UBS-Fondcenter gilt als Europas grösste Fondsplattform

Auch daran ist die Schweizer Finanzbranche zu messen: Das zur UBS gehörende Fondcenter ist mittlerweile die grösste europäische Plattform, gemessen an den administrierten Vermögen.

«The Platforum», ein auf Investment-Plattformen spezialisiertes Marktforschungsunternehmen hat ihren «Guide to European Platforms and Open Architecture» für 2014 veröffentlicht.

Der Bericht nennt das zur UBS gehörende Fondcenter als grösste europäische Plattform bezüglich des administrierten Vermögens. Mit einem Marktanteil von beinahe 10 Prozent und administriertem Vermögen von 122 Milliarden Euro per 30. September 2013 erhält Fondcenter diese Auszeichnung bereits zum zweiten Mal in Folge.

Starkes Wachstum

Zusätzlich ersuchte «The Platforum» die Fondsmanager um eine Bewertung der verschiedenen Plattformen, wobei Fondcenter als zweitbeste Plattform im Vertrieb und als wahrscheinlich zweiterfolgreichste Plattform bis 2016 gilt.

Der Bericht zeigt ausserdem, dass das Vermögen der offenen europäischen Plattformen in den ersten drei Quartalen des Jahres 2013 um 25 Prozent gewachsen ist. Die grössten fünf internationalen Plattformen sind zusammen um 39 Prozent gewachsen und lassen dabei kleinere und lokale Akteure zurück.

August BenzAugust Benz (Bild), CEO Fondcenter, sagt zu dieser Entwicklung: «Die Industrie verändert sich rasch und passt sich dabei dem Margendruck, wesentlichen regulatorischen Änderungen und der wachsenden Bedeutung von retrozessionsfreien Anteilsklassen an. Wir freuen uns, unsere Stellung als grösste Plattform Europas behauptet zu haben.»

Internationale Vertriebspartner

Das Fondcenter hat mehr als 250 aktive Vertriebspartner in der Schweiz wie auch in Deutschland, Luxemburg, Liechtenstein, Italien, Schweden, Österreich, Frankreich und Asien.

Ein Hauptunterscheidungsmerkmal gegenüber den Mittbewerbern ist laut UBS-Angaben das breite Angebot von Fondcenter – 36'500 Fonds von 330 Fondsanbietern in 24 Fondsdomizilen, die in 65 Ländern und in 26 unterschiedlichen Währungen vertrieben werden können.

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NEWS GANZ KURZ

Allianz Suisse

Der Versicherer hat in der Romandie Wohn- und Büroimmobilien im Volumen von rund 290 Millionen Franken erworben. Dabei handelt es sich bislang um die grösste Immobilieninvestition in der Westschweiz für die Allianz Suisse. Angesichts des anhaltenden Tiefzinsumfelds investiert der Versicherer verstärkt in Immobilien.

Swiss Re

Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

Swiss Life

Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

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