BSI-Veteran geht von Bord

Nach 27 Jahren im Dienst der Tessiner BSI hat der stellvertretende CEO seine operativen Funktionen abgegeben.

Am 31. März 2014 ist der Deputy CEO der BSI-Gruppe, Gianni Aprile, in den Ruhestand getreten, wie Bank am Montag mitteilte.

Rajiv Pradhan, CEO von Corporate Services, ist zum neuen Deputy CEO der BSI-Gruppe ernannt worden.

Neues Programm «Operative Exzellenz»

Weiter teilte die Bank mit, dass sie Anfang 2014 ein Programm lanciert, um das neue regulatorische Umfeld, die gestiegenen Kosten der Dienstleistungen und den starken Druck auf die Erträge zu meistern.

Durch dieses Programm soll die Rentabilität gesteigert werden, indem über eine Verringerung der Komplexität und ein exzellentes Kostenmanagement der Fokus auf die operative und organisatorische Effizienz verstärkt wird.

Ziel ist es, die aktuellen operativen Kosten zu reduzieren und in Märkte und Segmente zu investieren, in denen BSI effektiver konkurrieren kann. Dazu dürften die Region Lateinamerika sowie Singapur respektive Südostasien gehören.

Leistungsfähigkeit steigern

«Die rascheren Veränderungen der regulatorischen Vorschriften für unsere Branche dürften auch in Zukunft anhalten und erhebliche Auswirkungen auf die Kosten nach sich ziehen», sagte BSI-CEO Stefano Coduri. «Deswegen haben wir dieses Effizienzsteigerungsprogramm lanciert. Wir wollen die operative Leistungsfähigkeit steigern.»

Im Einklang mit den Entwicklungen in der Branche transformiert BSI überdies ihre Kundenbasis, indem sie ihre Klientel beim steuerlichen Regularisierungs-Prozess unterstützt, wie am Montag weiter zu erfahren war.

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NEWS GANZ KURZ

Allianz Suisse

Der Versicherer hat in der Romandie Wohn- und Büroimmobilien im Volumen von rund 290 Millionen Franken erworben. Dabei handelt es sich bislang um die grösste Immobilieninvestition in der Westschweiz für die Allianz Suisse. Angesichts des anhaltenden Tiefzinsumfelds investiert der Versicherer verstärkt in Immobilien.

Swiss Re

Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

Swiss Life

Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

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