Julius Bär schafft Top-Job für ehemaligen Economiesuisse-Chef

Der frühere Direktor der Economiesuisse, Pascal Gentinetta, wird per 1. Juni 2014 Head Public Policy bei der Bank Julius Bär.

In dieser neuen Funktion wird Pascal Gentinetta die politische Meinungsbildung und Positionierung von Julius Bär unterstützen und dabei den Standpunkt der Finanzindustrie und der Bank in relevante Gremien einbringen, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte.

Zudem soll er die Beziehungsnetze von Julius Bär zu wesentlichen Meinungsbildnern in Politik, Verwaltung, Medien und Wirtschaft pflegen und ausbauen.

Vielfältige Aufgaben

Ein weiterer zentraler Aufgabenbereich wird die strategische Analyse und Einschätzung von Trends und möglichen Veränderungen im regulatorischen Umfeld sowie deren Einfluss auf die Unternehmensentwicklung sein.

Gentinetta wird direkt an CEO Boris F.J. Collardi berichten und eng mit Georg Hess, dem Head Public Affairs, zusammenarbeiten. Ferner wird er der Vereinigung Schweizerischer Assetmanagement- und Vermögensverwaltungsbanken delegiert und übernimmt dort deren Geschäftsführung.

Rücktritt nach Abstimmungsschlappe

Wie erinnerlich war Gentinetta nach dem Abstimmungsdebakel bei der «Abzocker-Initiative» vor knapp einem Jahr von seinem Posten als Direktor der Schweizer Wirtschaftslobby zurückgetreten.

Gentinetta war von 2007 bis 2013 Vorsitzender der Geschäftsleitung der Economiesuisse gewesen, welche gemäss eigenen Angaben die Interessen von rund 100'000 Unternehmen aus mehr als 100 Branchen vertritt. Bereits in dieser Zeit stand Gentinetta im Dialog mit Regierung, Verwaltung, Politik- und Wirtschaftsexponenten und baute dabei ein dichtes internationales Beziehungsnetz auf.

Aktiv mitwirken

«Die Rahmenbedingungen für die Finanzbranche haben sich in den vergangenen Jahren dynamisch verändert. Wir möchten uns stärker als bisher in diese Prozesse einbringen», sagte Julius-Bär-CEO Collardi am Dienstag. «Wir möchten aktiv an der Gestaltung unseres Geschäftsumfelds mitwirken.»

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Der Hedgefonds-Anbieter Gottex hat die Publikation seiner Halbjahreszahlen verschoben. Offenbar verzögern sich die Verhandlungen um eine zweite Finanzierungsrunde.

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Die Grossbank UBS hat mit einer Zahlung von 15 Millionen Dollar an die US-Börsenaufsicht SEC ein Verfahren um den Verkauf komplizierter Derivate an Privatkunden beigelegt.

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