UBS tauscht den Marketing-Chef aus

Bernard Eggli verlässt nach 17 Jahren das Unternehmen. Er wird ersetzt durch einen Marketing-Mann, der eine Karriere bei Intel, McDonald's und Kraft durchlief.

Der neue Kommunikationschef Hubertus Kuelps, ehemals SAP, holt einen Brandingexperten aus dem IT-Sektor an Bord: Die UBS hat Johan Jervøe zum Group Chief Marketing Officer ernannt. Er wird in Zürich arbeiten und an Kuelps, Group Head of Communications and Branding, berichten.

Jervøe tritt sein neues Amt im Oktober an. Er ist dänischer Staatsbürger und arbeitet zurzeit für Intel als Global Vice President der Sales and Marketing Group und Director für Partner Marketing. Dieser Bereich ist zuständig für die Vermarktung des PC-, Smartphone- und Tablet-Geschäfts von Intel und die Zusammenarbeit mit anderen Marken und Medienpartnern.

Jervøe wechselte 2009 zu Intel, nachdem er 13 Jahre für McDonald's in den USA und Europa tätig gewesen war, zuletzt als Corporate Vice President of Global Marketing. Unter anderem war er auch Chief Marketing Officer von McDonald's Deutschland und Leiter des Teams, das die globale Markenkampagne «I'm loving it» entwickelte.

Vor seinem Eintritt 1996 bei McDonald's fungierte Jervøe als Brand Manager bei Kraft Jacobs Suchard und als Consultant bei Roland Berger in Wien.

Johan Jervøe löst Bernhard Eggli ab, der UBS verlässt, um andere Möglichkeiten ausserhalb des Unternehmens wahrzunehmen. Er arbeitete 17 Jahre für UBS, die letzten zehn in seiner aktuellen Funktion. 

Interview mit Johan Jervøe aus dem Jahr 2011: Der damalige Intel-Marketingchef zur Verwendung von Social Media

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Finma

Die Eidgenössische Finanzaufsicht revidiert ihre Anforderungen an die externe und interne Auslagerung von Bankdiensten. An systemrelevante Banken werden für die Auslagerung kritischer Dienstleistungen nochmals erhöhte Anforderungen gestellt.

UBS

Die Grossbank muss nach einem Entscheid der amerikanischen Finanzbehörde Finra weitere 18,5 Millionen Dollar an Investoren in Puerto-Rico-Anleihen zahlen. Nach hohen Verlusten auf den Papieren sieht sich die Bank nicht abreissen wollenden Forderungen ausgesetzt. Laut dem Bericht ist dies die höchste Einzelzahlung, welche die UBS in dem Fall bisher leistete.

Gottex

Der angeschlagene Vermögensverwalter Gottex will den Nennwert seiner Aktien von 1 auf 0,10 Franken senken. Darüber sollen die Aktionäre am 30. Dezember an einer ausserordentlichen GV befinden. Das Unternehmen hat erst kürzlich die zweite Runde einer Rekapitalisierung abgeschlossen.

Generali

Im Verlaufe des Jahres 2017 werden zentrale Funktionen von Generali Schweiz in Adliswil ZH zusammengeführt. Dazu werden rund 100 Stellen aus Nyon VD dorthin verschoben, wie auch finews.ch berichtete. Nun hat der Versicherer ein Konsultations-Verfahren eröffnet. Die gewählte Arbeitnehmer-Vertretung startet umgehend mit den Arbeiten.

Bellevue

Der BB Healthcare Trust ist an der London Stock Exchange mit einem Volumen von 150 Millionen Pfund gelistet. Der erste Handelstag ist der 2. Dezember. Portfoliomanager des Trusts ist Bellevue Asset Management.

Acron

Die auf Immobilieninvestments spezialisierte Acron hat den Kauf des projektierten Sheraton Fisherman‘s Wharf Hotels im kalifornischen San Francisco abgeschlossen. Das gesamte Investitionsvolumen bewegt sich im mehrfachen, dreistelligen Millionenbereich und stellt damit das bisher grösste Einzelinvestment der Acron-Gruppe dar.

Raiffeisen

Die beiden Raiffeisenbanken Fulenbach-Murgenthal-Langenthal und Oberes Gäu-Aare haben sich für einen Zusammenschluss entschieden. Die neue Raiffeisenbank soll unter dem Namen «Raiffeisenbank Aare-Langete» auftreten.

Schroder

Schroder Real Estate hat drei Schweizer Geschäftsimmobilien für den kotierten Immoplus-Fonds erworben. Die Transaktion bringt das Fondsvermögen auf rund 1,5 Milliarden Franken. Das Portfolio hat Rockspring Investment Managers verkauft. Es handelt sich dabei um vollständig vom «Do it yourself»-Spezialisten Hornbach Baumarkt gemietete Liegenschaften.

Glarner Kantonalbank

Die Glarner Kantonalbank (GLKB) weitet die Laufzeiten ihrer angebotenen Hypotheken aus. In Filialen erworbene Hypotheken können neu eine Laufzeit von bis zu 15 Jahren haben, online erworbene eine solche von bis zu 20 Jahren. Käufer sollen somit länger von tiefen Zinsen profitieren können.

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