BLKB macht Ernst mit der Industrialisierung

Die Basellandschaftliche Kantonalbank hat ihre Struktur grundlegend angepasst. Eine zentrale Rolle spielt dabei eine neu geschaffene Funktion im Online-Bereich. 

Um ihre Marktstellung auszubauen, verpasst sich die Basellandschaftliche Kantonalbank (BLKB) eine Neuorganisation. Das neue Gerüst richtet sich laut einer Mitteilung konsequent «auf das signifikant veränderte Verhalten der Kunden aus».

Die BLKB will deshalb ihre «Prozesse nach industriellen Mustern standardisieren», wie das Finanzinstitut in einer Mitteilung am Freitag schreibt.

Von Social Media bis Mobile Banking 

Kernstück der neuen Struktur sei der Geschäftsbereich Privatkunden & Direct Banking, der zum Knotenpunkt aller Kundenkanäle werde. Dazu führt die BLKB die Funktion des Channelmanagers ein. Dieser sei vor allem in der Konsumgüterindustrie von grosser Bedeutung, heisst es.

«Wir bieten unseren Kundinnen und Kunden alle Informations- und Verkaufskanäle an, über die sie mit der Bank in Kontakt treten wollen: Von Social Media über Mobile Banking bis zur Beratung in der Filiale», hält Beat Oberlin, Präsident der Geschäftsleitung, fest.

Die Neuorganisation wurde im Rahmen der Präsentation der Jahresergebnisse für 2013 mitgeteilt. Hier die wichtigsten Zahlen auf einen Blick:

  • Bruttogewinn 192,8 Millionen Franken (-6,4 Prozent)
  • Jahresgewinn 112,3 Millionen Franken (+0,4 Prozent)
  • Neugeld netto 487 Millionen Franken (+38,2 Prozent)
  • Ausleihungen an Kunden +5,5 Prozent
  • Hypothekarausleihungen +6,4 Prozent
  • Spar- und Anlagegelder +6,3 Prozent
  • Erfolg Zinsen -4,9 Prozent
  • Erfolg Indifferentes Geschäft +4,1 Prozent
  • Erfolg Handelsgeschäft -8,0 Prozent
  • Cost-Income-Ratio 44,9 Prozent
  • Eigenkapitaldeckungsgrad 220,2 Prozent
  • Dividende pro KBZ 33 Franken
  • Ausschüttung Kanton 52,4 Millionen Franken

 

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