Drei neue Generaldirektoren bei der Walliser KB

Das Staatsinstitut hat sich neu organisiert und ist nun in vier Divisionen aufgestellt. Ihre Leiter sind auch bestimmt worden.

Den Rücktritt des Generaldirektions-Mitglieds Martin Kuonen Ende Februar habe der Verwaltungsrat zum Anlass genommen, das Organisationsmodell in Zusammenarbeit mit der Generaldirektion zu überprüfen und anzupassen, teilte die Walliser Kantonalbank am Mittwoch mit.

Neben dem Präsidenten der Geschäftsleitung, Pascal Perruchoud, und dem bisherigen Generaldirektor Nicolas Debons sind drei Generaldirektoren neu ernannt worden.

Neue Division Märkte

OliverSchnyderNicolas Debons wird weiterhin die Division Private Banking leiten. Der Anwalt und bisherige Verwaltungsrat der Walliser Kantonalbank Oliver Schnyder (Bild oben) wird Leiter der neu gegründeten Division Märkte, die Firmen- und Privatkunden betreut und das Vertriebsnetz der WKB mit den Regionen Oberwallis, Siders, Sitten, Martigny und Monthey leitet.

ChristianDonzeChristian Donzé (Bild mitte), derzeit Generaldirektor einer «ausländischen Grossbank in Genf», ist zum neuen Leiter der Division Finanzen & Kredite ernannt worden. Diese Division umfasst das Kreditkompetenzzentrum, die Aspekte der Datenqualität und der Geldwäschereimassnahmen sowie die Buchhaltung.

DanielRossiZudem tritt Daniel Rossi (Bild unten), der heute das Departement IT-Management der WKB leitet, an die Spitze der Division «Services». In dieser ist ein Grossteil der Stützprozesse der Bank zusammengelegt: die Logistik, die Informatikinfrastruktur, die Organisation, der Zahlungsverkehr und die Zentralkasse.

CEO behält zentrale Stabsfunktionen

CEO Perruchoud behält gemäss Mitteilung in seinem Direktionsstab zentrale Tätigkeiten wie die Kommunikation, das Legal & Compliance und das Personalwesen. Zudem bleibt ihm der Service «Valorisation» (zentrale Einheit, welche die notleidenden Kreditdossiers bearbeitet) unterstellt. Neu ist die Angliederung des Risikomanagements in seinen Verantwortungsbereich.

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Der Versicherer hat in der Romandie Wohn- und Büroimmobilien im Volumen von rund 290 Millionen Franken erworben. Dabei handelt es sich bislang um die grösste Immobilieninvestition in der Westschweiz für die Allianz Suisse. Angesichts des anhaltenden Tiefzinsumfelds investiert der Versicherer verstärkt in Immobilien.

Swiss Re

Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

Swiss Life

Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

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