BSI-Gruppe macht Tabula rasa

Die BSI schreibt den Goodwill für die einstige Übernahme der Banca del Gottardo rascher als geplant ab, was zu einem Nettoverlust von total 722 Millionen Franken führt.

Die zum italienischen Generali-Konzern gehörende BSI-Gruppe erzielte im vergangenen Jahr einen konsolidierte Bruttogewinn von 196,6 Millionen Franken, was in etwa dem Niveau von 2012 (197 Millionen Franken) entspricht, wie das Unternehmen am Montag mitteilte.

Um die bevorstehende Einführung der Regelung über die buchhalterische Behandlung des Goodwill vorwegzunehmen, hat die BSI jedoch beschlossen, den mit dem Kauf der Banca del Gottardo verbundenen restlichen Goodwill schneller, das heisst innerhalb von nur fünf anstatt der vorgesehenen 20 Jahre, abzuschreiben.

Massiver Nettoverlust

Dadurch kann die Bank die gesamte Goodwill-Abschreibung fünfzehn Jahre früher als geplant abschliessen. Dies hat keine steuerlichen Folgen, nur buchhalterische Auswirkungen und keinen Einfluss auf die Capital Ratio, die Liquidität und die Solidität der Bank, wie es in einem Communiqué vom Montag weiter heisst.

Zusammen mit anderen Abschreibungen, Wertberichtigungen, Rückstellungen, Verlusten und ausserordentlichen Posten, darunter Rückstellungen für die Teilnahme der Bank am US-Steuerprogramm, resultiert im Geschäftsjahr 2013 ein buchhalterischer Nettoverlust von 722 Millionen Franken (2012: Nettogewinn 71 Millionen Franken).

Weniger Neugeld als auch schon

In einem gemäss weiteren Angaben anspruchsvollen Jahr ist es der BSI-Gruppe trotzdem gelungen, Netto-Neugelder von 2,2 Milliarden Franken (2012: 7,5 Milliarden Franken) zu akquirieren.

Dazu trugen vor allem die Märkte in Lateinamerika, Asien sowie Mittel- und Osteuropa bei. Die verwalteten Vermögen stiegen um 3,6 Prozent auf insgesamt 89,4 Milliarden Franken (2012: 86,3 Milliarden Franken).

Augenmerk auf Rentabilität

«Wir sind mit dem Wachstum zufrieden, insbesondere in Lateinamerika, Mittel- und Osteuropa sowie Asien, wo wir mit BSI Singapore erstmals einen operativen Gewinn erzielt haben. Dies beweist, dass unsere Strategie wirkungsvoll ist», sagte Stefano Coduri, CEO der BSI-Gruppe.

Die diversen strategischen Initiativen auf den Schlüsselmärkten sollen fortgesetzt werden. Ziel sei es, näher an den Kunden zu sein und das Angebot auszubauen. Zudem werde die Bank ihr Augenmerk künftig verstärkt auf die Rentabilität richten.

Lesen Sie zum Thema auch: «BSI-Veteran geht von Bord»

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Der Versicherer hat in der Romandie Wohn- und Büroimmobilien im Volumen von rund 290 Millionen Franken erworben. Dabei handelt es sich bislang um die grösste Immobilieninvestition in der Westschweiz für die Allianz Suisse. Angesichts des anhaltenden Tiefzinsumfelds investiert der Versicherer verstärkt in Immobilien.

Swiss Re

Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

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Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

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Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

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