GAM mit durchzogenem Quartalsbericht

Der Vermögensverwalter GAM musste in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres insgesamt einen Neugeld-Rückgang verbuchen. Jetzt soll es angeblich wieder aufwärts gehen.

Von Netto-Abflüssen waren im ersten Quartal 2014 die grössten Anlagevehikel des Asset Managers Asset Managers GAM tangiert, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte – insbesondere die Absolute-Return-Anleihenstrategie die Strategie mit lokalen Schwellenländer-Anleihen.

Allerdings sei bei beiden Strategien im März eine bessere Performance verzeichnet worden, so dass es im März wieder zu einem Netto-Neugeld-Zufluss gekommen sei.

Stagnierende Vermögen

Allerdings verzeichneten auch der physisch hinterlegte Gold-ETF sowie margenschwache Geldmarktfonds Abflüsse. Diese Abflüsse konnte jedoch mit einer gestiegenen Nachfrage an margenstärkeren Produkten im Aktienbereich kompensiert werden. 

Die verwalteten Vermögen im Investment Management betrugen per Ende des ersten Quartals 69,6 Milliarden Franken und verharrten damit auf dem Niveau von Ende 2013, als sie sich auf 69,8 Milliarden Franken beliefen.

Verlässliche Dividenden

Das Rückkaufprogramm 2011 bis 2014 läuft gemäss weiteren Firmennangaben wie geplant am 17. April 2014 aus und wird durch ein neues ersetzt. Wie am 4. März 2014 angekündigt, soll dieses neue Programm den Rückkauf von bis zu 10 Prozent der beim Programmstart im Umlauf befindlichen Aktien (rund 17 Millionen Aktien) über einen Zeitraum von höchstens drei Jahren ermöglichen.

Diese Aktienrückkäufe bieten der Gruppe gemäss eigenen Informationen Flexibilität bei der Rückführung von überschüssiger Liquidität an die Aktionäre, und sie ergänzen den Ansatz, «vorhersehbare und verlässliche Dividenden» auszuschütten.

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Der Bankensoftwareentwickler Avaloq und die Deutsche Apotheker- und Ärztebank (Apobank) haben einen Vertrag zur Evaluierung einer zukünftigen Zusammenarbeit unterzeichnet. Bis zum Ende des ersten Quartals 2017 soll analysiert und erarbeitet werden, inwiefern die Umsetzung der Apobank-IT-Strategie mit der Avaloq Banking Suite möglich ist.

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Die Deutsche Bank will den britischen Versicherer Abbey Life an die Phoenix Life, eine Gesellschaft der Phoenix Group, verkaufen. Die nun geschlossene Vereinbarung sieht vor, dass Phoenix Life 100 Prozent von Abbey Life zum Preis von 935 Millionen Pfund erwirbt. Abbey Life ist derzeit Teil der Deutschen Asset Management.

Schwyzer Kantonalbank

Die Schwyzer Kantonalbank will mit neuen Fonds-Produkten finanzielle und ethische Ansprüche vereinen. Bis Ende 2016 erhebt die Bank auf die sogenannten Ethikfonds keinen Ausgabeaufschlag.

Crealogix

Das Bankensoftwareunternehmen Crealogix hat für das Verwaltungsrechenzentrum St.Gallen (VRSG) ein Bankingportal für den Government-Bereich entwickelt. Die Zahlungsverkehrslösung deckt die neusten Anforderungen des Schweizer Zahlungsverkehrs ab. Sie lässt sich unabhängig von einem Online-Banking-Tool einsetzen.

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