Dukascopy Bank kommt nach Zürich

Die im Online-Devisenhandel tätige Genfer Bank Dukascopy will in Zürich Fuss fassen, wie Recherchen von finews.ch ergaben.

Die Dukascopy Bank hat ihren Hauptsitz in Genf und verfügt über weitere Niederlassungen in Hongkong, Moskau, Riga und Kiew. Insgesamt beschäftigt das Unternehmen 350 Personen, davon etwa 200 in der Rhonestadt. 

Alain Broyon 180Neu eröffnet das Unternehmen Anfang April 2014 ein Büro an der Zürcher Bahnhofstrasse 52, wie Dukascopy entsprechende Informationen von finews.ch bestätigte. Die neue Niederlassung steht bis auf weiteres unter der Leitung von Firmen-CEO Alain Broyon (Bild) und soll mittelfristig sieben Personen beschäftigen, die vor allem «Front-Office-Aktivitäten» übernehmen sollen. 

Leistungsstarke Technologie

Gemäss weiteren Recherchen will Dukascopy in Zürich mit regelmässigen Seminaren zum Thema «Forex» sowie mit individueller Beratung den Kunden zur Verfügung stehen.

CEO Alain Broyon sagte gegenüber finews.ch: «Wir bieten eine leistungsstarke Handelstechnologie in Kombination mit äusserst niedrigen Gebühren und Spreads an. Das sind wichtige Elemente. Im Vergleich mit anderen Schweizer Banken zahlt ein Privatkunde bei uns teilweise nur ein Drittel an Handelsgebühren.»

Zentrum des weltweiten Devisenhandels

Die 2004 gegründete Dukascopy Bank wird von der Finma reguliert und gilt in der Branche als eines der führenden Unternehmen im Online-Forex-Handel. Dieser Markt verfügt über ein enormes Potenzial. Hatte er im Jahr 2006 ein Volumen von 123 Milliarden Dollar, so beläuft sich dieses mittlerweile auf 325 Milliarden Dollar. Die Schweiz gilt mit ihren hohen regulatorischen Standards als Zentrum des weltweiten Devisenhandels.

Mit dem Ziel, das weltweit grösste Liquiditätsnetzwerk im Devisenhandel zu bieten, arbeiten die Spezialisten von Dukascopy laufend an der Erweiterung der Beziehungen zu internationalen Banken und Finanzinstituten.

Dieser Liquiditätspool privaten und institutionellen Kunden zugänglich und bietet gemäss Firmenangaben auch bei sehr kleinen Kontoeinlagen aussergewöhnliche Handelsbedingungen.

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden.

DOSSIER BANKEN

Dossier Banken

Dossier UBS Dossier Credit Suisse Dossier Bank Vontobel Dossier Julius Bär Dossier Zürcher Kantonalbank

Die wichtigsten Schweizer Banken auf einen Blick:

 

DAS BESTE IM WEB

Gute Stories und Links aus aller Welt

  • Wie Goldman Sachs 1,2 Milliarden Dollar aus Libyen
  • Blackrock-Mitgründerin: «Asset Manager sind keine Banken»
  • Nullzinspolitik: Und sie funktioniert doch – sagt Draghi
  • Europas Zukunft steht auf dem Spiel
  • Bankchef muss auf 41 Millionen Dollar verzichten
  • Wohnen wie Leonardo DiCaprio
  • 1'000 Börsengänge – und hoffnungslos im Hintertreffen
  • Kahlschlag bei der Commerzbank
mehr

Follow us

Follow finews.ch on Twitter Follow finews.ch on Facebook Follow finews.ch on Google+ Follow finews.ch on LinkedIn Follow finews.ch on Xing Follow finews.ch on Youtube Follow finews.ch on Instagram

Zürcher Bankenverband

Führende Vertreter der Schweizer Finanzbranche zum Thema Regulierung.

Beiträge lesen

Lohnvergleich

Lohnvergleich

Verdienen Sie genug? Vergleichen Sie doch mal Ihren Lohn.

zum Lohnvergleich

Newsletter

Newsletter-SymbolKostenlos abonnieren

Abonnieren Sie jetzt den finews.ch-Newsletter und Sie erhalten kostenlos 2x wöchentlich die wichtigsten News aus der Schweizer Finanzwelt per E-Mail.

SELECTION

Selection

So empfängt die UBS künftig ihre besten Kunden

Die grösste Schweizer Bank gestaltet weltweit ihre Empfangsbereiche und Sitzungszimmer für die reiche Klientel neu.

Selection

Wie Sie eine Kündigung richtig verarbeiten

Wie Sie eine Kündigung richtig verarbeiten

So reagiert man perfekt, wenn man plötzlich den blauen Brief kriegt.

Selection

NEWS GANZ KURZ

Gottex

Der Hedgefondsanbieter Gottex hat die Publikation seiner Halbjahreszahlen verschoben. Das Unternehmen begründet die Verschiebung mit einem Verzug in den Verhandlungen um eine zweite Finanzierungstranche nach den Rekapitalisierungs-Massnahmen vom Sommer.

UBS

Die Grossbank UBS hat mit einer Zahlung von 15 Millionen Dollar an die US-Börsenaufsicht SEC ein Verfahren um den Verkauf komplizierter Derivate an Privatkunden beigelegt. Die Zahlung erfolgte, weil die UBS ihre Broker nicht standesgemäss ausgebildet habe.

Avaloq

Der Bankensoftwareentwickler Avaloq und die Deutsche Apotheker- und Ärztebank (Apobank) haben einen Vertrag zur Evaluierung einer zukünftigen Zusammenarbeit unterzeichnet. Bis zum Ende des ersten Quartals 2017 soll analysiert und erarbeitet werden, inwiefern die Umsetzung der Apobank-IT-Strategie mit der Avaloq Banking Suite möglich ist.

Deutsche Bank

Die Deutsche Bank will den britischen Versicherer Abbey Life an die Phoenix Life, eine Gesellschaft der Phoenix Group, verkaufen. Die nun geschlossene Vereinbarung sieht vor, dass Phoenix Life 100 Prozent von Abbey Life zum Preis von 935 Millionen Pfund erwirbt. Abbey Life ist derzeit Teil der Deutschen Asset Management.

Schwyzer Kantonalbank

Die Schwyzer Kantonalbank will mit neuen Fonds-Produkten finanzielle und ethische Ansprüche vereinen. Bis Ende 2016 erhebt die Bank auf die sogenannten Ethikfonds keinen Ausgabeaufschlag.

Crealogix

Das Bankensoftwareunternehmen Crealogix hat für das Verwaltungsrechenzentrum St.Gallen (VRSG) ein Bankingportal für den Government-Bereich entwickelt. Die Zahlungsverkehrslösung deckt die neusten Anforderungen des Schweizer Zahlungsverkehrs ab. Sie lässt sich unabhängig von einem Online-Banking-Tool einsetzen.

Valartis

Die Valartis Gruppe hat den Vollzug der Übernahme der Liechtensteiner Tochter an die Citychamp Watch & Jewellery Group aus Hongkong abgeschlossen. Damit ist die letzte Voraussetzung für die Umsetzung der Sanierungspläne erfüllt.

Aargauer Kantonalbank

Die Aargauische Kantonalbank (AKB) hat in Eigenregie eine neue Anleihe in der Höhe von 200 Millionen Franken aufgelegt. Die Laufzeit beträgt 8 Jahre, der Coupon 0,02 Prozent.

digitalswitzerland

DigitalZurich2025, die Standortinitiative für digitale Innovation, wird zu «digitalswitzerland» umbenannt und damit auf die ganze Schweiz ausgeweitet. Zudem lanciert sie mit «Education Digital» eine Webplattform zu relevanten Aus- und Weiterbildungen rund um das Thema Digital.

weitere News