UBS: Keine Abgangsentschädigung mehr

Ab Januar 2014 gilt bei der UBS ein neuer Sozialplan. Er enthält wesentliche Änderungen für entlassene Mitarbeitende: Sie erhalten künftig keine Abgangsentschädigung mehr.

Ende 2013 läuft der bestehende Sozialplan der UBS aus. Die Bank und die bankinterne Arbeitnehmervertretung haben den auslaufenden Plan nicht verlängert, sondern neu ausgehandelt, wie die «Neue Zürcher Zeitung» schreibt. Er tritt am 1. Januar 2014 für die in der Schweiz beschäftigten Angestellten in Kraft und läuft bis 2015.

Der Plan hat gemäss der Zeitung zum Ziel, beim Abbau von Stellen möglichst vielen betroffenen Mitarbeitern eine Wiedereingliederung in den Arbeitsprozess zu erleichtern. Zudem will die Bank die Kosten unter Kontrolle halten.

Coaching-Prozess und befristeter Arbeitsvertrag

Findet ein Mitarbeiter während der Kündigungsfrist weder inner- noch ausserhalb der Bank eine neue Stelle, tritt im Rahmen des Coach-Prozesses ein befristeter Arbeitsvertrag in Kraft.

Dieser erlaubt, abgestuft nach Alter und Dienstjahren, eine Weiterbeschäftigung, die maximal zwölf Monate nach der Kündigung beendigt wird. Während dieser Zeit erhält der Mitarbeiter sein übliches Salär, er bleibt grundsätzlich auch «bonusfähig», hat weiterhin Anrecht auf Dienstaltergeschenke. Er muss aber auf eine Abgangsentschädigung verzichten.

Dann gibt es eine Abfindung

Für Mitarbeitende ab 58 Jahren stellt sich die Situation anders dar. Lässt sich nach einer Kündigung keine angemessene interne Stelle finden, erhält der Mitarbeiter eine Abfindung. Über diese kann er frei verfügen und umfasst ein Viertel des möglichen Einkaufs bei vorzeitiger Pensionierung sowie eine einmalige AHV-Überbrückungsleistung bis zum Alter 64 bei Männern und 63 bei Frauen.

Mit der Beschränkung dieser Abfindung auf maximal 400’000 Franken sollen die Kosten eingedämmt werden.

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden.

DOSSIER BANKEN

Dossier Banken

Dossier UBS Dossier Credit Suisse Dossier Bank Vontobel Dossier Julius Bär Dossier Zürcher Kantonalbank

Die wichtigsten Schweizer Banken auf einen Blick:

DAS BESTE IM WEB

Gute Stories und Links aus aller Welt

  • Die Rendite ist weiblich
  • Das sind Trumps Einflüsterer
  • Diese TV-Stars verdienen am meisten
  • Erfindungen, die Leben retten
  • So sehen die Innovations-Labs der Banken aus
  • Die geschrumpften Banken auf einen Klick
mehr

SELECTION

Selection

Die zehn besten Steuerparadiese

Wohin, wenn man keine oder kaum Steuern zahlen will?

Selection

NEWS GANZ KURZ

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

Finma

Die Eidgenössische Finanzaufsicht revidiert ihre Anforderungen an die externe und interne Auslagerung von Bankdiensten. An systemrelevante Banken werden für die Auslagerung kritischer Dienstleistungen nochmals erhöhte Anforderungen gestellt.

UBS

Die Grossbank muss nach einem Entscheid der amerikanischen Finanzbehörde Finra weitere 18,5 Millionen Dollar an Investoren in Puerto-Rico-Anleihen zahlen. Nach hohen Verlusten auf den Papieren sieht sich die Bank nicht abreissen wollenden Forderungen ausgesetzt. Laut Medienberichten ist dies die höchste Einzelzahlung, welche die UBS in dem Fall bisher leistete.

Gottex

Der angeschlagene Vermögensverwalter Gottex will den Nennwert seiner Aktien von 1 auf 0,10 Franken senken. Darüber sollen die Aktionäre am 30. Dezember an einer ausserordentlichen GV befinden. Das Unternehmen hat erst kürzlich die zweite Runde einer Rekapitalisierung abgeschlossen.

Generali

Im Verlaufe des Jahres 2017 werden zentrale Funktionen von Generali Schweiz in Adliswil ZH zusammengeführt. Dazu werden rund 100 Stellen aus Nyon VD dorthin verschoben, wie auch finews.ch berichtete. Nun hat der Versicherer ein Konsultations-Verfahren eröffnet. Die gewählte Arbeitnehmer-Vertretung startet umgehend mit den Arbeiten.

Bellevue

Der BB Healthcare Trust ist an der London Stock Exchange mit einem Volumen von 150 Millionen Pfund gelistet. Der erste Handelstag ist der 2. Dezember. Portfoliomanager des Trusts ist Bellevue Asset Management.

weitere News