Glarner Kantonalbank soll an die Börse

Die Glarner sollen direkt am Erfolg ihrer Staatsbank teilhaben. Darum ist ein Börsengang der Glarner Kantonalbank geplant. Nun muss der Landrat entscheiden.

Der Glarner Regierungsrat hat einem Börsengang der Glarner Kantonalbank zugestimmt. Dabei soll das Aktienkapital der Staatsbank um bis zu 35 Millionen Franken erhöht werden, wie die Glarner Kantonalbank am Mittwoch mitteilt.

Der definitive Entscheid liegt nun beim Landrat. Der Regierungsrat beabsichtigt mit dem Börsengang, die Bevölkerung des Kantons direkt am Geschäftserfolg der Bank teilhaben zu lassen. Dazu ist eine sogenannte Volksaktie geplant. Mit dieser könne die Bevölkerung auch über die Weiterentwicklung der Bank mitentscheiden, hiess es.

Ein strategischer Aktionär liess sich nicht finden

Der geplante Börsengang an der Schweizer Börse SIX ist dass Ergebnis einer bereits länger dauernden Prüfung verschiedener strategischer Optionen, die eine Änderungen der Eignerstruktur und eine Publikumsöffnung zum Ziel haben.

Dabei hatten die Glarner nach einem strategischen Partner gesucht, der sich auch finanziell an der Bank beteiligen sollte. Diese Suche sei einstweilen zurückgestellt worden.

Emissionspreis wird über Bookbuildung-Verfahren ermittelt

Verfolgt wird nun der Börsengang: Dazu muss der Landrat erst die Schaffung von genehmigtem Kapital von höchstens 35 Millionen Franken gutheissen. Die Kapitalerhöhung werde dann mittels Ausgabe von bis zu 3,5 Millionen Aktien mit einem Nominalwert von 10 Franken erfolgen. Mit einem Bookbuilding-Verfahren wird dann die Spanne des Emissionspreises ermittelt.

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Die Grossbank UBS hat mit einer Zahlung von 15 Millionen Dollar an die US-Börsenaufsicht SEC ein Verfahren um den Verkauf komplizierter Derivate an Privatkunden beigelegt.

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