Will die Credit Suisse 500 Stellen abbauen?

Die Credit Suisse will gemäss neuen Medienberichten jährlich zusätzlich 220 Millionen Franken im Private Banking einsparen. Dies soll durch einen Stellenabbau geschehen.

Die Schweizer Grossbank Credit Suisse will im Private Banking den Personalbestand um 300 bis 500 Stellen reduzieren, wie die Wochenendzeitung «Schweiz am Sonntag» berichtete. In der Schweiz sollen dabei rund 200 Arbeitsplätze verschwinden.

Eine Entscheidung soll offenbar in den kommenden Tagen fallen. Hans-Ulrich Meister, Co-Chef des Private Banking, sei in den vergangenen Tagen durch die Schweiz gereist und habe die Mitarbeitenden an einem so genannten Townhall-Meeting über die Wichtigkeit weiterer Sparanstrengungen informiert, hiess es weiter.

Stellungnahme der Credit Suisse

Der Abbau sei Teil eines früher angekündigten Sparprogramms im Umfang von 900 Millionen Franken, war allerdings auch zu lesen.

Ein Sprecher der Bank sagte gegenüber finews.ch, eine Zahl von 500 weiter abzubauenden Stellen sei an diesem Meeting nicht genannt worden. Die Credit Suisse habe bisher auch nie bekanntgegeben, um wieviele Stellen der Personalbestand im Zuge des laufenden Kostensenkungsprogramms reduziert werde. Der Eindruck, dass diese Woche eine Entlassungswelle bevorstehe, sei falsch und stimme so nicht, ergänzte er.

Da dem laufenden Kostensenkungsprogramm tatsächlich noch Stellen zum Opfer fallen, deutet angesichts der jüngsten Spekulationen doch einiges darauf hin, dass die Credit Suisse in den kommenden Tagen weitere diesbezügliche Ankündigungen machen dürfte.

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