CS will Mütter zurück ins Banking holen

Die Bank erschliesst sich einen neuen Pool an Fachkräften: Sie will Müttern den Wiedereinstieg in den Bankberuf ermöglichen. Sehr gute Qualifikationen sind die Voraussetzung.

Die Initiative der Credit Suisse war in den USA sogar dem TV-Sender CBS (Video unten) einen Beitrag wert. Die Grossbank holt Mütter, die für längere Zeit berufllich nicht tätig waren, zurück an den Arbeitsplatz.

«Real Returns» nennt die CS ihr Wiedereingliederungsprogramm. Seit die Bank mit Pamela Thomas-Graham eine Marketing- und HR-Chefin hat, welche Gender-Themen innerhalb des Hauses forciert, kam einiges in Bewegung. Die CS führt Mentoring- und Sponsoring-Programme, um Frauen intern zu fördern und um die Frauenquote im Top-Management zu erhöhen.

Jetzt sucht die CS nach talentierten Müttern. Zum ersten Mal lief «Real Return» diesen Frühling in den USA, Ende April wurde es in Grossbritannien fortgesetzt. «Auch in der Schweiz ist ein solches Programm in Planung», sagte CS-Sprecherin Charlotte Nelson zu finews.ch.

Talentpool Mütter

Längst hat sich in der Bankenbranche das Modell der «Internships» etabliert – Praktika für Universitätsabgänger –, um gezielt nach Talenten zu suchen. Dass die CS den Talentpool mit Müttern anzapft, ist ein Novum.

Dabei ist es naheliegend: Mutterschaft und das Aufziehen von Kindern bedeutet oftmals einen Karriereknick für Frauen, die sehr gut qualifiziert sind und über viel Berufserfahrung verfügen.

Viele entscheiden sich aus freien Stücken für einen temporären Ausstieg, um sich Kindern und Familie zu widmen. Den Wiedereinstieg auf einer ähnlichen Karrierestufe zu finden, ist allerdings schwer.

Bezahltes Praktikum mit Chance auf Weiterbeschäftigung

Die CS hilft nun nach: Sie offereriert Frauen ein bezahltes acht- bis zehnwöchiges Praktikum, in dem sie in den verschiedenen Bankbereichen arbeiten können. Zunächst zielt das Programm darauf ab, Frauen die Erneuerung ihres Netzwerks zu ermöglichen. Sie werden in Trainings und Kursen auf das neue Bankenumfeld vorbereitet und können später in verschiedenen Projekten mitarbeiten.

Die Chance auf eine Weiterbeschäftigung ist aber gegeben. Laut CS haben bislang 60 Prozent der Teilnehmerinnen einen neuen Vertrag erhalten, sei es als Fest- oder Teilzeitangestellte oder für ein verlängertes Praktikum.

Mehrere Jahre Berufserfahrung sind Voraussetzung

Die CS möchte mit dem Programm ihren eigenen Talentepool stärken, also sind die Selektionskriterien für «Real Returns» recht streng. Von rund 400 Bewerbungen erhielten in den USA und Grossbritannien bislang 29 Mütter eine Praktikumsstelle.

Chancen haben laut CS Bewerberinnen, die bereits über mehrere Jahre Bankerfahrung verfügen und die Fähigkeiten haben, für die verschiedenen Geschäftsbereiche der Bank zu arbeiten. Wann das Bewerbungsfenster für «Real Returns« in der Schweiz aufgeht, konnte die CS noch nicht sagen.

Zurück in die Bank: Wie Mütter den Wiedereinstieg finden

 

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Swiss Life

Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

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Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

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Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

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Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

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