Welche Bank passt zu Iouri Podladtchikov?

Der Olympiasieger will seine Goldmedaille auf einer Bank deponieren. Welche, weiss er noch nicht: Er sagt, er wolle darüber abstimmen lassen. Helfen Sie ihm dabei – und stimmen Sie mit.

Iouri Podladtchikov sucht für seine Goldmedaille eine passende Bank. An der Pressekonferenz nach seinem Sieg im olympischen Halfpipe-Wettbewerb sagte der Snowboarder, er wolle die Medaille auf einer Bank deponieren. 

Dabei liess der russischstämmige Olympiasieger gleich seine Vorstellungen vom Nimbus des Swiss Banking aufblitzen: «Ich will so eine Abstimmung machen, in welcher Bank ich sie deponieren soll», sagte Podladtchikov gegenüber «Tagesanzeiger.ch»: «Gian Simmen hat seine Goldmedaille auch auf einer Bank. Und ich finde diese Idee einfach so schweizerisch perfekt. Es ist vollendet, wenn man so ein Werk auf eine Bank legt.»

Wäre Podladtchikov ein Simon Ammann oder ein Roger Federer, würde sich das Problem von selbst erledigen: Die beiden Schweizer Sportgrössen stehen bei Julius Bär und bei der Credit Suisse als Werbeträger unter Vertrag. Langläufer Dario Cologna wird vom Versicherer Helvetia unterstützt, Australian-Open-Sieger Stanislas Wawrinka von der Banque Cantonale Vaudoise.

Keine Mainstream-Marken bei Podladtchikov

Die alpinen Schweizer Ski-Stars, wie Abfahrts-Olympiasiegerin Dominique Gisin, wüssten wohl auch, wo sie ihre Medaillen lagern würden: Raiffeisen ist einer der Hauptsponsoren des Ski-Verbands.

Die etablierten Schweizer Mainstream-Marken sucht man unter den Sponsoren Iouri Podladtchikovs vergebens: Vans, Monster, Quiksilver und TSG sind seine Partner. Sie alle sind mehr oder weniger dem Snowboardsport verbunden. Schwer vorstellbar, dass Podladtchikov plötzlich aus einer Rivella-Reklame strahlen würde.

Sind Snowboarder zu exzentrisch für eine Bank?

Dass eine Schweizer Bank den Olympiasieger nun unter Vertrag nimmt, scheint genauso unwahrscheinlich. Oliver Fennel, Geschäftsführer der Agentur Rod Kommunikation und früher selber professioneller Snowboarder, zweifelt daran, dass Podladtchikov zu irgendeiner Schweizer Bank passen würde. «Für eine Bank kann es auch ein Risiko darstellen, eine Image-Kampagne auf eine einzelne Person zu fokussieren», sagt er.

«Snowboarder, die eher das Image eines Rockstars denn eines Sportlers pflegen, sind möglicherweise zu exzentrisch.» Insofern wäre das Risiko für Podladtchikov noch grösser, sich auf eine Partnerschaft mit einer Bank einzulassen.

finews.ch will Podladtchikov bei der erwähnten Abstimmung unterstützen: Denn das branchennahe finews.ch-Publikum sollte mit am besten wissen, welches Finanzinstitut für Podladtchikov passen würde.

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Der Versicherer hat in der Romandie Wohn- und Büroimmobilien im Volumen von rund 290 Millionen Franken erworben. Dabei handelt es sich bislang um die grösste Immobilieninvestition in der Westschweiz für die Allianz Suisse. Angesichts des anhaltenden Tiefzinsumfelds investiert der Versicherer verstärkt in Immobilien.

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Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

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Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

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Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

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Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

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