Thurgauer KB an der Schweizer Börse

Der geplante Börsengang der Thurgauer Kantonalbank ist auf reges Interesse gestossen. Der Angebotspreis für den Partizipationsschein liegt am oberen Ende der Preisspanne.

Der Angebotspreis pro Partizipationsschein beträgt 74 Franken, wie die Thurgauer Kantonalbank (TKB) am Montag mitteilte. Die vor der Zeichnungsfrist publizierte Preisspanne lag zwischen 64 und 74 Franken pro Partizipationsschein (PS). Die angebotene Tranche sei mehrfach überzeichnet worden, heisst es weiter.

Der Marktwert der 2,2 Millionen Partizipationsscheine beträgt somit 160 Millionen Franken vor Ausübung der Mehrzuteilungsoption von 325'000 Partizipationsscheinen. Werde diese voll ausgeübt, sei die gesamte PS-Tranche von 50 Millionen Franken platziert, heisst es weiter. Der realisierte Bruttoerlös beträgt in dem Fall 185 Millionen Franken, der vollumfänglich an den Haupteigentümer, dem Kanton Thurgau, zufliesst.

Der Inhaber-Titel mit einem Nennwert von 20 Franken wird ab Montag dem 7. April an der Schweizer Börse gehandelt.

Über 10 Jahre können 80 Millionen platziert werden

Das PS-Kapital ist durch Umwandlung von bestehendem Grundkapital vor dem Börsengang geschaffen worden. Gemäss einem Beschluss des Thurgauer Grossen Rates vom April 2013 kann die Thurgauer Kantonalbank im Verlaufe von zehn Jahren insgesamt 80 Millionen Franken Grundkapital gestaffelt in PS-Kapital wandeln. Nach der Wandlung der ersten Tranche setzt sich das Gesellschaftskapital der Bank neu aus 350 Millionen Franken Grundkapital (Dotationskapital) und 50 Millionen Franken PS-Kapital zusammen.

Die eigenen Mittel der Bank verändern sich mit dem Börsengang nicht. Sie belaufen sich auf rund 1,7 Milliarden Franken, was 9,2 Prozent der Bilanzsumme entspricht. Die Kapitalquote betrug per Ende 2013 17,8 Prozent.

 

 

 

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Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

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Die Eidgenössische Finanzaufsicht revidiert ihre Anforderungen an die externe und interne Auslagerung von Bankdiensten. An systemrelevante Banken werden für die Auslagerung kritischer Dienstleistungen nochmals erhöhte Anforderungen gestellt.

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Die Grossbank muss nach einem Entscheid der amerikanischen Finanzbehörde Finra weitere 18,5 Millionen Dollar an Investoren in Puerto-Rico-Anleihen zahlen. Nach hohen Verlusten auf den Papieren sieht sich die Bank nicht abreissen wollenden Forderungen ausgesetzt. Laut Medienberichten ist dies die höchste Einzelzahlung, welche die UBS in dem Fall bisher leistete.

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Der angeschlagene Vermögensverwalter Gottex will den Nennwert seiner Aktien von 1 auf 0,10 Franken senken. Darüber sollen die Aktionäre am 30. Dezember an einer ausserordentlichen GV befinden. Das Unternehmen hat erst kürzlich die zweite Runde einer Rekapitalisierung abgeschlossen.

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Im Verlaufe des Jahres 2017 werden zentrale Funktionen von Generali Schweiz in Adliswil ZH zusammengeführt. Dazu werden rund 100 Stellen aus Nyon VD dorthin verschoben, wie auch finews.ch berichtete. Nun hat der Versicherer ein Konsultations-Verfahren eröffnet. Die gewählte Arbeitnehmer-Vertretung startet umgehend mit den Arbeiten.

Bellevue

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Die beiden Raiffeisenbanken Fulenbach-Murgenthal-Langenthal und Oberes Gäu-Aare haben sich für einen Zusammenschluss entschieden. Die neue Raiffeisenbank soll unter dem Namen «Raiffeisenbank Aare-Langete» auftreten.

Schroder

Schroder Real Estate hat drei Schweizer Geschäftsimmobilien für den kotierten Immoplus-Fonds erworben. Die Transaktion bringt das Fondsvermögen auf rund 1,5 Milliarden Franken. Das Portfolio hat Rockspring Investment Managers verkauft. Es handelt sich dabei um vollständig vom «Do it yourself»-Spezialisten Hornbach Baumarkt gemietete Liegenschaften.

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