Bei Ehestreit Vollmacht weg

Wenn Bankmitarbeiter ihre Kunden abspeisen, dann sei oftmals eine schlechte Personalausbildung oder schlichtes Desinteresse Schuld am miesen Service.

Immer wieder kommt es vor, dass Bankmitarbeiter mit kleinen Lügen ihre Kunden abwimmeln. Wenn Sie Ihren Kunden einen besseren Service bieten möchten, dann sollten Sie nun genau lesen.

Zwar handelt es sich bei den folgenden Müsterchen der britischen Zeitung «Dailymail» um Beispiele aus Grossbritannien, doch dürften diese auch für andere Länder in ähnlicher Weise zutreffen.

Die Schuld trägt der Kunde

So sollten Sie es zum Beispiel unterlassen, bei einem Bankkontobetrug die Schuld dem Kunden in die Schuhe zu schieben. Denn in einem eindeutigen Fall muss die Bank ihrem Kunden das verlorene Geld sofort zurückerstatten.

Eine Bank könne sich nur weigern, wenn es Beweise dafür gibt, dass der Kunde fahrlässig handelte oder dass gar kein Verbrechen stattfand.

Absicherung bei Kreditkartengeschäften

Viele Bankmitarbeiter wissen auch nicht, dass ihre Kunden beim Kreditkartenkauf finanziell abgesichert sind, wenn sie mangelhafte Waren beziehen oder die Waren eines Pleite gegangenen Verkäufers nie eintreffen.

So sorgen insbesondere die internen Geschäftsregeln der Kreditkartenhäuser wie Visa oder Mastercard ausreichend dafür.

Die Suche nach eingeschlafenen Spargeldern

Zudem würden sich Bankmitarbeiter häufig nicht die Mühe machen, die Spuren von alten Spargeldern nachzuverfolgen.

Kam es beispielsweise durch eine Fusion zur Übertragung von Konten, so könne die Bank das Geld dann plötzlich nicht mehr auffinden und das Argument am Schalter lautet: «Das Geld haben Sie doch sicherlich bereits bezogen».

Wenn sich der Partner finanziell austobt

Auch bei einem Streit mit dem Partner komme es immer wieder vor, dass sich eine Seite finanziell so richtig austobt und regelrecht Geld aus dem Fenster wirft. Um dies zu stoppen, will die andere Hälfte dann das gemeinsame Konto blockieren. Doch dies stosse dann bei den Mitarbeitern in der Bank auf taube Ohren und der Kunde werde nur hingehalten.

Banken regeln dies zwar unterschiedlich in ihren Allgemeinen Geschäftsbedingungen. So haben einige zum Beispiel vorgesorgt und ihre eigenen Regeln. Bei der britischen HSBC heisst es diesbezüglich: «Wenn uns eine Seite über einen Streit zwischen den Partnern benachrichtigt, dann werten wir dies als Nachricht für die Kündigung der Kontoberechtigung».

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NEWS GANZ KURZ

Allianz Suisse

Der Versicherer hat in der Romandie Wohn- und Büroimmobilien im Volumen von rund 290 Millionen Franken erworben. Dabei handelt es sich bislang um die grösste Immobilieninvestition in der Westschweiz für die Allianz Suisse. Angesichts des anhaltenden Tiefzinsumfelds investiert der Versicherer verstärkt in Immobilien.

Swiss Re

Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

Swiss Life

Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

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