Top-Job für Schweizer Bankerin bei der Deutschen Bank

Die Schweizerin Barbara Rupf Bee bringt fast 30 Jahre Erfahrung in der Branche mit und steigt nun gross bei der Deutschen Bank ein.

Die Deutsche Asset & Wealth Management (DeAWM) hat am Montag die Ernennung von Barbara Rupf Bee (Bild) als Head of Global Client Group EMEA bekannt gegeben. Die Schweizer Bankerin wird damit Vertriebsleiterin für die Region EMEA (Europa, Naher Osten und Afrika).  

Rupf Bee übernimmt damit die Leitung der Kundenbetreuungs-Teams, das institutionellen Anlegern und Privatkunden in der Marktregion Zugang zu Produkten und Dienstleistungen von DeAWM bieten. Sie wird zudem Mitglied der Executive Committees der Region EMEA und der Global Client Group.

Mächtige Marktregion

Die Global Client Group in EMEA besteht gemäss weiteren Angaben aus etwa 400 Personen. Mit etwa 600 Milliarden Euro verwaltetem Vermögen im Asset und Wealth Management ist EMEA die grösste DeAWM-Region. Global verwaltet DeAWM gemäss eigenen Angaben 931 Milliarden Euro.

Rupf Bee war zuletzt CEO von Renaissance Asset Managers Group, einem auf die europäischen Schwellenmärkte, Russland und Afrika spezialisierten Vermögensverwalter.

Aus Frankfurt heraus tätig

Zuvor war sie rund zehn Jahre bei der HSBC Group tätig. Von 2007 bis 2012 war sie Global Head of Institutional Sales bei HSBC Global Asset Management und davor CEO von HSBC Alternative Investments. Sie begann ihre Karriere im Private Banking.

Rupf Bee wird aus Frankfurt heraus tätig sein und an Dario Schiraldi, Head of Global Client Group, berichten. Ihr Vorgänger in der Position des Head of Global Client Group EMEA, Peter Roemer, hat die Deutsche Bank verlassen.

Perfekter Fit

Michele Faissola, Head of Deutsche Asset & Wealth Management, sagte: «Barbara Rupf Bee passt perfekt zu DeAWM. Sie ist international, hat ein profundes Wissen über unser Leistungsangebot, einschließlich traditioneller und alternativer Investments, sowohl in etablierten als auch aufstrebenden Märkten. Zudem kennt sie die Ansprüche privater und institutioneller Kunden bestens.»

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NEWS GANZ KURZ

Allianz Suisse

Der Versicherer hat in der Romandie Wohn- und Büroimmobilien im Volumen von rund 290 Millionen Franken erworben. Dabei handelt es sich bislang um die grösste Immobilieninvestition in der Westschweiz für die Allianz Suisse. Angesichts des anhaltenden Tiefzinsumfelds investiert der Versicherer verstärkt in Immobilien.

Swiss Re

Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

Swiss Life

Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

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