J.P. Morgan: Neuer Chef in der Schweiz

Pascal Ravery (l), Nick Bossart (r)

Die US-Grossbank meldet einen weitgehenden Management-Umbau im Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Dabei wurde der bisherige Schweiz-Chef Pascal Ravery zum Chairman des Swiss Management Comittee ernannt – zusätzlich zu seiner Funktion als Vice Chairman of European Investment Banking, die er seit dem Jahr 2007 innehat.

Pascal Ravery ist seit 1992 bei J.P. Morgan, wo er seitdem führende Positionen im M&A eingenommen hat. Er wird weiterhin in der Schweiz wichtige Kundenmandate in allen Branchen betreuen.

Beförderung für Schweizer Banker

Als Senior Country Officer für die Schweiz folgt ihm Nick Bossart. Er war bislang schon Mitglied des Swiss Management Committee und Leiter des Investment Banking in der Schweiz. Bossart arbeitet seit 2012 für J.P. Morgan; zuvor war er 12 Jahre lang für die Deutsche Bank tätig, unter anderem in den Bereichen Swiss Corporate Finance, Global Banking sowie Investment Banking Coverage & Advisory in London und Zürich.

Die Aktivitäten der Private-Banking-Tochtergesellschaft von J.P. Morgan, die aus Genf heraus als europäisches Zentrum fungiert, bleiben durch diese Rotationen unberührt.

Auch in Deutschland …

Weiter wurde Martin Wiesmann mit sofortiger Wirkung zum Senior Country Officer für Deutschland ernannt. In dieser Funktion wird er für sämtliche Geschäftsbereiche zuständig sein. Wiesmann verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Bankenbranche. Er hat zahlreiche M&A- und Kapitalmarkttransaktionen betreut, unter anderem in der Transportbranche, in der Industrie und im Finanzsektor.

Seit August 2012 verantwortet er für J.P. Morgan den Bereich Investment Banking in Deutschland und Österreich. Vor seinem Wechsel zu J.P. Morgan im Jahr 2007 war er 12 Jahre lang im Investment Banking bei der Deutschen Bank in Frankfurt tätig gewesen.

… und Österreich

Anton Ulmer wird im April die Funktion des Senior Country Officer für Österreich übernehmen. Er hatte seit 2007 bei Morgan Stanley das Investment Banking in Österreich geleitet. Davor war er zunächst fünf Jahre im M&A-Bereich bei J.P. Morgan tätig und übernahm danach die Position des Leiters Corporate Development und Mitglied des Executive Committees beim Baustoff-Produztenten Wienerberger. Ulmer arbeitete zudem auch im Investment Banking der Deutschen Bank.

«Mit den heute kommunzierten Veränderungen erneuern wir unser Führungsteam in wesentlichen europäischen Kernmärkten», sagt Viswas Raghavan, Head of Banking in Europe, the Middle East and Africa (EMEA). «Das neue Team wird frische Ideen zum Nutzen unserer Kunden entwickeln und einbringen und kann hierbei auf sämtliche globale Ressourcen von J.P. Morgan zurückgreifen.»

Grosse Präsenz

J.P. Morgan ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz in den Geschäftsbereichen Asset Management, Commercial Banking, Investmentbanking, Private Banking, Markets and Treasury Services aktiv. Die erste Repräsentanz in der Schweiz wurde im Jahr 1964 in Genf eröffnet. J.P. Morgan hat Büros in Frankfurt, Genf, Wien (Asset Management) und Zürich.

Insgesamt beschäftigt die Bank rund 850 Personen in der Schweiz, und sie verwaltet von hier aus rund 80 Milliarden Franken.

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden.

DOSSIER BANKEN

Dossier Banken

Dossier UBS Dossier Credit Suisse Dossier Bank Vontobel Dossier Julius Bär Dossier Zürcher Kantonalbank

Die wichtigsten Schweizer Banken auf einen Blick:

DAS BESTE IM WEB

Gute Stories und Links aus aller Welt

  • Gegen die romantische Verblödung
  • Deutsche Bank im Visier Chinas
  • Die nächste Blase platzt im Bong
  • Nackfotos für einen Kredit
  • Die Rendite ist weiblich
  • Das sind Trumps Einflüsterer
  • Diese TV-Stars verdienen am meisten
mehr

Follow us

Follow finews.ch on Twitter Follow finews.ch on Facebook Follow finews.ch on Google+ Follow finews.ch on LinkedIn Follow finews.ch on Xing Follow finews.ch on Youtube Follow finews.ch on Instagram Follow finews.ch

Newsletter

Newsletter-SymbolKostenlos abonnieren

Abonnieren Sie jetzt den finews.ch-Newsletter und Sie erhalten kostenlos 2x wöchentlich die wichtigsten News aus der Schweizer Finanzwelt per E-Mail.

Zürcher Bankenverband

News und Einschätzungen zum Zürcher Finanzplatz.

Beiträge lesen

Lohnvergleich

Lohnvergleich

Verdienen Sie genug? Vergleichen Sie doch mal Ihren Lohn.

zum Lohnvergleich

SELECTION

Selection

So ruinieren Sie Ihre Karriere

Schon ein zu fester Händedruck könnte Ihrer Karriere abträglich sein.

Selection

Die spektakulärsten Bankgebäude der Welt

Die spektakulärsten Bankgebäude der Welt

Eine Expertenjury hat die weltweit 15 beeindruckendsten Firmensitze gekürt.

Selection

NEWS GANZ KURZ

Allianz Suisse

Der Versicherer hat in der Romandie Wohn- und Büroimmobilien im Volumen von rund 290 Millionen Franken erworben. Dabei handelt es sich bislang um die grösste Immobilieninvestition in der Westschweiz für die Allianz Suisse. Angesichts des anhaltenden Tiefzinsumfelds investiert der Versicherer verstärkt in Immobilien.

Swiss Re

Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

Swiss Life

Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

weitere News