UBS triumphiert im Grossbankenvergleich

Die meisten Grossbanken weltweit haben ihre Quartalsergebnisse abgeliefert. Im Investmentbanking steht die UBS in vielen Kategorien an der Spitze.

Die Entschlackungskur im Investmentbanking der UBS scheint ihre Früchte zu tragen. Besonders herausragend war der Bereich Fixed Income, Currency and Commodity (FICC). Im Handels mit festverzinslichen Papieren liegt die Schweizer Grossbank im Vergleich im ihrer Konkurrenz an der Spitze.

Um dies zu eruieren, hat der Banken-Analyst Jon Peace von der japanischen Grossbank Nomura die Veränderungen der Umsätze der einzelnen Investmentbanking-Abteilungen zwischen den Resultaten des ersten Quartals 2013 und dem entsprechenden Vorjahresquartal gemessen, wie die Online-Plattform «eFinancialCareers» berichtet.

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Der Analyst hat dabei jeweils die drei am besten und die drei am schlechtesten performenden Banken aufgelistet. Die UBS schafft es auch im M&A-Bereich an die Spitze und liegt in der dritten Kategorie, dem Aktienhandel, auf dem guten dritten Rang.

Die zweite Schweizer Grossbank, die Credit Suisse, findet nur einmal eine Erwähnung. Sie ist die Bank, die im M&A Bereich das geringste Wachstum im Vergleich mit ihrer Konkurrenz hinlegen konnte.

Vorsicht geboten

Die Resultate sind jedoch mit Vorsicht zu geniessen. Denn viele Finanzinstitute, allen voran die Schweizer Grossbanken, haben in den letzten beiden Jahren ihr Investmentbanking stark zurückgeschraubt und Personal abgebaut. Wie stark die Umsätze in den Jahren des Abbaus zurückgegangen sind, ist aus dieser Statistik nicht ersichtlich.

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NEWS GANZ KURZ

Allianz Suisse

Der Versicherer hat in der Romandie Wohn- und Büroimmobilien im Volumen von rund 290 Millionen Franken erworben. Dabei handelt es sich bislang um die grösste Immobilieninvestition in der Westschweiz für die Allianz Suisse. Angesichts des anhaltenden Tiefzinsumfelds investiert der Versicherer verstärkt in Immobilien.

Swiss Re

Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

Swiss Life

Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

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