Zoff um Filialschliessung in der Ostschweiz

Weil die Thurgauer Kantonalbank Ende März 2014 eine Filiale schliessen will, breitet sich in Romanshorn Unmut aus. Vor allem ein langjähriger Ex-Filialleiter geht auf die Barrikaden.

Im Städtchen Romanshorn ist ein Streit um eine Bankfiliale an der Bahnhofstrasse ausgebrochen. Der Hintergrund: Ab Ende März 2014 will die Thurgauer Kantonalbank (TKB) ihre Kunden in Romanshorn nur noch im Einkaufszentrum Hubzelg bedienen. Die Niederlassung an der Bahnhofstrasse soll dicht gemacht werden.

Einer, der dafür überhaupt kein Verständnis hat, ist Richard Bilgeri. Der ehemalige Banker hat die Filiale an der Bahnhofstrasse zwischen 1977 und 1993 während 16 Jahren geleitet. Inzwischen beendete er seine Banktätigkeit und arbeitete zuletzt während 10 Jahren als Amtsvormund im Sozialamt Romanshorn. Seit einem Jahr ist er pensioniert. 

Ex-Filialleiter zieht Konsequenzen

«Es gibt etliche, die genau gleich denken wie ich», sagte Bilgeri gegenüber der «Thurgauer Zeitung». Die Zweigstelle sei gut frequentiert. «Es hat jedes Mal Leute drin, wenn ich rein gehe», so der 63-Jährige.

Der langjährige Filialleiter Bilgeri will den Entscheid der TKB nicht hinnehmen und beabsichtigt, seine Kontobeziehung mit der Thurgauer Kantonalbank aufzulösen. Er will sein Geld einer anderen Bank anvertrauen.

Bank winkt ab

Die TKB sagt zur Filialkonzentration, dass die Reaktion von Bilgeri ein Einzelfall sei. «Wir haben unsere Kunden direkt über die Veränderungen informiert. Man hat uns viel Verständnis entgegengebracht», sagte Walter Eggenberger, Leiter der Geschäftsstelle Romanshorn.

 

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Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

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Die Eidgenössische Finanzaufsicht revidiert ihre Anforderungen an die externe und interne Auslagerung von Bankdiensten. An systemrelevante Banken werden für die Auslagerung kritischer Dienstleistungen nochmals erhöhte Anforderungen gestellt.

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Die Grossbank muss nach einem Entscheid der amerikanischen Finanzbehörde Finra weitere 18,5 Millionen Dollar an Investoren in Puerto-Rico-Anleihen zahlen. Nach hohen Verlusten auf den Papieren sieht sich die Bank nicht abreissen wollenden Forderungen ausgesetzt. Laut Medienberichten ist dies die höchste Einzelzahlung, welche die UBS in dem Fall bisher leistete.

Gottex

Der angeschlagene Vermögensverwalter Gottex will den Nennwert seiner Aktien von 1 auf 0,10 Franken senken. Darüber sollen die Aktionäre am 30. Dezember an einer ausserordentlichen GV befinden. Das Unternehmen hat erst kürzlich die zweite Runde einer Rekapitalisierung abgeschlossen.

Generali

Im Verlaufe des Jahres 2017 werden zentrale Funktionen von Generali Schweiz in Adliswil ZH zusammengeführt. Dazu werden rund 100 Stellen aus Nyon VD dorthin verschoben, wie auch finews.ch berichtete. Nun hat der Versicherer ein Konsultations-Verfahren eröffnet. Die gewählte Arbeitnehmer-Vertretung startet umgehend mit den Arbeiten.

Bellevue

Der BB Healthcare Trust ist an der London Stock Exchange mit einem Volumen von 150 Millionen Pfund gelistet. Der erste Handelstag ist der 2. Dezember. Portfoliomanager des Trusts ist Bellevue Asset Management.

Acron

Die auf Immobilieninvestments spezialisierte Acron hat den Kauf des projektierten Sheraton Fisherman‘s Wharf Hotels im kalifornischen San Francisco abgeschlossen. Das gesamte Investitionsvolumen bewegt sich im mehrfachen, dreistelligen Millionenbereich und stellt damit das bisher grösste Einzelinvestment der Acron-Gruppe dar.

Raiffeisen

Die beiden Raiffeisenbanken Fulenbach-Murgenthal-Langenthal und Oberes Gäu-Aare haben sich für einen Zusammenschluss entschieden. Die neue Raiffeisenbank soll unter dem Namen «Raiffeisenbank Aare-Langete» auftreten.

Schroder

Schroder Real Estate hat drei Schweizer Geschäftsimmobilien für den kotierten Immoplus-Fonds erworben. Die Transaktion bringt das Fondsvermögen auf rund 1,5 Milliarden Franken. Das Portfolio hat Rockspring Investment Managers verkauft. Es handelt sich dabei um vollständig vom «Do it yourself»-Spezialisten Hornbach Baumarkt gemietete Liegenschaften.

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