominiert; ausserdem war auch immer wieder zu hören, der Schweizer Bereich erhalte kommunikativ zu wenig Aufmerksamkeit und Bedeutung. 

Damit dürfte dieses Thema vorerst abgehakt sein. Es muss sich allerdings noch weisen, wer die Leitung der Corporate Communications bei der CS übernimmt.

Wie geht es weiter?

Luther war während der letzten zehn Jahre in verschiedenen Führungspositionen im Kommunikationsbereich der Credit Suisse tätig, seit 2005 als Leiter Group Communications und seit 2011 als Co-Leiter Corporate Communications.

Davor war er Leiter Investor Relations und Corporate Communications von Day Software, einem Internet-Software-Unternehmen, das heute Teil von Adobe Software ist. Luther verfügt gemäss weiteren Angaben über breite und langjährige Erfahrung in der strategischen Kommunikation auf nationaler und internationaler Ebene.

Alte Bekannte

Bei Hirzel.Neef.Schmid.Konsulenten trifft Luther auf Jörg Neef, der früher selber verschiedene Leitungsfunktionen innerhalb der Schweizerischen Kreditanstalt (später Credit Suisse) inne hatte und seit langem auch Josef Ackermann sowie Walter Kielholz kommunikativ berät.

Bis zu seinem Eintritt bei Hirzel.Neef.Schmid.Konsulenten zeichnete Neef als Managing Director für die weltweite Unternehmens- und Marketingkommunikation der Investmentbank Credit Suisse First Boston (CSFB). Bis 1996 war er Generalsekretär und Chief Communications Officer der Schweizerischen Kreditanstalt (SKA).

Bis 1985 war Jörg Neef Co-Leiter des Economic Research der SKA, davor und bis 1977 Wirtschaftsredaktor bei der «Neuen Zürcher Zeitung».

Zugang zu den entscheidenden Stakeholders

Gemäss Firmenangaben verfügt Hirzel.Neef.Schmid.Konsulenten in der Schweiz und weltweit über die Expertise und den direkten Zugang zu den entscheidenden Stakeholders, um Klienten zu helfen, diesen komplexen Ansprüchen gerecht zu werden.

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NEWS GANZ KURZ

Allianz Suisse

Der Versicherer hat in der Romandie Wohn- und Büroimmobilien im Volumen von rund 290 Millionen Franken erworben. Dabei handelt es sich bislang um die grösste Immobilieninvestition in der Westschweiz für die Allianz Suisse. Angesichts des anhaltenden Tiefzinsumfelds investiert der Versicherer verstärkt in Immobilien.

Swiss Re

Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

Swiss Life

Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

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