Bank Coop entschuldigt sich mit SBB-Gutscheinen

Anfang Jahr kam es bei der Bank Coop zu einem Fehlversand von Kontoauszügen. Der Image-Schaden war enorm. Nun liegt ein Untersuchungsbericht vor. Es sei eine Verkettung ungünstiger Umstände gewesen, heisst es darin.

Am 7. Januar hatte die Bank Coop informiert, dass es beim Jahresendversand 2013 zu fehlerhaften Zustellungen gekommen sei. In der Folge gab das Unternehmen eine unabhängige Untersuchung in Auftrag.

Nun liegt der Schlussbericht von Deloitte vor, der auch den Behörden zugestellt wurde. Er zeige, dass der Fehlversand auf eine Verkettung ungünstiger Umstände zurückzuführen gewesen sei, wie es in einer Mitteilung vom Montag heisst.

Ungenügende Kontrollen

Die Untersuchung von Deloitte habe aufgezeigt, dass der Fehlversand auf einen Fehler in der Parametrisierung einer neuen Kontoauszugs-Beilage sowie ungenügende Kontrollen zurückzuführen sei, heisst es weiter.

Deloitte kommt in der Untersuchung zum Ergebnis, dass der Prozess zur Einführung und zum Versand der neuen Beilage nicht optimal durchgeführt und überwacht worden sei.

In der Folge wurden Auszüge von 43'000 Kundinnen und Kunden bei anderen Adressaten beigelegt. Rund 31'000 Kunden erhielten Post von sich und von anderen Personen.

Massnahmen eingeleitet

Deloitte formuliert im Schlussbericht insgesamt 18 Empfehlungen zur Verstärkung des Risikomanagements und der internen Kontrollen in den relevanten Bereichen. Diese sind teilweise bereits umgesetzt oder werden zeitnah realisiert.

Sowohl die interne Revision als auch die externe Revisionsgesellschaft Ernst & Young werden die Umsetzung zu gegebener Zeit prüfen. Die Bank Coop wird alles unternehmen, damit sich ein solcher Fehler nicht wiederholt.

Geste der Anerkennung

Als Geste der Anerkennung und der Entschuldigung hat die Bank Coop entschieden, ihren Kundinnen und Kunden diesen Sommer 50'000 SBB RailAway Freizeitgutscheine für eine Schutzgebühr von 10 Franken anzubieten. Zur Auswahl stehen über 150 Angebote. Die Gutscheine können bis 31. August 2014 in allen Geschäftsstellen der Bank bezogen werden.

Kundinnen und Kunden können den Gutschein für einen beliebigen Ausflug aus dem umfangreichen SBB RailAway Angeboten «Kunst und Wissen», «Sport und Erholung» sowie «Sommer Plausch» einlösen.

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Allianz Suisse

Der Versicherer hat in der Romandie Wohn- und Büroimmobilien im Volumen von rund 290 Millionen Franken erworben. Dabei handelt es sich bislang um die grösste Immobilieninvestition in der Westschweiz für die Allianz Suisse. Angesichts des anhaltenden Tiefzinsumfelds investiert der Versicherer verstärkt in Immobilien.

Swiss Re

Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

Swiss Life

Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

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Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

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Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

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Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

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