«Viel zu margenschwach»

Wer will die deutschen Privatkunden von Credit Suisse? Die Commerzbank offenbar nicht.

Noch mehr Details übers Schicksal des Deutschland-Geschäfts von Credit Suisse: Die Grossbank hat offenbar Probleme, für ihre deutschen Affluent-Kunden Interessenten zu finden. Wie «Manager Magazin online» heute meldet, hätten sowohl die Commerzbank als auch die DZ Bank das Angebot geprüft – und abgewunken.

Zum Verkauf steht laut unbestätigten Meldungen das Segment der deutschen Privatkunden mit Depots zwischen 50'000 und einer Million Euro; es geht um eine Assets-Summe zwischen 5 und 7 Milliarden Euro.

«Viel zu margenschwach»

«Das Problem ist nicht nur, dass die Privatkundeneinheit der Credit Suisse zu klein ist – sie ist auch viel zu margenschwach», zitiert das «Manager Magazin» einen Insider. Hier räche sich die frühere CS-Strategie, bei der mit günstigen Konditionen und teuer eingekaufen Beratern Marktanteile gebolzt werden sollten.

Spekulationen in Deutschland besagen nun, dass eine deutsche Privatbank in die Bresche springen könnte. Allerdings habe M. M. Warburg – eine Bank vom notwendigen Kaliber – nach der Pre Due Diligence ebenfalls das Interesse verloren.

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NEWS GANZ KURZ

Generali

Im Verlaufe des Jahres 2017 werden zentrale Funktionen von Generali Schweiz in Adliswil ZH zusammengeführt. Dazu werden rund 100 Stellen aus Nyon VD dorthin verschoben, wie auch finews.ch berichtete. Nun hat der Versicherer ein Konsultations-Verfahren eröffnet. Die gewählte Arbeitnehmer-Vertretung startet umgehend mit den Arbeiten.

Bellevue

Der BB Healthcare Trust ist an der London Stock Exchange mit einem Volumen von 150 Millionen Pfund gelistet. Der erste Handelstag ist der 2. Dezember. Portfoliomanager des Trusts ist Bellevue Asset Management.

Die Ende Oktober angekündigte Lancierung der Beteiligungsgesellschaft BB Healthcare Trust plc an der London Stock Exchange wurde erfolgreich abgeschlossen. Im Rahmen eines Aktienplatzierungs-programms konnte in der Erstemission ein Platzierungsvolumen von GBP 150 Mio. realisiert werden. Der erste Handelstag im Premium Segment der Londoner Börse ist der 2. Dezember 2016 (ISIN: GB00BZCNLL95, Bloomberg-Ticker: BBH LN).

Acron

Die auf Immobilieninvestments spezialisierte Acron hat den Kauf des projektierten Sheraton Fisherman‘s Wharf Hotels im kalifornischen San Francisco abgeschlossen. Das gesamte Investitionsvolumen bewegt sich im mehrfachen, dreistelligen Millionenbereich und stellt damit das bisher grösste Einzelinvestment der Acron-Gruppe dar.

Raiffeisen

Die beiden Raiffeisenbanken Fulenbach-Murgenthal-Langenthal und Oberes Gäu-Aare haben sich für einen Zusammenschluss entschieden. Die neue Raiffeisenbank soll unter dem Namen «Raiffeisenbank Aare-Langete» auftreten.

Schroder

Schroder Real Estate hat drei Schweizer Geschäftsimmobilien für den kotierten Immoplus-Fonds erworben. Die Transaktion bringt das Fondsvermögen auf rund 1,5 Milliarden Franken. Das Portfolio hat Rockspring Investment Managers verkauft. Es handelt sich dabei um vollständig vom «Do it yourself»-Spezialisten Hornbach Baumarkt gemietete Liegenschaften.

Glarner Kantonalbank

Die Glarner Kantonalbank (GLKB) weitet die Laufzeiten ihrer angebotenen Hypotheken aus. In Filialen erworbene Hypotheken können neu eine Laufzeit von bis zu 15 Jahren haben, online erworbene eine solche von bis zu 20 Jahren. Käufer sollen somit länger von tiefen Zinsen profitieren können.

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