Standard Chartered: Schliessung in Genf oder doch nicht?

Erst stand der Schweizer Ableger des britischen Finanzhauses Standard Chartered zum Verkauf. Offenbar interessierte sich aber niemand dafür. Nun soll er geschlossen werden. Etwa 40 Personen sind davon betroffen.

Im Februar war bekannt geworden, dass die britische Grossbank Standard Chartered für ihre Private-Banking-Tochter in der Schweiz einen Kaufer suche, wie auch finews.ch berichtet hatte. Als Grund für diesen Entscheid gab der Konzern an, sich fortan auf Kunden aus Asien, Afrika und dem Nahen Osten konzentrieren zu wollen.

Offenbar hat Standard Chartered aber keinen Interessenten für diese Schweizer Geschäftseinheit gefunden, wie «Radio Television Suisse» (RTS) am Montag meldete. Darum soll die Genfer Niederlassung nun geschlossen werden.

Alle Optionen geprüft

Gemäss weiteren Angaben sind rund 40 Beschäftigte von diesem Entscheid betroffen, wobei RTS keine Quelle für diese Information angibt. Offenbar soll ihnen der Wechsel in andere Geschäftseinheiten angeboten worden sein. Allerdings bedeuten solche Verlagerungen oftmals eine Herabstufung im Job und werden entsprechend nur widerwillig akzeptiert.

Ein Sprecher von Standard Chartered wollte die Meldung von «RTS» gegenüber finews.ch weder bestätigen noch dementieren. Die Bank, die sowohl mit dem Private Banking als auch mit dem Firmenkunden- und dem institutionellen-Geschäft in der Schweiz aktiv ist, prüfe derzeit sämtliche Optionen in der Genf, sagte der Sprecher. Es sei aber noch zu früh, um sagen zu können, zu welchem Ergebnis diese Überprüfung führen werde.

Total 75 Beschäftigte

Bestätigen könne er aber, dass das Personal im Firmenkunden- sowie im insitutionellen Geschäft behalten werde und die Bank hierzulande in diesen Bereichen weiter operativ sein werde.

Die britische Standard Chartered ist in Genf mit zwei Büros vertreten und verwaltete im Private Banking zuletzt knapp 2 Milliarden Franken an Vermögen. Die Bank beschäftigt insgesamt etwa 75 Personen in der Schweiz.

Lesen Sie dazu auch: «Die nächste Auslandsbank zieht sich zurück»

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Der Versicherer hat in der Romandie Wohn- und Büroimmobilien im Volumen von rund 290 Millionen Franken erworben. Dabei handelt es sich bislang um die grösste Immobilieninvestition in der Westschweiz für die Allianz Suisse. Angesichts des anhaltenden Tiefzinsumfelds investiert der Versicherer verstärkt in Immobilien.

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Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

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Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

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Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

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Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

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