Welcher Bank Studenten den Vorzug geben

Ökonomie-Studierende stufen UBS und Credit Suisse nach wie vor als attraktive Arbeitgeber ein. Klar wird aber auch: Die junge Generation hat nicht nur die Karriere im Kopf. 

Universum, ein Spezialist für Branding im Personalbereich, befragt in der Schweiz jährlich über 11'000 Studierende und junge Fachleute zur Attraktivität von Arbeitgebern. Und bei den Umfragen dieses Jahres konnten die beiden Grossbanken UBS und Credit Suisse ihre Positionen halten.

Die UBS erreichte dieses Jahr Rang 3, gefolgt von der Credit Suisse auf Rang 4. Die UBS konnte zudem prozentual den Vorsprung zur Credit Suisse ausbauen, heisst es in einer Medienmitteilung von Universum.

Darüber hinaus gewannen laut der Befragung ausländische Investmentbanken das Vertrauen bei Schweizer Wirtschaftsstudierenden zurück. Insbesondere J.P. Morgan (Rang 20) gelang es, ihr Image zu wandeln, heisst es.

  • Ranking bei Ökonomen (in Klammer 2013)
  1. Google (2)
  2. Nestlé (1)
  3. UBS (3)
  4. Credit Suisse (4)
  5. PricewaterhouseCoopers (7)
  6. Swatch Group (6)
  7. LVMH (inkl. Louis Vuitton, Dior, Sephora) (11)
  8. McKinsey & Company (8)
  9. L'Oréal Group (9)
  10. SWISS (13)

Google als Wunscharbeitgeber

Am beliebtesten ist Google. Der Internetkonzern nimmt laut der Befragung nicht länger nur bei angehenden Informatikern Kultstatus ein. Bei den Wirtschaftswissenschaftlern überholte Google erstmals  den bisherigen Primus Nestlé.

«Ein Phänomen, das wir auch in anderen von Universum befragten Märkten rund um den Globus beobachten: Jeder will zu Google – sogar die Wirtschaftswissenschaftler», so Yves Schneuwly, Geschäftsführer von Universum Schweiz.

Wunsch nach Work-Life-Balance

Ungebrochen und sogar gestiegen sei bei allen Studierenden die Bedeutung der Work-Life-Balance, steht in der Mitteilung weiter. 61 Prozent aller Befragten gaben dieses Karriereziel als ihr wichtigstes an.

Konkret bedeutet Work-Life-Balance für die jungen Leute vor allem eine positive Arbeitsatmosphäre, ausreichend Freizeit und die Vereinbarkeit von Familie und Karriere.

  • Weitere Vertreter aus der Finanzbranche:

Bei angehenden Informatikern: Rang 6: UBS (Vorjahr 10)
Bei angehenden Juristen: Rang 5: UBS (5); Rang 7: EY (7); Rang 10: Credit Suisse (8)
Bei angehenden Naturwissenschaftlern: Rang 10: UBS (8)

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NEWS GANZ KURZ

Allianz Suisse

Der Versicherer hat in der Romandie Wohn- und Büroimmobilien im Volumen von rund 290 Millionen Franken erworben. Dabei handelt es sich bislang um die grösste Immobilieninvestition in der Westschweiz für die Allianz Suisse. Angesichts des anhaltenden Tiefzinsumfelds investiert der Versicherer verstärkt in Immobilien.

Swiss Re

Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

Swiss Life

Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

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