Commerzbank will das Banking neu erfinden

Deutschlands zweitgrösste Bank investiert in Startups aus der Fintech-Branche. Dazu hat sie eigens eine Risikokapitalgesellschaft gegründet.

Innovative Start-up-Firmen rollen auch zunehmend den Markt für Finanzdienstleitungen neu auf. Diese digitale Revolution will auch die deutsche Commerzbank unterstützen: Sie gründet in Frankfurt am Main den ersten Wegbegleiter für FinTech-Startups mit einer deutschen Grossbank als Anker-Investor.

Der Main Incubator ist ein hundertprozentiges Tochterunternehmen der Commerzbank und fördert und investiert gezielt in Startups mit innovativen Lösungen mit Schwerpunkt auf dem Firmenkundengeschäft, wie aus der Mitteilung auf der neuen Plattform hervorgeht.

Stellt Infrastruktur, Kapital und Experten zur Verfügung

mainincubator gebaeudeDie ausgewählten Unternehmen werden – je nach Bedarf – unterstützt mit Beteiligungskapital, Experten-Know-how, Büroräumen und einer entsprechenden Infrastruktur in Frankfurt. «Zudem profitieren sie von der Stabilität und dem Zugang zu Kunden einer führenden Grossbank», so Birgit Storz, Gründerin und Geschäftsführerin der Main Incubator.

Damit wolle die Commerzbank auf sich wandelnde Kundenbedürfnisse, regulatorische Änderungen und den Trend zur Disintermediation reagieren. «Die Commerzbank kennt ihre Kunden und deren Wünsche – und sie ist sich notwendiger Weiterentwicklungen bewusst. Wir wollen die Zukunft mitgestalten. Der main incubator ist der Ort, an dem dies geschehen wird», so Holger Werner, designierter Bereichsvorstand Corporate Banking der Commerzbank.

Deckt sämtliche Bereiche des Entreprenur-Banking ab

Der Inkubator unterstützt die Entwicklung von Innovationen in allen Bereichen des Bankgeschäftes. «Dies kann sich von Mobile Payments und Banking, Peer-to-Peer-Financing und Crowdsourcing, neuen Kommunikationsinstrumenten und -wegen, Kundenbindungs- und Anwenderprogrammen, Prozessinnovation auf Kunden- und Bankseite bis hin zu Informationsgewinnung und -verarbeitung erstrecken», ergänzt Christian Hoppe, ebenfalls Gründer und Mitglied der Geschäftsführung des Unternehmens.

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Gottex

Der Hedgefondsanbieter Gottex hat die Publikation seiner Halbjahreszahlen verschoben. Das Unternehmen begründet die Verschiebung mit einem Verzug in den Verhandlungen um eine zweite Finanzierungstranche nach den Rekapitalisierungs-Massnahmen vom Sommer.

UBS

Die Grossbank UBS hat mit einer Zahlung von 15 Millionen Dollar an die US-Börsenaufsicht SEC ein Verfahren um den Verkauf komplizierter Derivate an Privatkunden beigelegt. Die Zahlung erfolgte, weil die UBS ihre Broker nicht standesgemäss ausgebildet habe.

Avaloq

Der Bankensoftwareentwickler Avaloq und die Deutsche Apotheker- und Ärztebank (Apobank) haben einen Vertrag zur Evaluierung einer zukünftigen Zusammenarbeit unterzeichnet. Bis zum Ende des ersten Quartals 2017 soll analysiert und erarbeitet werden, inwiefern die Umsetzung der Apobank-IT-Strategie mit der Avaloq Banking Suite möglich ist.

Deutsche Bank

Die Deutsche Bank will den britischen Versicherer Abbey Life an die Phoenix Life, eine Gesellschaft der Phoenix Group, verkaufen. Die nun geschlossene Vereinbarung sieht vor, dass Phoenix Life 100 Prozent von Abbey Life zum Preis von 935 Millionen Pfund erwirbt. Abbey Life ist derzeit Teil der Deutschen Asset Management.

Schwyzer Kantonalbank

Die Schwyzer Kantonalbank will mit neuen Fonds-Produkten finanzielle und ethische Ansprüche vereinen. Bis Ende 2016 erhebt die Bank auf die sogenannten Ethikfonds keinen Ausgabeaufschlag.

Crealogix

Das Bankensoftwareunternehmen Crealogix hat für das Verwaltungsrechenzentrum St.Gallen (VRSG) ein Bankingportal für den Government-Bereich entwickelt. Die Zahlungsverkehrslösung deckt die neusten Anforderungen des Schweizer Zahlungsverkehrs ab. Sie lässt sich unabhängig von einem Online-Banking-Tool einsetzen.

Valartis

Die Valartis Gruppe hat den Vollzug der Übernahme der Liechtensteiner Tochter an die Citychamp Watch & Jewellery Group aus Hongkong abgeschlossen. Damit ist die letzte Voraussetzung für die Umsetzung der Sanierungspläne erfüllt.

Aargauer Kantonalbank

Die Aargauische Kantonalbank (AKB) hat in Eigenregie eine neue Anleihe in der Höhe von 200 Millionen Franken aufgelegt. Die Laufzeit beträgt 8 Jahre, der Coupon 0,02 Prozent.

digitalswitzerland

DigitalZurich2025, die Standortinitiative für digitale Innovation, wird zu «digitalswitzerland» umbenannt und damit auf die ganze Schweiz ausgeweitet. Zudem lanciert sie mit «Education Digital» eine Webplattform zu relevanten Aus- und Weiterbildungen rund um das Thema Digital.

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