Vontobel baut mit ehemaligen CS-Bankern Standort München aus

Ein halbes Dutzend Credit-Suisse-Banker wechselt in Deutschland zu Vontobel. Der bisherige Leiter gibt die Führung ab.

Wie  gemeldet hatte, wechselt der Private Banker Joachim Storck mit fünf weiteren Kundenberatern zu Vontobel nach München.

Das Team hat Anfang April nun seine Arbeit aufgenommen, wie Vontobel am Dienstag mitteilte. Storck übernimmt zudem als neuer Niederlassungsleiter in München die operative Verantwortung.

Beratende Aufgaben

Der bisherige Chef, Alois Ebner, der die Niederlassung immerhin zwölf Jahre verantwortete, will sich fortan der Betreuung ausgewählter Kunden sowie beratenden Aufgaben innerhalb der Bank Vontobel Europe widmen.

Der 52-jährige Storck ist gemäss Firmenangaben ein ausgewiesener Private-Banking-Experte mit langer Erfahrung in der Kundenbetreuung und Akquisition.

Ausbau und Pflege

Nach Stationen bei der Dresdner Bank und der Commerzbank war er zuletzt Mitglied des Executive Committee Private Banking der Credit Suisse in Deutschland und verantwortete die Region «Deutschland Süd».

Mit seinem Team, zu dem fünf Senior Relationship Manager sowie ein Investment Advisor gehören, soll er für Vontobel das Segment der vermögenden Kunden (HNWI) vor Ort in München ausbauen und pflegen.

Bekenntnis zum deutschen Markt

«Dieser Schritt unterstreicht unser Bekenntnis zum deutschen Markt. Unser Ziel ist es, die Präsenz im Bereich Private Banking vor Ort weiter zu stärken und zu erweitern», begründet Georg Schubiger, Leiter Vontobel Private Banking, die Verpflichtung des neuen Teams.

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NEWS GANZ KURZ

Swiss Re

Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

Swiss Life

Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

Finma

Die Eidgenössische Finanzaufsicht revidiert ihre Anforderungen an die externe und interne Auslagerung von Bankdiensten. An systemrelevante Banken werden für die Auslagerung kritischer Dienstleistungen nochmals erhöhte Anforderungen gestellt.

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