MIG Bank zielt auf asiatische Kundschaft

Erst war es nur eine Repräsentanz, jetzt ist es eine neugründete Tochtergesellschaft, mit der die MIG Bank am aufstrebenden Asiengeschäft partizipieren will.

Die auf den Online-Handel mit Devisen und Edelmetallen spezialisierte MIG Bank mit Sitz in Lausanne verstärkt mit der Gründung einer Tochtergesellschaft in Hongkong, der MIG Capital Asia, ihr Engagement in Asien. Das teilte die Bank am Dienstag mit. 

Weltweiter Expansionsplan

Das neuerrichtete Büro soll Ausgangspunkt für die Expansion der MIG Bank in Asien sein und dazu dienen, Service und Angebot für die asiatischen Märkte weiter auszubauen. Nach MIG Capital London ist dies die zweite Gründung einer Tochtergesellschaft innerhalb von zwölf Monaten und Teil eines mehrstufigen weltweiten Expansionsplans, wie die Bank in ihrem Communiqué weiter schreibt.

Gemäss MIG Bank CEO Hisham Mansour war Hongkong «der logische nächste Schritt» in der globalen Expansion der Bank. Denn das Interesse an Forex in Asien nehme kontinuierlich zu, so Mansour. Erst vor kurzem hatte die MIG Bank ein Repräsentationsbüro in Hongkong eröffnet, wie auch finews.ch berichtete.

Mitten im Financial District Hongkongs

Das neu MIG Capital Asia-Büro befindet sich im Cititbank Tower im Central District, der das Zentrum von Hongkongs Handels- und Finanzaktivitäten bildet.

Die Tochtergesellschaft wird geleitet vom MIG Capital Asia CEO Brian Tsui. Er besitzt ein Master in Financial Management von der University of London sowie ein Bachelor of Science von der University of British Columbia. Er bereits über ein Jahrzehnt in Managementpositionen für verschiedene Finanzdienstleister in Hongkong gearbeitet.

Die MIG Bank ist die grösste Schweizer Bank mit Schwerpunkt im Online-Devisen(FX)-Handel, Differenzgeschäfte und Edelmetall-Handel. Sie wird von der Finma reguliert und überwacht. Die Gruppe beschäftigt 130 Mitarbeiter aus 53 Nationen, die mehr als 25 Sprachen sprechen.

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden.

DOSSIER BANKEN

Dossier Banken

Dossier UBS Dossier Credit Suisse Dossier Bank Vontobel Dossier Julius Bär Dossier Zürcher Kantonalbank

Die wichtigsten Schweizer Banken auf einen Blick:

DAS BESTE IM WEB

Gute Stories und Links aus aller Welt

  • Die Rendite ist weiblich
  • Das sind Trumps Einflüsterer
  • Diese TV-Stars verdienen am meisten
  • Erfindungen, die Leben retten
  • So sehen die Innovations-Labs der Banken aus
  • Die geschrumpften Banken auf einen Klick
mehr

SELECTION

Selection

Grauenvolle Arbeitstage eines Investmentbankers

Die erschreckende Chronik eines 24-Stunden-Tages.

Selection

Selection

Banken: Diese Jobs bringen richtig viel Geld

In welchen Abteilungen am meisten kassiert wird.

Selection

NEWS GANZ KURZ

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

Finma

Die Eidgenössische Finanzaufsicht revidiert ihre Anforderungen an die externe und interne Auslagerung von Bankdiensten. An systemrelevante Banken werden für die Auslagerung kritischer Dienstleistungen nochmals erhöhte Anforderungen gestellt.

UBS

Die Grossbank muss nach einem Entscheid der amerikanischen Finanzbehörde Finra weitere 18,5 Millionen Dollar an Investoren in Puerto-Rico-Anleihen zahlen. Nach hohen Verlusten auf den Papieren sieht sich die Bank nicht abreissen wollenden Forderungen ausgesetzt. Laut Medienberichten ist dies die höchste Einzelzahlung, welche die UBS in dem Fall bisher leistete.

Gottex

Der angeschlagene Vermögensverwalter Gottex will den Nennwert seiner Aktien von 1 auf 0,10 Franken senken. Darüber sollen die Aktionäre am 30. Dezember an einer ausserordentlichen GV befinden. Das Unternehmen hat erst kürzlich die zweite Runde einer Rekapitalisierung abgeschlossen.

Generali

Im Verlaufe des Jahres 2017 werden zentrale Funktionen von Generali Schweiz in Adliswil ZH zusammengeführt. Dazu werden rund 100 Stellen aus Nyon VD dorthin verschoben, wie auch finews.ch berichtete. Nun hat der Versicherer ein Konsultations-Verfahren eröffnet. Die gewählte Arbeitnehmer-Vertretung startet umgehend mit den Arbeiten.

Bellevue

Der BB Healthcare Trust ist an der London Stock Exchange mit einem Volumen von 150 Millionen Pfund gelistet. Der erste Handelstag ist der 2. Dezember. Portfoliomanager des Trusts ist Bellevue Asset Management.

weitere News