JB fasst Ausbau der Kairos-Beteiligung ins Auge

Verläuft alles wie geplant, könnte Julius Bär die strategische Beteiligung an einem italienischen Vermögensverwalter von zurzeit 19,9 Prozent später aufstocken.

Planmässiger Beginn der strategischen Partnerschaft zwischen Julius Bär und der in Mailand domizilierten Kairos Investment Management («Kairos») . Wie Julius Bär am Montag informierte, wurde mit dem Abschluss der Transaktion, einer Minderheitsbeteiligung an «Kairos», ein Meilenstein erreicht. Seit dem 1. Juni 2013 operiert das gemeinsame Geschäft unter dem Namen «Kairos Julius Baer SIM SpA». 

«Nach ein paar Jahren», wie es in der Medienmitteilung heisst, würden die beiden Parteien über eine allfällige Aufstockung der jetzt eingegangenen strategischen Beteiligung von Julius Bär entscheiden. 

Planmässige Integration

Nachdem die italienische Zentralbank grünes Licht erteilt hatte und nach Finalisierung der technischen Details erfolgte der Abschluss der Transaktion am 31. Mai 2013. An diesem Datum erwarb Julius Bär eine Beteiligung von 19,9 Prozent an Kairos. Gleichzeitig wurde, wie im November 2012 angekündigt, Julius Bärs italienischer Vermögensverwalter Julius Baer SIM in Kairos integriert.

Während der Integrationsphase wird die kombinierte Geschäftseinheit mit dem gemeinsamen Markennamen «Kairos Julius Baer SIM» bei der italienischen Zentralbank eine Banklizenz beantragen, um in Italien eine neue Privatbank aufzubauen.

Keine Änderung der Strategie

Der Gründer und Partner von Kairos, Paolo Basilico, werde zusammen mit seinen Partnern «Kairos Julius Baer SIM» mit den bestehenden Teams von Kairos und Julius Baer SIM führen und dieselbe kundenorientierte Strategie verfolgen wie bisher, heisst es in der Medienmitteilung.

Julius Baer wird im Verwaltungsrat von «Kairos Julius Baer SIM» mit zwei Personen vertreten sein: Es sind das Fabrizio Rindi, der als Präsident des Verwaltungsrates der neuen Einheit amtiert, und Loris Vallone, Leiter Business Development Schweiz.

Giovanni M.S. Flury, Leiter der Region Schweiz, und Marco Mazzucchelli, Leiter Private Client Services, repräsentierten Julius Bär im Verwaltungsrat der Dachgesellschaft Kairos Investment Management.

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Allianz Suisse

Der Versicherer hat in der Romandie Wohn- und Büroimmobilien im Volumen von rund 290 Millionen Franken erworben. Dabei handelt es sich bislang um die grösste Immobilieninvestition in der Westschweiz für die Allianz Suisse. Angesichts des anhaltenden Tiefzinsumfelds investiert der Versicherer verstärkt in Immobilien.

Swiss Re

Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

Swiss Life

Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

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